Now
  1. So 19 11 17 DORIAN WOOD
  2. Mo 20 11 17 MONTAGS 677: SHA’S FECKEL
  3. Di 21 11 17 SOWETO
  4. Mi 22 11 17 JOYCE WRICE
Soon
GOOD
MORNING
Mi 22 11 17
JOYCE WRICE
1b
NIÄ NID
AM BÜGLÄ
Fr 24 11 17
S.O.S
EXIL_Blaetter
thumb_13A_00138_1024
21b
THE FUTURE
OF LOVERS
Mi 29 11 17
LEN SANDER
UFE ISCH S'ZIIL
Fr 01 12 17
STEREO LUCHS (SOLD OUT)
21a
22a
27b
PRO
Sa 16 12 17
JEANS FOR JESUS
27a
FLOATING
Do 08 02 18
AUDIO DOPE & BAND
18b
13b
24b
26a
  1. So 19 11 17 DORIAN WOOD
  2. Mo 20 11 17 MONTAGS 677: SHA’S FECKEL
  3. Di 21 11 17 SOWETO
  4. Mi 22 11 17 JOYCE WRICE
  5. Fr 24 11 17 S.O.S
  6. Fr 24 11 17 ALL GOOD
  7. Sa 25 11 17 PLUSMACHER
  8. Sa 25 11 17 WAVY.
  9. Mo 27 11 17 MONTAGS 678: NIK BÄRTSCH’S MOBILE
  10. Di 28 11 17 SOWETO
  11. Mi 29 11 17 LEN SANDER
  12. Do 30 11 17 FROM KID
  13. Fr 01 12 17 STEREO LUCHS (SOLD OUT)
  14. Sa 02 12 17 ABART PARTY
  15. Mo 04 12 17 MONTAGS 679: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  16. Di 05 12 17 D.R.A.M
  17. Di 05 12 17 SOWETO
  18. Do 07 12 17 DENZEL CURRY
  19. Fr 08 12 17 SUNDARA KARMA & BLAENAVON
  20. Fr 08 12 17 SAVAGE
  21. Sa 09 12 17 VONA
  22. Sa 09 12 17 WATERFALLS
  23. Mo 11 12 17 MONTAGS 680: NIK BÄRTSCH’S MOBILE EXTENDED
  24. Mi 13 12 17 MEUTE – NEU IM MASCOTTE
  25. Do 14 12 17 GERARD
  26. Sa 16 12 17 JEANS FOR JESUS
  27. Mo 18 12 17 MONTAGS 681: NIK BÄRTSCH’S RONIN TRIO
  28. Di 19 12 17 SOWETO
  29. Do 21 12 17 KREIDLER
  30. Fr 22 12 17 ALL GOOD
  31. Sa 23 12 17 TRIPPY
  32. Mo 25 12 17 MONTAGS 682: NIK BÄRTSCH SOLO & RONIN TRIO
  33. Mi 27 12 17 PANZERBALLETT
  34. Fr 29 12 17 WU TANG PARTY
  35. Sa 30 12 17 WAVY.
  36. So 31 12 17 INDIE ROCK – SILVESTER
  37. Mo 01 01 18 MONTAGS 683: NIK BÄRTSCH SOLO
  38. Fr 05 01 18 FREESTYLE CONVENTION – LETSCHTI SHOW. EVER. (SOLD OUT)
  39. Mo 08 01 18 MONTAGS 684: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  40. Do 01 02 18 DCVDNS
  41. Fr 02 02 18 GIANT ROOKS
  42. Do 08 02 18 AUDIO DOPE & BAND
  43. Do 15 02 18 THE UNDERACHIEVERS
  44. Sa 24 02 18 CELO & ABDI
  45. Sa 03 03 18 HAIYTI
  46. Sa 10 03 18 AMANDA
  47. Do 29 03 18 AMY SHARK
  48. So 01 04 18 REJJIE SNOW IM DYNAMO
  49. Fr 13 04 18 ESTIKAY & SPECIAL GUESTS
  50. Sa 28 04 18 VEGA
  51. Do 03 05 18 NILS FRAHM IM XTRA
  52. Sa 05 05 18 PEDESTRIANS

DORIAN WOOD

Exzentrisch, authentisch und schlichtweg überwältigend: DORIAN WOOD ist mehr als nur ein herausragender Musiker, er ist ein Performance-Künstler. Sein musikalisches Schaffen könnte kaum vielfältiger sein; Woods Repertoire beinhaltet alles von herzzerreissenden Popballaden bis zu energiegeladenen Cabaret-Songs, wobei die unterschiedlichsten Musikstile ohne Rücksicht auf Konventionen vermischt werden. Der Costa-Ricaner ist eine einzigartige Erscheinung, ein Koloss von umwerfender Eleganz, der mit seiner Bühnenpräsenz eine packende Spannung aufzubauen vermag. Seine Stimme findet den Weg direkt ins Herz und lässt jegliche Vorurteile zu Staub zerfallen. DORIAN WOOD – der Name ist Programm.

By MOODS & EXIL

MONTAGS 677: SHA’S FECKEL

SHA'S FECKEL

Endlich sind Sha’s Feckel wieder zu Gast in der MONTAGS-Serie: Neben Sha am teils elektrifizierten Saxophon besteht die Band aus Ronin Drummer Kaspar Rast, der Bassistin Sarah Zaugg und dem Gitarristen Urs Müller, die beide wie Sha die junge Schweizer Prog Groove Szene dominieren.

“Raw, incisive and uncompromising, the tightly arranged pieces occasionally evoke the angular rifferama of Van der Graaf Generator, or the pointillist math-rock rigour of Battles. Underpinned by the insistent pulse of Lionel Gafner’s bass and Kaspar Rast’s propulsive drumming, Sha’s Feckel create a bold, fast-moving high-octane hybrid that’s part-jazz, part-prog and part something else altogether.” Sid Smith, BBC Music (UK)

“Weggetragen von brachialen Soundwellen, vergisst man die Zeit.” NZZ (CH)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

ALL GOOD

DJ's JESAYA | JERMAINE

Tage kürzer, Nächte umso länger.
ALL GOOD – die Retrospektive aus dem Besten der letzten 25 Jahre Hip Hop History. Als der Sound nicht nur schleppende Bassdrums und schnelle Hi-Hats hatte, sondern Soul, Groove & diese geliebte Coolness.

Wir gehen back in the days! Am Steuer vom DeLorean DMC- 12 Dj Jesaya, Beifahrer Jermaine und die Meute auf der Rückbank.

Gespielt wird alles, was nach Party klingt. Von Ooh Wee über Turn it Up bis I Just Wanna Love U! Hier wird getanzt, gefeiert und getrunken. Gute Zeit voraus. Bis Party wie von gestern.

CHF 20.-
By HANDZHUP & EXIL

PLUSMACHER

Als Macher geboren und vom Milleus erzogen. Vom Hasselbachplatz nach Berlin und direkt in die Charts. Bordstein Wirtschafts Lehre. Freie Schwarzmarkt Wirtschaft. Hauptschule abgebrochen aber mehr Patte im Monat als der Direktor einer Hauptschule. Nach Zusammenarbeiten mit Rappern wie Olexesh, Karate Andi, Kontra K, Botanikker oder Xatar war es nur ein Frage der Zeit, dass letzterer den PLUSMACHER persönlich unter seine Fittiche nimmt, um einen der Echten zu pushen.
PLUSMACHER’S Debütalbum „«die Ernte» erschien über Xatar’s Label Kopfticker Records und ging direkt auf Platz 12 der deutschen Album-Charts. Während die vernebelten Kush-Hymnen des letztes Albums noch für Rauchschwaden in Fankreisen sorgen, macht der PLUSMACHER sich gerade und kommt direkt mit seinem nächsten Opus um die Ecke.

„KUSH HUNTER“: PLUSMACHER in seiner Blütephase. Frisch aus der Boof mit Reissverschluss – Deutschlands bekanntester grüner Daumen erscheint im grellen Licht der Natrium Dampflampen und verteilt knallige Knospen fürs Volk. Auf 17 Anspielstationen reichen dem Macher nur 3 wohl gewählte Gäste. Mit dabei sind sein Gärtner-Partner in CRHYME, der Jogginghosen tragende Ostblock-Eminem und als besondere Überraschung einen Bruder im grünen Geiste direkt aus dem Herzen Berlins – Mehr wird nicht verraten, das muss reichen. Auf den scheppernden Produktionen von The Breed und Mecstreem spuckt der Macher auf Fiskus, Jobcenter und deinem verschissenen geleasten Nissan. PLUSMACHER bleibt straight und on point wie seine Zeitschaltuhr, die auch tickt wenn der Beat aus ist. Und die Mädels stehen drauf.

By EXIL

WAVY.

DJ's 3HUNNA6 | SANTO

WAVY is back in town und dort wo sie hingehören. EXIL, baby. Das Schmuckstück öffnet pünktlich auf den letzten Samstag für den Überall von 3HUNNA6 & company. In den Club auf die Boxen kommt nur das Beste von morgen. Draussen ist kalt, drinnen cool. Whatever. Genug blabla – let the WAVY begin.

Main Floor w/ 3HUNNA6 & SANTO
2nd Floor w/ MILIEU MAURI & STIPE

CHF 20.-
By HANDZHUP, $AUCE & EXIL

MONTAGS 678: NIK BÄRTSCH’S MOBILE

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild: Christian Senti

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

FROM KID

Nach ihrem erfolgreichen Debüt «You Can Have All The Wonders», haben sich FROM KID die letzten Monate in einem abgeschiedenen Bergdorf – abseits jeglicher Hektik – neuen Songs gewidmet. FROM KID veröffentlichten am 7. April 2017 ihr zweites Album «Favorite Storm». Noch ruhiger und noch lauter als bei ihrem Erstlingswerk erzeugen die neuen Songs die Stimmung eines Sturmes in der Nacht. Die erste Single «New Gods» erschien am 13. Januar. Ein Vorbote, der noch nicht zu viel verraten will.

Mit ihren Debüt stürmten FROM KID anfang 2015 die Top 10 der Schweizer Album Charts. Der Song «Colors»  war sogar in den Top 10 der Popular Tracks der amerikanischen Hype Machine vertreten. Sie wurden als Best Breaking Act für einen Swiss Music Award und als Best Emerging Act für einen Swiss Live Talent Award nominiert. Auch in der internatiolen Presse blieb FROM KID nicht unentdeckt.

By EXIL

ABART PARTY

Das letzte mal gastiert die ABART PARTY bei uns im EXIL. Das wird orderlich gefeiert und das mit den 6 Abart Club Resident DJs, welche die grössten Indie, Alternative & Rock Hits von den 90ern bis heute spielen. Let’s Rock!

CHF 20.-
By ABART & EXIL

MONTAGS 679: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

I GET
GUAP

D.R.A.M

ABGESAGT!

Leider wird die Tournee von D.R.A.M. ins neue Jahr verschoben und das Konzert vom 5.12.2017 muss abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen retourniert werden.

 

Wegen Verpflichtungen in Amerika (Recording & US Tour) muss das geplante D.R.A.M. Konzert vom 28. Februar verschoben werden. Neu findet das Konzert am Dienstag, 5. Dezember 2017 statt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Big Baby Does.Real.Ass.Music, der Name allein ist ein Statement. Beinahe wäre der Rapper dem Fluch eines One Hit Wonders zum Opfer gefallen, als er letztes Jahr mit dem Gute Laune Track „Cha Cha“ einen spontanen Riesenhit produzierte von dem sich sogar Drake zu „Hotline Bling“ inspirieren liess. Dieses Jahr stellte er diesen Erfolg mit „Broccoli“ mal schnell in den Schatten und lieferte ein beeindruckendes Debut Album ab. Big Baby D.R.A.M. wird seinem Namen gerecht.

By GADGET & EXIL

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

DENZEL CURRY

«THE LIFE OF 13 TOUR»

Wir machen Dinge ja gern ganz oder gar nicht. Wobei gar nicht eher selten vorkommt, mir gänds scho zue. Aber eben: Wir machen zum Beispiel Wavy. Wir machen Trippy. Und wir machen Savage. Und wenn wir das dann schon so machen, dann holen wir halt auch mal Rap-Boy DENZEL CURRY über den Teich. Macht Sinn, oder? Der hängt sonst eher in den nicht ganz so easyen Strassen Miamis rum, schlägt sich mit allerlei Gewalt rum und hat einiges zu erzählen, der Südstaaten-Boy. Und wird das auch im EXIL tun – auf die raweste Art und Weise.

By EXIL

SUNDARA KARMA & BLAENAVON

Mit ihrem im Juli 2017 erschienenen Debüt-Album «Youth Is Only Ever Fun In Retrospect» blasen SUNDARA KARMA volle Kanne ins erfrischende Indie Rock Horn. Wo sich andere englische Indie Bands im Gitarre-Geschrummel verlieren, setzen SUNDARA KARMA auf einschlägige Melodien zwischen Psychedelic und Pop. Die vier Freunde aus Reading überzeugen in Songs wie «Flame» oder dem schweisstreibenden «She Said» mit Grösse, knackigen Lyrics und Riffs, die an die frühen The Kooks erinnern. Gute Laune trifft auf jugendliche Melancholie, hämmernde Drum Beats verschmilzen mit Sänger Oscar Pollocks glasklarer Stimme. In der Schule zusammengefunden und für immer in der Liebe zum Indie Pop vereint, sind SUNDARA KARMA mit ihren beiden EPs von 2015 und ihrem Debüt-Album zu einem grossen Player in der UK Indie Szene herangewachsen. Nach Support Shows für Circa Waves oder The Wombats ist es für die langhaarige Truppe an der Zeit die Konzertbühnen für sich selbst in Anspruch zu nehmen.

«Blaenavon is where the heart is» – so die Ansage des Indie Trios aus Hampshire, der Grafschaft an der Südküste Englands. Und genauso königlich und edel wie ihre Herkunft andeutet, genauso glänzend und majestätisch sind Blaenavons Indie Rock Hymnen. Stücke wie das spielerische «Orthodox Man» oder das gefühlsvolle, schier grazile Duett «No One Else In Mind» mit Sängerin SoKo bringen willkommene Abwechslung in die Unzahl an Gitarrenbands aus England. BLAENAVON haben sich mit ihrer Musik vorgenommen, Geschichten zu erzählen, die über frischfröhliche Jugendgeschichten hinausgehen. Nach ersten EPs veröffentliche die Combo im April dieses Jahres ihr sehnlichst erwartetes Debüt-Album «That’s Your Lot»: Die Gitarren schwingen und Frontmanns Ben Gregorys Stimme bebt dramatisch über Uptempo Melodien.

Freut euch auf eine doppelte Ladung feurigtanzbaren Indie Rock in bester UK-Manier bei uns im Club!

By JUST BECAUSE & EXIL

VONA

«FLIEG MIT MIR» TOUR 2017

Eigentlich wollte VONA Profi-Fussballer werden, doch nach einem Kreuzbandriss platzt der Traum. Durch diesen Rückschlag lernt Vona eine alte Liebe neu zu schätzen: Die Musik. Nach dem Abi tourt er zusammen mit Freunden in einem alten VW Bus für drei Monate als Strassenmusiker quer durch Europa. Am Ende der Reise steht für den Tübinger fest, dass die Musik genau das ist, was er von nun an machen will. Und seither erfüllt sich dieser Wunsch von Tag zu Tag ein Stück mehr: Mit dem Überraschungserfolg seiner im Juni 2016 erschienenen EP «Deine Liebe», der Möglichkeit, CRO bei dessen MTV Unplugged Open-Air Tour begleiten zu dürfen und seiner ausverkauften «(D)eine Liebe» Tour. Vonas Geheimnis? Er macht genau die Musik, die er selber gerne hört und fühlt: Eine Mischung aus Alternative-Pop und Singer-Songwriter trifft auf urbanen Sound, der gepaart mit Vonas einzigartiger Stimme ein ganz eigenes Klangbild erzeugen. Live trifft er damit seine Zuhörer direkt ins Herz und spricht ihnen mit seinen Texten aus der Seele. Gänsehaut und Gesangschöre im Publikum inklusive.

By MAINDLAND MUSIC, CHIMPERATOR LIVE & EXIL

WATERFALLS

Love makin' heart breakin' soul shakin' music

MONTAGS 680: NIK BÄRTSCH’S MOBILE EXTENDED

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren. Dazu kommen die StreicherInnen von EXTENDED: Adrian Rigopulos, Solme Hong, Ambrosius Huber, David Schnee, Ola Sendecki und Etiennen Abelin.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

CHF 30.–
CHF 15.– Studenten Legi

Bild: Christian Senti

MEUTE – NEU IM MASCOTTE

Wegen grosser Nachfrage wurde das Konzert ins Mascotte verlegt.

Kurz vor der Sommer-Festivalsaison kündigen MEUTE ihre erste Clubtour «TUMULT – LIVE 2017» an. Die Kombination aus hypnotisch treibenden Techno und expressiver Blasmusik hat MEUTE innerhalb eines Jahres in die erste Reihe der meist gebuchten Festivalbands katapultiert. Nach einem Sommer voller elektronischer Ekstase auf Europas Open Air Bühnen wird das dreckige Dutzend aus Hamburg im Spätherbst mehr als zwanzig Club Gigs in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen. Neben den Klassikern wie «Rej», «Kerberos» und «Mental Help» wird die Techno Marching Band die neuen Tracks des im Herbst erscheinenden Albums zelebrieren.

By GADGET & EXIL

GERARD

„Anders als Alles“, „Alles auf Anfang“, „Access All Areas“ oder doch ganz etwas anderes?

GERARD lässt bei seinem Albumtitel wie auch in seinem sonstigem künstlerischen Schaffen Inter-pretationsspielräume zu. Mit seinen hierzulande einzigartigen Produktionen und nachvollziehbaren Adoleszenz-Texten hat sich GERARD in den letzten Jahren links vom Mainstream einen Namen gemacht und kreierte mit „Gerard Musik“ sein eigenes Genre. Während sich seine letzten beiden Werke «Blausicht» und «Neue Welt» jeweils in den Top 30 der deutschen und Top 20 der österreichischen Album Charts positionieren konnten, etablierte sich Gerard auf den über 60 Stopps der dazugehörigen, grossteils ausverkauften Touren, ausserdem als beeindruckender Live Act. Mit seiner Mischung aus dem experimentellen, globale Beat-Untergrund und zeitgenössischer, innovativer Popmusik stellt «AAA» die logische Weiterentwicklung der beiden Vorgänger Alben dar, wobei auf textlicher Ebene wieder mehr Persönliches sowie Alltagsbeobachtungen im Mittelpunkt stehen. So schafft GERARD auf «AAA» eine Momentaufnahme des eigenen Lebens in einem Kosmos, der von Schnelllebigkeit und teils unreflektierten Fortschritts geprägt ist.

Produziert von Albin Janoska, welcher Teil der SOHN Band ist und in dessen Wiener Studio bereits Songs von Künstlern wie Kwabs, Banks und SOHN entstanden sind, GERARD selbst, sowie dem Newcomer Nathan, schafft das neue Album einmal mehr eine “herrliche Symbiosen von nicht mehr zu unterscheidenden Einflüssen und Genres“ (laut.de).

Galt er 2013 als „Heissester Newcomer“ (1Live) und als „musikalisches Highlight“ (Juice), so gilt er heute als einer der erfolgreichsten Exporte der österreichischen Musikszene. Das neue Album erscheint erstmals auf seinem eigenen Label Futuresfuture.

By BOMBER DER HERZEN, RADICALIS, NOISEY, SPLASH! MAG & EXIL

MONTAGS 681: NIK BÄRTSCH’S RONIN TRIO

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Trio Special: Bärtsch, Rast, Jordi

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

KREIDLER

DJ DILBERT (Third Mind Fiasco, Zürich)

KREIDLER waren immer schon mehr als eine Band. Ihre elektroakustische Soundästhetik ist seit jeher mit politischen Statements aufgeladen. Auch das neue Album «European Song» ist eine Musik zur Zeit – im Angesicht von Trump, Brexit, Fremdenhass und Sorge um Europa ein dringliches Statement, das die Gewaltverhältnisse der Gegenwart sublimiert.

Die live eingespielten und mit wenig Postproduktion editierten Tracks sind hitzig, körperlich, mal rastlos nervös, mal brutalistisch opulent. Eine latente Panik prägt die Atmosphäre der Stücke. Doch es klingt nicht ausweglos: Bei KREIDLER geht es immer auch um Utopien. Kreidler, das sind aussergewöhnliche Musiker, die sich 1994 dazu entschlossen, ihre Vision moderner Kunst zu verwirklichen. Die Düsseldorfer Gruppe versteht sich nicht lediglich als Band, sie sieht ihren Aktionsraum audiovisuell definiert und sucht nach passenden Bildern zu ihrer Musik. KREIDLER gastieren bei Videofestivals in Barcelona oder München, performen im New Yorker Museum of Modern Art oder dem Pariser Centre Pompidou und setzen Modenschauen von Chanel und Lacoste musikalisch in Szene. Mit ihrem aktuellen Album kommen sie zum 3. Mal zu uns ins EXIL.

By SPEZIALMATERIAL & EXIL

ALL GOOD

DJ's JESAYA | JERMAINE

Tage kürzer, Nächte umso länger.
ALL GOOD – die Retrospektive aus dem Besten der letzten 25 Jahre Hip Hop History. Als der Sound nicht nur schleppende Bassdrums und schnelle Hi-Hats hatte, sondern Soul, Groove & diese geliebte Coolness.

Wir gehen back in the days! Am Steuer vom DeLorean DMC- 12 Dj Jesaya, Beifahrer Jermaine und die Meute auf der Rückbank.

Gespielt wird alles, was nach Party klingt. Von Ooh Wee über Turn it Up bis I Just Wanna Love U! Hier wird getanzt, gefeiert und getrunken. Gute Zeit voraus. Bis Party wie von gestern.

CHF 20.-
By HANDZHUP & EXIL

MONTAGS 682: NIK BÄRTSCH SOLO & RONIN TRIO

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Special: 1. Set: Nik Bärtsch solo, 2. Set: Bärtsch, Rast, Jordi

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

PANZERBALLETT

«X-MAS DEATH JAZZ TOUR»

Wie schön wäre Weihnachten – ohne Weihnachten. Was wie eine Utopie kultureller Romantik scheinen mag, haben die deutsch-österreichischen Chef-Avantgardisten von PANZERBALLETT für die konzeptionelle Ausrichtung ihres neuen Langspielers «X-Mas Death Jazz» genutzt. Zu lange schon verkümmert das Fest der Liebe zwischen nett gemeinten „frohe Weihnachten“ und Geschenken, die man besser gleich wieder verschwinden lässt! Doch PANZERBALLETT bieten nun eine Lösung für dieses Dilemma an. „Verkrasste“ Weihnachtslieder.

Auf ihrem neuen Album «X-Mas Death Jazz» wird sich diesmal allseits bekanntem Weihnachtsliedguts aus dem In- und Ausland bedient, darunter «White Christmas», «Leise rieselt der Schnee» oder «Last Christmas», um im Vergleich zum Original jenseits der grundlegenden Tonfolgen keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Wie schon in der Vergangenheit wenden die Süddeutschen das selbst perfektionierte Konzept der „Verkrassung“ an und schaffen so Jazz-Metal-Monster, in denen technische Wucht auf warme Luftigkeit trifft. Das virtuose Spiel von Jan Zehrfeld (Gitarre), Joe Doblhofer (Gitarre), Alexander von Hagke (Saxophon), Heiko Jung (Bass) und Sebastian Lanser (Schlagzeug) tut das Seine dazu, um Musik entstehen zu lassen, die unwahrscheinlich viel Spass macht.

Besonders: Diese Tour kann nur selbstverändlich zur Weihnachtszeit stattfinden. Zudem noch verstärkt mit einem weiteren Gitarristen, Rafael Trujillo (Obscura). Wir sagen, frohe Weihnachten!

By EXIL

MONTAGS 683: NIK BÄRTSCH SOLO

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Zum Jahresauftakt spielt Nik Bärtsch eines seiner speziellen Solokonzerte – nach den erfolgreichen Solo-Konzerten letztes Jahr u.a. in London, Paris, Rom, Mailand und Tehran.

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild by Martin Möll

FREESTYLE CONVENTION – LETSCHTI SHOW. EVER. (SOLD OUT)

FREESTYLE CONVENTION - HÄNDER BOCK UF DE LETSCHT MC?

SOLD OUT!

«Mit Freestyle-Rap chasch null Shows spiele», sagte einer im Jahr 2007. Dann kamen wir und erfanden in den folgenden zehn Jahren die mathematische Gleichung neu.

Denn null Shows entsprechen heute über zweihundert Konzerten, etwa einer Viertelmillion Hände in der Luft und über dreihunderttausend improvisierten Lines.

Somit gibt es für uns eigentlich nichts mehr zu tun und wir haben uns deshalb entschlossen, aufzuhören. Ja, wirklich.

Um unsere Wartezeit bis zur Ehrendoktorwürde in Mathematik an der ETH Zürich etwas zu verkürzen, spielen wir aber noch eine kleine aber feine Abschlusstour, auf der wir Euch (und uns) noch ein letztes Mal richtig feiern können. Denn ohne Euch wäre diese Rechnung niemals aufgegangen. Und an den Typen von 2007: Figg di!

CHF 25.-
By FREESTYLE CONVENTION & EXIL

MONTAGS 684: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

DCVDNS

Mit rotem Pullunder und schwarzem Kassengestell schlich sich DCVDNS 2012 in die deutsche Rapszene und stiess Kollegen, Fans und Journalisten gleichermassen mit seinem vermeintlich humoristischen HipHop-Ansatz vor den Kopf. Ein Jahr später belegte er dann bei Stefan Raabs BundesVisionSongContest mit seinem Song „Eigentlich wollte Nate Dogg die Hook singen“ aus seinem im selben Jahr erschienenen Album „D.W.I.S“ (Der Wolf im Schafspelz) den fünften Platz und ging mit dem King of Rap (Kool Savas) sowie dem King of Raop (Cro) auf Tour. Der musikalische Meta-Mummenschatz liess die HipHop-Polizei allerorts die Wände hochgehen. Was soll das? Meint der Typ das ernst? Will der uns verarschen? Ist das Ironie? DCVDNS liess sich von dieser Echthalter-Entrüstung nicht beeindrucken und machte weiter unbeirrt sein Ding und ist vier Jahre später zurück. Ohne Maske oder doppelten Boden. Dafür mit umso mehr Freiheit und seinem – wenn man so will – ersten richtigen Album: „Der erste tighte Wei$$e“. Schon der Titel ist eine Verbeugung vor „Taktlo$$“, dem einzig wahren Enfant Terrible der deutschen Rap-Szene, der sich vor gut 20 Jahren als Teil seiner „BRP“-Tapereihe selbst als „Der letzte tighte Nigga“ bezeichnete und zu dessen erblasster Entsprechung sich DCVDNS nun aufschwingt. „Wer denkt, die Erde sei eine Scheibe und macht bergeweise Scheine? / Es ist I-C-H – der erste tighte Wei$$e!“

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

GIANT ROOKS

«For The Days To Come Tour 2018»

Für 2018 hat die Art Pop Band aus Deutschland Grosses geplant: Eine Headline-Tour mit insgesamt 23 Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht auf dem Plan. Ihre letzte Tournee, Anfang dieses Jahres, war restlos ausverkauft. Auf Grund der hohen Nachfrage wollen GIANT ROOKS ihre Fans nicht allzu lange warten lassen. Sie starten ihre «For The Days To Come Tour 2018» bereits am 31.01.2018. Das Publikum darf sich freuen, denn die Band wird neben ihren bereits veröffentlichten Songs auch neue Tracks präsentieren und in ihre energiegeladene Live Show einbauen. Diese sind während des ereignisreichen Sommers, mit über 40 Festivalshows, entstanden. Man darf gespannt sein, was das Jahr 2018 für GIANT ROOKS bringen wird.

By GADGET & EXIL

THE UNDERACHIEVERS

& SPECIAL GUESTS

Vom Underground-Phänomen zur Speerspitze des Beast-Coast Movement. Jung, kreativ, talentiert, Brooklyn – passt! THE UNDERACHIEVERS, bestehend aus Issa Dash und A.K., kommen nach ihrem Abriss im März 2016 im EXIL zurück nach Zürich. Kennengelernt über einen gemeinsamen Freund bei einer psychedelischen Drogenparty im Alter von 16 Jahren veröffentlichten die beiden Eastcoast-Rapper im 2013 ihre ersten Mixtapes «Indigoism» und «Lords of Flatbush» über Brainfeeder, dem Label von Flying Lotus. Ihr erstes Studioalbum «Cellar Door: Terminus Ut Exordium» folgte 2014 und seit da scheint es kein Halten mehr zu geben. Mit «Evermore- The Art of Duality» legten sie ein Jahr später nach und Mitte Mai begeisterte uns das Duo mit ihrer dritten Platte «Renaissance».

By MAINLAND MUSIC, EXIL & IFYA

CELO & ABDI

& SPECIAL GUESTS

Keine Frage: Sechs Jahre nach dem «Mietwagentape» gehören CELO & ABDI zur Deutschrap-Elite. Das Duo aus Frankfurt platziert seine Alben regelmässig in den Top 10 der Charts, spielt auf den grossen Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat einige der vielversprechendsten Talente bei seinem Label 385i unter Vertrag genommen und die Sprache auf den Schulhöfen geprägt. Man könnte sich auf diesem Status ausruhen, einfach weitermachen, die sichere Schiene fahren. Nicht so CELO & ABDI. Mit ihrer neuen Platte «Diaspora» demonstrieren sie eindrucksvoll, dass auch im sechsten Jahr ihrer Karriere fest mit ihnen zu rechnen ist. Die beiden nehmen einen immer noch mit in die Strassen von Frankfurt und erzählen authentische Geschichten, die ihresgleichen suchen. Real und reflektiert, authentisch und mit einem Augenzwinkern – wie am ersten Tag. Nur der Sound ist anders. Denn sich treu zu bleiben und trotzdem neue Wege beschreiten, muss kein Widerspruch sein.

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

HAIYTI

Die alten Gewissheiten, sie gelten nicht mehr, die vermeintlichen Grenzen zwischen Strasse und Avantgarde, Gangsta und Kunst, Untergrund und Pop. HAIYTI hat sie eingerissen, als Einzelkämpferin im Über-Macho-Geschäft Deutschrap. Die Rapperin aus Hamburg-St. Pauli wird am 12.01.2018 ihr erstes Album veröffentlichen. HAIYTI selbst nennt es “Gangsta-Pop” – Geschichten von ganz unten mit Melodien für ganz oben. In dieser Musik vermischen sich radikaler Party-Nihilismus und die Kälte des Milieus mit beispielloser emotionaler Tiefe und absurd eingängigen Hooks; Einflüsse von Trap bis Dancehall und Deutsche Welle mit Haiytis ureigener Sprache und Stimme. «Montenegro Zero» ist Musik aus tiefstem Herzen, direkt in die Fresse. Produziert wurde die LP von KitschKrieg die unter anderem für Trettmann, die Beginner oder Bonez MC & Raf Camora gearbeitet haben. Natürlich alles Acts, die wir mögen und gerne bei uns im EXIL haben.

By EXIL

AMANDA

KARUSSEL TOUR 2018

Rap, Soul und Pop, Strasse und Konzerthalle, Berliner Schnauze und gnadenlos emotional – Amanda ist eine Frau der vermeintlichen Gegensätze und gerade deshalb eine einzigartige Künstlerin.

Wem die Berlinerin trotzdem angenehm bekannt vorkommt: kein Wunder. Ihre Stimme begleitet die deutsche Hauptstadt seit über einem Jahrzehnt. Erst als Rapperin alias She-Raw, dann als Radiomoderatorin, jetzt als Musikerin, die sich mit ihrem Album «Karussell» komplett neu erfunden hat. Amanda 2.0, quasi. Und das mit Ansage. Nach den Veröffentlichungen ihrer Single-Auskopplungen «Meine Frau» und «Blau» (feat. Sido) ist ihr Debütalbum «Karussell» ende Juni erschienen, während sie den Sommer über bereits auf zahlreichen Festivals,

unter anderem als Support von Mark Forster, in ganz Deutschland zu erleben war. Nach ihrer ersten Clubtournee im Herbst bestreitet sie mit ihrer neuen Single «Wie es ist» den Einstieg in ein aufregendes Jahr 2018 voller weiterer musikalischer Abenteuer. Wer dieses Erlebnis mit ihr teilen möchte, hat in Zürich Gelegenheit dazu.

By GADGET, SECTRO3 LIVE & EXIL

 

AMY SHARK

In ihrer Heimat Australien hat es die 30-jährige Singer & Songwriterin Amy Shark schon an die Spitze der Charts geschafft und sogar Ed Sheeran von Platz 1 verdrängt. Seit 2014 veröffentlicht AMY SHARK ihre Musik bei YouTube. 2016 gewann sie in ihrer Heimat schliesslich in der Kategorie „Pop Song Of The Year” bei den Queensland Music Awards. Und nun ist sie mit ihrer aktuellen EP «Night Thinker» auf Erfolgskurs. Nicht ohne Grund heisst die Debüt-EP von Amy Shark «Night Thinker». Der sehr eigene Pop-Entwurf der jungen Australierin ist hörbar von Nachtgedanken gespeist, die besonders tief wirken, weil sie uns diese in hochmelodischen Songs einsingt, denen man nur zu gerne Herz und Ohr öffnet.

Eben erst war die Newcomerin auf ihrer ersten grossen USA-Tour und nun wird es höchste Zeit, dass wir sie auch endlich hier entdecken und live erleben dürfen.

Start Vorverkauf, Freitag, 10. November, 10 Uhr

By GADGET, TAKK & EXIL

REJJIE SNOW IM DYNAMO

«THE DEAR ANNIE TOUR 2018»

REJJIE SNOW scheint ein untypischer Rap Künstler zu sein, zumindest sieht er sich so. Er wuchs als einziges schwarzes Kind auf Dublins Northside auf, wo es auch keine Musikszene gab. Rejjie ist eine Szene für sich. Er lebt dort wo sein Koffer niederschlägt, wo immer die Lieder ihn schicken – Los Angeles, New York, London. Seine musikalischen Einflüsse sind so disparat wie George Michael und Charles Bukowski. Er hatte fast eine Karriere als Fussballstar, aber stattdessen hat Rejjie mit Madonna auf Tournee gespielt und nahm mit Kaytranada auf.

Und dann ist seine Stimme, tief und jenseitig, fähig einen Beat mit metronomischer Präzision zu reiten oder Prince-Like über einen Seelen-Rock-Jazz-Groove zu schlagen. Schon zweimal performte REJJIE SNOW im EXIL und macht jetzt halt auf seiner Europa Tour im Dynamo.

By BAD BONN & EXIL

ESTIKAY & SPECIAL GUESTS

24/7 TOUR 2018

2015 wird die Berliner Rap-Legende Sido auf ESTIKAY’S besondere Art aufmerksam und lädt das junge Talent zu sich ins Studio in die Hauptstadt ein. Die beiden Rapper verstehen sich auf Anhieb und nehmen den gemeinsamen Song «Eier» für Sidos Album «VI» auf. Musikalisch gelingt es ESTIKAY klassische Beatkompositionen der Neunziger Jahre mit Kopfnickerpotential auf melodiöse und experimentelle Elemente zu vereinen. Auch bei seinen nächsten Tracks bleibt er seinem einzigartigen Style treu. Nachdem ESTIKAYS im Januar diesen Jahres sein Debütalbum «Auf Entspannt» veröffentlicht hat, mühelos auf Platz 6 der Deutschen Album Charts eingestiegen ist und eine fast ausverkaufte Deutschland-Tour gespielt hat, geht der Hamburger Rapper im April 2018 mit neuen Tracks erneut auf Tournee. Mit seiner aktuellen COLORS Session sowie dem neuen Song «Mac & Cheese» macht er Lust auf mehr.

Präsentiert von: 16Bars.de, HipHop.de, JUICE, rap.de &  Vevo

By MAINLAND MUSIC, LANDSTREICHER BOOKING, IFYA & EXIL

 

VEGA

NEUES DATUM: SA. 28.4.18 – BEREITS GEKAUFTE TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT

Wenn das neue Vega Album das Herz der Tour sein soll, ist es selbstverständlich, dass es nicht nur fertig sein muss, sondern auch das verdammt nochmal beste Album ist, dass der Frankfurter jemals veröffentlicht hat. Und obwohl der Freunde von Niemand Labelchef seit Monaten an seinem neuen Langspieler arbeitet, ist es noch nicht so perfekt, so rund, das er es zum jetzigen Zeitpunkt abgeben kann. Konsequenterweise, nicht nur um den eigen Ansprüchen gerecht zu werden, sondern auch den Fans bestmögliche Ergebnis zu liefern, hat sich Vega dazu entschlossen, noch einige Monate an den Produktionsprozess anzuhängen. Schweren Herzens bedeutet dies aber auch, dass sich der Beginn der Tour, um eben jene Zeit verlängert.

Alle Shows finden wie geplant statt und die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Neuer Tourstart ist der 4. April! Wir hoffen, dass ihr euch – trotz der Verzögerung – auf eine sensationelle Live-Show freut, gespickt mit neuer Musik.

NILS FRAHM IM XTRA

EXIL & BAD BON PRÄSENTIEREN: NILS FRAHM 

„All Melody“ World Tour

Mit Nils Frahm begegnet man einem musikalischen Künstler, der sein Leben auf die Erkundung des Klaviers ausgerichtet hat. Egal, ob Spielweise oder klangliche Dimension, Frahm zeigt neue Perspektiven auf und kreiert grossartige Erfahrungsräume, mit volatilen Berührungspunkten über epochale und stilistische Grenzen hinweg. Frahm’s Musik lässt sich dabei nicht mit oberflächlichen Genrestempeln versehen. Viel zu umfänglich sein klangliches Spektrum zwischen organisch und artifiziell, extensiv und intensiv. Viel zu weitläufig sein Schaffen, ob solo oder in Kollaboration. Ein Künstler, der sich höchst akribisch und mit schier unendlichem Spieltrieb durch dieses abstrakte Konstrukt der Musik bewegt. Nach einer nun zweijährigen Arbeitsphase an seinem Studio im Funkhaus Berlin, ist Nils Frahm 2018 mit All Melody auf Welttournee. Grossartige Kunst aus Spiel und Klang, die den Zuhörer umgarnt, antreibt, im Moment bindet und entführt. (Valentin Brügger)

By BAD BON, XTRA & EXIL

PEDESTRIANS

IS IT LOVE TOUR 2018

Es gibt kein Ausruhen für PEDESTRIANS! Den ganzen Sommer lang spielten sie an über 20 Festivals im In- und Ausland (u.a. Gurtenfestival, Montreux Jazz Festival, Moon & Stars, Badenfahrt uvm.). Ihre neue Single «Is It Love» schlägt hohe Wellen und ist ein Vorgeschmack auf die neuen Songs die sie zusammen mit Dodo produziert haben und 2018 auf einem Mini-Album erscheinen werden. Als wäre dies nicht genug, tourten PEDESTRIANS in den letzten Wochen quer durch die Schweizer Clublandschaft. Die junge Badener Band, mit ihrem einzigartigen Musikstil, überzeugt auf ganzer Linie.

Mit neuem Song-Material, den grossartigen Live-Qualitäten und der hervorragenden Stimme von Sänger Mike gehen Pedestrians im Frühling 2018 wieder auf Tour – und das sollte man auf keinen Fall verpassen!

By GADGET & EXIL

LOVE IS THE FEELING OF THE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 8

Kürzlich wurde ich so gefragt: Hey was ist überhaupt Liebe und worum geht’s im Leben eigentlich? Fragen, die mich natürlich komplett überfordert haben. Also hab ich mal schnell meinen Homeboy Yung Hurn angerufen und der hat mir das dann in aller Ruhe erklärt.

«Love is the feeling that you feel when you feel the feeling of the night of tomorrow that you never felt before.» Irgendwas in der Art war’s, wobei ich mir bei der exakten Anzahl und Reihenfolge von «feel» und «feeling» jetzt nicht mehr hundert Prozent sicher bin.

Was er gesagt hat, hat für einen kurzen Moment echt total viel Sinn ergeben für mich. Also hab ich mir das tätowieren lassen, so motivational-quote-mässig halt. Ein bisschen später, so aus der Distanz betrachtet, hab ich’s dann aber irgendwie doch nicht mehr ganz gecheggt. Also hab ich eine Zigi geraucht und nochmals kurz selbst überlegt.

Worum’s im Leben geht? Um die Lieder, die leise im Vorder- und lautstark im Hintergrund laufen. Um die Grillz, die im Strobo aufblitzen. Um die Menschen, die antanzen, hineinspazieren, mitsingen und durchmachen. Um das Girl mit den Locken links hinten an der Bar. Um die, die nur kurz vorbeisteppen. Um die, die du nie wieder loswirst und andere, die kommen und gehen, aber immer wieder kommen. Es geht um die Gang. Um deinen Lieblingstrack. Um die Nacht von morgen. Um den letzten Drink, der eben doch nie der Letzte  gewesen sein wird. Um den Drop. Um deine Füsse, die am klebrigen Boden haften bleiben, während du abhebst. Um den Kuss. Und darum, dass die Nächte, von denen du eigentlich gar nicht mehr so viel weisst, trotzdem deine unvergesslichsten bleiben werden.

Ja, wenn ich mir das so überlege, glaub ich, darum geht’s. Das ist Liebe. Aber egal wegen dem Tattoo, geht ja ums Feeling – irgendwie hat Yung Hurn voll Recht.

– Anna Luna

 

7+1 DIE N̶ACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 7

Hey Exil, du guter Typ, bisch ready für chli emotional? Gut, weil wir müssen - Geburi-Gründe, du weisch. Ohren zuhalten bringt nichts, wir singen Happy Birthday laut und wir klatschen danach und haben Wunderkerzen dabei.

Vor 8 Jahren hast du uns unverbrauchten, schüchternen Teenies an der Hand genommen und uns zum ersten Mal die Zürcher Nacht um – und den Tinnitus in die Ohren gehauen. Heute wissen wir: Das mit uns, das war kein Fling, sondern ganz schön serious. Klar, es ist viel passiert die letzten Jahre. Du hattest Promis, Mykki Blanco war da, Anderson .Paak hast du um den Finger gewickelt und Nik Bärtsch hat praktisch jeden Montag mit Ronin in unserer Stube gespielt. Arrogant wurdest du trotzdem nie und wenn schon, dann nur bitzli. Wir sind auch älter geworden, ein bisschen cooler und heute sicher um Längen besser angezogen.

Und weisst du was? Wir gehen immer noch nicht. Wir hängen auch im achten Jahr am liebsten auf deinen Vorplatz-Bänklis rum. Wir rauchen unsere Zigis bei dir, obwohl die einen von uns dabei schon alt aussehen, trinken den ein oder anderen Vodka Soda zu viel, obwohl die einen von uns es mittlerweile besser wissen sollten. Wir tanzen immer noch als gäbs kein Morgen und wir knutschen immer noch in der hintersten Ecke des Fumoirs. Und wir machen Liebe. Mit dir, allen Menschen, der Musik und dem Leben. Hey Exil, du heisses, heisses Ding, du – wir finden dich sexy wie nie.

– Karin Zweidler

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.