BEGIN:VCALENDAR METHOD:PUBLISH VERSION:2.0 PRODID:-//Exil Club Zurich//NONSGML Events//DE X-WR-CALNAME:EXIL BEGIN:VEVENT UID:105534@exil.cl SUMMARY:TOMMY VERCETTI, DEZMOND DEZ & CBN LOCATION:EXIL\, Hardstrasse 245\, 8005 Zürich DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20181026 DESCRIPTION:8 PM\nKASPAR MELCHIOR BALTHASAR - TOUR 2018\n\nTOMMY VERCETTI, DEZMOND DEZ und CBN haben bereits einiges zusammen erlebt. Gemeinsam haben sie im Kollektiv Eldorado FM grosse Erfolge gefeiert und die Bühnen der Schweiz bespielt. Aber auch als Solokünstler haben sie sich nicht lumpen lassen und mit «Tourist», «Macondo» und «Rosario» im Jahr 2016 für viel Aufsehen gesorgt. Mit «Kaspar Melchior Balthasar» erschien am 20. April 2018 ein gemeinsames Album der drei Rapper. Alle reden vom Wetter. Sie nicht. By EXIL \n URL;VALUE=URI:https://exil.cl/programm/detail/105534 END:VEVENT END:VCALENDAR EXIL
Now
  1. Sa 20 10 18 MONSTEIN ENSEMBLE
  2. Sa 20 10 18 TRASH POP – PARTYLABELRELEASE
  3. So 21 10 18 G FLIP – ABGESAGT
  4. Mo 22 10 18 MONTAGS 725: KALI
Soon
LOS
ANGELES
Mi 24 10 18
CONNER YOUNGBLOOD – ABGESAGT
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KASPAR
MELCHIOR
BALTHASAR
Fr 26 10 18
TOMMY VERCETTI, DEZMOND DEZ & CBN
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porsche
THE
ORIGINAL
SOUND TOUR
Do 01 11 18
MR. CARMACK
SOIL
SOIL
SOIL
Fr 02 11 18
SERPENTWITHFEET
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26a
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GENEVA
TAKEOVER
Sa 10 11 18
Red Bull Music Festival Zürich w/ Makala & Danitsa
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6b
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TALK
IS
CHEAP
Di 13 11 18
JMSN
JUST
WATCH
ME
Do 15 11 18
Kelvyn Colt
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wheel-bicycle-bike-rust-vehicle-sports-equipment-395429-pxhere.com
MODERN
SOUND
CULTURE
Fr 16 11 18
MONOLINK – SOLD OUT
2a_Nonda_Coutsicos (1)
KIDS
WILL
UNITE
Mi 21 11 18
LEONIDEN
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13b
6a
BIG
BOY
Fr 23 11 18
CHARLOTTE CARDIN
18b
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les nouveaux
boss
du rap
Fr 30 11 18
Di-Meh & Slimka
TOO
MUCH
TO SAY
Do 20 12 18
JAMES GRUNTZ
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Desert
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20a
  1. Sa 20 10 18 MONSTEIN ENSEMBLE
  2. Sa 20 10 18 TRASH POP – PARTYLABELRELEASE
  3. So 21 10 18 G FLIP – ABGESAGT
  4. Mo 22 10 18 MONTAGS 725: KALI
  5. Mi 24 10 18 CONNER YOUNGBLOOD – ABGESAGT
  6. Do 25 10 18 PLUSMACHER
  7. Fr 26 10 18 TOMMY VERCETTI, DEZMOND DEZ & CBN
  8. Fr 26 10 18 JAMAICA’S FINEST – WEEKEND EDITION
  9. Sa 27 10 18 LUCHA LIBERE – THE DJ KNOCKOUT
  10. Mo 29 10 18 CAT POWER IM X-TRA
  11. Mo 29 10 18 MONTAGS 726: HELY
  12. Di 30 10 18 LATE LIFE (LATE-NIGHT-SHOW)
  13. Mi 31 10 18 KLAN – VERSCHOBEN
  14. Do 01 11 18 MR. CARMACK
  15. Fr 02 11 18 SERPENTWITHFEET
  16. Fr 02 11 18 Pflichtmodul
  17. Sa 03 11 18 BHZ
  18. Sa 03 11 18 INDIE ROCK
  19. So 04 11 18 MARTIN KOHLSTEDT
  20. So 04 11 18 DAVID AUGUST IM KAUFLEUTEN
  21. Mo 05 11 18 MONTAGS 727: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  22. Di 06 11 18 JOEY DOSIK – ABGESAGT
  23. Mi 07 11 18 BLACK MILK & NAT TURNER BAND
  24. Do 08 11 18 Knackeboul & Luuk
  25. Fr 09 11 18 Schmutzki
  26. Sa 10 11 18 Red Bull Music Festival Zürich w/ Makala & Danitsa
  27. Mo 12 11 18 MONTAGS 728: THE LEGENDARY LIGHTNESS
  28. Di 13 11 18 JMSN
  29. Mi 14 11 18 TAMINO
  30. Do 15 11 18 Kelvyn Colt
  31. Fr 16 11 18 MONOLINK – SOLD OUT
  32. Fr 16 11 18 TANZLEILA
  33. Sa 17 11 18 MOLOTOW RUSH
  34. So 18 11 18 SPH BANDCONTEST
  35. Mo 19 11 18 MONTAGS 729: IKARUS
  36. Mi 21 11 18 LEONIDEN
  37. Fr 23 11 18 CHARLOTTE CARDIN
  38. Sa 24 11 18 ROO PANES
  39. Sa 24 11 18 NILS FRAHM IN HALLE 622
  40. Mo 26 11 18 MONTAGS 730: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  41. Di 27 11 18 MARK KOZELEK alias SUN KIL MOON
  42. Mi 28 11 18 THE HUNNA – VERSCHOBEN
  43. Fr 30 11 18 Di-Meh & Slimka
  44. Fr 30 11 18 AFROLOGY
  45. So 02 12 18 ASH
  46. Do 06 12 18 MAVI PHOENIX
  47. Fr 07 12 18 Panzerballett X-Mas Death Jazz Project
  48. Mi 12 12 18 PAINT
  49. Do 13 12 18 KNUTS KOFFER – PLATTENTAUFE
  50. Do 20 12 18 JAMES GRUNTZ
  51. Do 27 12 18 DELINQUENT HABITS
  52. Sa 29 12 18 LO & LEDUC (UPDATE SHOW) IM X-TRA
  53. Mi 30 01 19 ADAM NAAS
  54. Mo 18 02 19 BOB MOSES IM KAUFLEUTEN
  55. Di 09 04 19 BONAPARTE

MONSTEIN ENSEMBLE

Der Schweizer Top Drummer Dimitri Monstein ist mit seinem Ensemble auf erster eigener «Landscape-Tour» unterwegs. Dimitri Monstein (26) aus Zürich macht mit dem Musikvideo seiner Band MONSTEIN ENSEMBLE weltweit auf sich aufmerksam, schrieb das Schweizer Radio Zürisee im letzten Jahr. Nach dem Youtube-Erfolg des Videos ist jetzt die erste Konzerttour am laufen. Im Frühjahr 2018 spielte die Band um Monstein eine erfolgreiche 6-teilige Tour von Berlin bis Freiburg. Mitte Juli spielten sie dann noch in Rumänien und auf dem Zelt Musik Festival Freiburg (D).

Nach der Auslandstour, freut sich Dimitri Monstein nun endlich auf sein Heimspiel in Zürich. Man darf sich also auf eine spezielle Live Besetzung des Ensembles, welches das Jazztrio auf das Streichquartett, dazu Schlagzeug, Glockenspiel und Marimbaphon trifft, freuen.

Als „Wanderer zwischen den Welten“ vereint Monstein in seinem Programm Landscape mit Jazz und Klassik jene beiden musikalischen Richtungen miteinander, die ihn während seines künstlerischen Werdeganges am meisten prägten.

Wenn Dimitri Monstein nicht mit dem MONSTEIN ENSEMBLE unterwegs ist, trommelt(e) er u.a. für die Swiss Army Big Band, Andrea Bocelli, Salto Natale und als Zuzüger im Zurich Jazz Orchestra.

Lineup:
Alexandra Radici Violine, Sidonia Maurer Violine , Gina Corti Viola, Jonas Willimann Cello, Manuel Zolliker Klavier, Robert Pachaly Bass/Marimba, Dimitri Monstein Drums/Comp

DOORS 19h30
SHOW 20h00

CHF 5.- Rabatt bei Vorweisung ZHDK Karte und Stucard

Das Konzert ist bestuhlt

By EXIL

TRASH POP – PARTYLABELRELEASE

DJ RAY DOUGLAS

_________Soundline_________
Disco, Hip-Hop, Pop, R'n'B, House, 80s, 90s

An unserer neuen TRASH POP Party gibt es die gesamte Bandbreite der spassigen Musikgeschichte von Disco, Hip-Hop, Pop, R’n’B, House, 80s und 90s.

Wenn sich Avril Lavigne mit 50 Cent für einen Shot an der Bar treffen und Tic Tac Toe mit DJ Calvin Harris im Fumoir ne Kippe rauchen – alles geht, alles erlaubt, alles was das Pop-Herz begehrt. Dein Gastgeber DJ RAY DOUGLAS

CHF 20.-
Ab 18 Jahren

By EXIL & TRASH POP

G FLIP – ABGESAGT

SHOW ABGESAGT

Leider wurde die Europatour G FLIP abgesagt. Die Tickets können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

******************************

G FLIPS Antrieb zur Verwirklichung ihrer eigenen Musik hat einen tragischen Ursprung: Die Australierin nahm als Kind Schlagzeugunterricht bei ihrem grossen Idol Jenny Rose Morrish, ihrer High School Lehrerin. Als diese bereits im Alter von 31 Jahren dem Kampf gegen den Krebs unterlag, entschied sich Georgia Flipo – wie die Multi-Instrumentalistin mit richtigem Namen heisst – den Traum ihrer verstorbenen Musiklehrerin zu verwirklichen und in den USA auf Tour zu gehen. Gesagt getan: Mit ihrer damaligen Band EMPRA begab sie sich auf Tour und unterrichtete nebenbei Grundschulkinder, um ihr Instrumenten Repertoire mit dem heimischen Nachwuchs zu teilen.

2017 nutzte die aus Melbourne stammende Musikerin darauf ganz und gar für ihren Sound und Karriereweg, nachdem sich ihre Band zuvor aufgelöst hatte. Flipo tüftelte ausgiebig an ihren Songs zwischen energiegeladenen Pop Strukturen, bunten Synthesizer Läufen, eingängigen Drum Beats und ihrer frischen, frechen Stimme. Diese wird gerne auch vermehrfacht, das Tempo wird angezogen, die Samples bekommen einen exotischen Touch und live auf der Bühne wird mal in die Saiten gehauen, mal auf das Drumpad eingedrescht und mit zierlich-schönen Songtexten über gefundene oder verflossene Liebe reflektiert.

Mit ihren ersten beiden Singles “«Killing My Time”» und «“About You”» lädt G FLIP zum Mitsingen und Abgehen ein. Zwischen der Sauberkeit einer Lorde und der Innovation einer Grimes braut G FLIP ihren süchtig machenden Mix aus Pop Hooks und einer ansteckenden “Ich mach was ich will”-Attitüde. Davon will man mehr und so ist die australische Musikerin daran, dem Jahr 2018 ihre musikalischen Fussstapfen zu verpassen.

By JUST BECAUSE & EXIL

MONTAGS 725: KALI

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Nik Bärtsch’s RONIN ist on Tour, darum präsentiert MONTAGS die Junge Band Kali um den MOBILE-Drummer Nicolas Stocker:

Kali repräsentiert den frischen und seriösen Geist einer neuen Generation von post-genre Musikern. Nicolas Stocker am Schlagzeug (u.a. Mitglied der Nik Bärtsch’s Mobile und Marena Whicher), Urs Müller an der Gitarre (u.a. Mitglied von Sha’s Feckel) und Raphael Loher am präparierten Klavier (u.a. Mitglied von Sekhmet) sind bereits hellhörig in einer musikalischen Welt aufgewachsen, in der Prog Groove, Noise, New Minimal, Ambient und zeitgenössischen klassische Kammermusik einfach verschiedene Dialekte einer gemeinsamen Sprache geworden sind. Sie fühlen sich gleichzeitig im komponierten wie im frei improvisierten musikalischen Kontext heimisch und folgen so ihrer kreativen Intuition ohne Ideologie dafür mit einem umso breiteren Verständnis der Musikgeschichte. Mit diesem Hintergrund kreieren Kali zwanglos mit Feingefühl für Klänge und mit progressivem Power wundersam dunkle Pattern-Räume, rohe Minimal-Groove-Verzahnungen und abstrakte, mystische Trips. Die kreativen Möglichkeiten der Band reichen dabei von epischen Dramaturgien bis zu minimalistischen Miniaturen von funkelnder Schönheit.

Kali ist eine genuine Working-Band, die viel Zeit, Leidenschaft und Geduld in die Idee investiert, ein wahrhaftiger, musikalischer und sozialer Organismus zu sein – mit wöchentlichen Sessions und jahrelanger Proben-Arbeit. Mit diesem konsequenten Band-Spirit und ihrem enormen Groove-Know-How kreieren die drei verschworenen Band-Mitglieder eine sich ständig weiterentwickelnde Welt neuer Klang-Kombinationen und rhythmischer Feinheiten und Interaktionen.

„A cataclysmic blast of stunning and emotionally cathartic driving energy.“ Londonjazznews.com

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Andrea Ebener

PLUSMACHER

Hustlebach Tour 2018

Als Macher geboren und vom Milieu erzogen. Vom Hasselbachplatz nach Berlin und direkt in die Charts. Bordstein Wirtschaftslehre. Freie Schwarzmarkt Wirtschaft. Hauptschule abgebrochen, aber mehr Patte im Monat als der Direktor. Deutschlands charismatischster Schnauzbart ist wieder auf den Bühnen der Republik unterwegs. Auf einen ausgebuchten Festival-Sommer folgte für PLUSMACHER im Herbst 2017 die ausgedehnte Kushcooltour, bei der das EXIL natürlich auch nicht gefehlt hatte. Nach den zwei erfolgreichen Alben «Die Ernte» und «Kush Hunter» auf Kopfticker Records gab der Hasselbacher Kiezking zudem im vergangenen Sommer die Beendigung der Zusammenarbeit mit Labelchef Xatar bekannt, um in Zukunft unabhängig Batzen zu ernten. Jetzt sind die Weichen neu gestellt und die Fans können sich auf jede Menge frischer Ware freuen. Die Hallen werden grösser und die Blüten noch harziger. Auch ein neues Album steht für 2018 bereits in den Startlöchern, denn wie immer gilt: Mit Plus kann man kein Minus machen.

presented by hhv.de, Hiphop.de, 16BARS, splash! Mag

By EXIL

JAMAICA’S FINEST – WEEKEND EDITION

DJS K.O.S CREW & BLOOD A RUN
Dancehall, Ragga, Afrobeats, Reggae and more

Auch im Herbst kehrt etwas karibische Stimmung in den EXIL Club zurück. JAMAICA’S FINEST WEEKEND EDITION mit Dancehall, Ragga, Reggae und Afrobeats gespielt von DJs K.O.S CREW und Blood A Run.

CHF 20.-
Ab 18 Jahren

By EXIL & JAMAICA’S FINEST

LUCHA LIBERE – THE DJ KNOCKOUT

The DJ Knockout!
Support your Local DJ Team!

Teams: EXIL VS. RCKSTR Magazine
Hosts: Gülsha Adilji & Uğur Gültekin
Jury: YOU!

LUCHA LIBRE, was so viel wie „freier Kampf“ bedeutet, ist die Seele Mexikos, ist der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Gott und Mephisto, zwischen Leben und Tod. Doch ab jetzt ist LLUCHA LIBRE noch mehr: Das ultimative DJ-Knockout-Format im EXIL!

Im Ring gegenüber stehen sich zwei Teams von “Luchadores” – in unserem Fall sind es zwei DJ-Teams, die um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums kämpfen. In der roten Ecke das “Team EXIL”, mit dem Vorteil, aber auch der Bürde des Heimvorteils. In der blauen Ecke die Herausforderer vom “Team Rockstar”, welche die Höhle des Löwen in Brand setzen möchten.

Unsere beiden Ringrichter Gülsha Adilji und Uğur Gültekin schauen das alles nach rechten Dingen zu und her geht. Bedeutet: Subtiles Beinstellen, versteckte Tiefschläge und zärtliche Bisse ins Ohrläppli sind erlaubt. Die beiden führen sowohl das Publikum als auch die Gladiatoren durch den Abend und geben die Disziplinen vor, in denen sich die Teams messen.

Das Publikum wiederum hat während der ganzen Nacht die Möglichkeit, Punkte an das favorisierte Team zu vergeben und so zu bestimmen, wer am Schluss den Titel des „Rudo“ (der Böse) oder des „Santo“ (der Gute) verliehen bekommt.

Ab 18 Jahren
CHF 20.-

By EXIL

CAT POWER IM X-TRA

EXIL & BAD BONN präsentieren:

CAT POWER IM X-TRA

Veröffentlichung des neuen Albums «WANDERER» am 05.10.2018

Der Himmel beherbergt die Träume, doch manchmal ist er so dunkel wie das Meer, das alle Erinnerungen in sich trägt. CAT POWERS Träume und Erinner-ungen sind die von Liebe, Verlust und Angst: Chan Marshall, wie die Musikerin richtig heisst, hat die Liebe ihres Lebens erfahren, doch er ging von ihr und sie auf direktem Weg in die Hölle. Im selben Jahr, 1998, veröffentlichte sie ihr viertes Album «Moon Pix», mit welchem sie Ruhm und Respekt von Kritikern und Fans erntete. Seit zwanzig Jahren kämpft sie nun mit den Dämonen ihres bewegten Lebens und schreibt Lieder, die von den extremsten Widersprüchen einer Existenz erzählen. Doch trotz der ihnen zu Grunde liegenden Traurigkeit strahlen CAT POWERS Songs in nackter Schönheit, und auf den Stempel «Queen of Sadcore» reagiert sie mit der Aussage, ihre Musik sei nicht traurig, sondern triumphierend.

Seit der Veröffentlichung ihres letzten Studioalbums «Sun» sind sechs Jahre verstrichen. Chan Marshall wurde Mutter und schrieb ein neues Album. Und gerade, weil ihre Konzerte so unberechenbar sind, wie die Musikerin selbst, sind sie immer auch eine Erinnerung für die Ewigkeit.

MONTAGS 726: HELY

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

RONIN ist auf Tournee und präsentiert deshalb das Duo HELY, das kürzlich auf Ronin Rhythm Records das Album „Borderland“ veröffentlicht hat:

Ein Klavier, ein simpel bestücktes Drumset: Mehr braucht das junge Duo HELY aus Zürich nicht, um raumfüllend berauschende Klangwolken zu kreieren. Pianist Lucca Fries und Drummer Jonas Ruther stacheln sich zu Klangideen an, die sie zu treibenden Loops entwickeln und zu wirbelnden Soundwolken steigern. Was dieses akustische Duo an Klangintensität schafft, ist aussergewöhnlich. Am 26. März erscheint das neue Album «Borderland» auf Nik Bärtsch’s Label Ronin Rhtythm Records.

Seriously hypnotic music.“ Dave Summer, birdistheworm.com (US)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM PRODUCTIONS

Bild by Andrea Ebener

LATE LIFE (LATE-NIGHT-SHOW)

Das Handy ist nah!

Bewusst den Wecker auf deinem Smartphone früh gestellt, um etwas Sinnvolles wie Morgensport zu machen und schon mit dem ersten Swipe auf dem Snooze-Button bist du auf dem Insta-Feed eines Influencers. Du bleibst dann im Bett liegen und gibst dir deine erste Dosis Social Media. Lass mal lieber die viralen Sportcracks die Squads machen. Geil, der erste Content-Schuss ist immer am nicesten und du weisst: Es wird bei weitem nicht der letzte sein für den Rest des Tages. Aber easy, ist ja nicht alles schlecht an dieser sozial-vernetzten Welt. Eh nicht, der arabische Frühling und so wären ohne nicht möglich gewesen. Oder birgt das Business-Model Social Media mit aller Selbstoptimierung doch mehr Gefahren, als uns allen Recht sein sollte? Lasst uns zu diesem Thema mal for real connecten. Wie wäre es im Exil am Dienstag, den 30. Oktober 2018. Du weisst noch nicht, weil so viele andere Dinge mit #FOMO-Potenzial? Papperlapapp, denn zur Gruppe hinzugefügt haben wir folgende Gäste: SRF-Journalistin Rosanna Grüter, izzy-Mitgründer Jonas Bayona. Weitere folgen. Late Life geht in die zweite Runde und das Handy ist nah.

Doors 20hoo
Show 20h30

CHF 25.-

By EXIL & LATE LIFE

KLAN – VERSCHOBEN

WANN HAST DU ZEIT - TOUR 2018

SHOW VERSCHOBEN

Die Show wir auf den 20.03.2019 verschoben. Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückerstattet werden.

********************************

Die Brüder Stefan und Michael alias KLAN machen deutschen Pop. Klar und cool, selbstbewusst und kritisch, geradlinig und emotional. Der Sound ist urban und modern und trotzdem hört man die organischen Wurzeln des Soul und Trip Hop. In den Texten geht es unverblümt um die relevanten Themen ihrer Generation. In Leipzig aufgewachsen mit Kirchenchor und Strassenmusik, später dann Techno und Alternative zugewandt, wird der eine Gitarrist und der andere geht nach Berlin, um Medizin zu studieren. Nach diesen individuellen Lebensreisen kommen die beiden 2016 als Musiker und Texter zusammen und tüfteln an ihrem Sound. 2017 tourten sie dann mit Elif, Nisse, Vök und traten am Reeperbahnfestival in Hamburg und dem Waves Vienna auf. Im Oktober 2018 erscheint nun ihr Debütalbum «Wann hast du Zeit?» in Zusammenarbeit mit Tim Tautorat, der bereits den Alben von Faber, Annenmaykantereit oder den Kooks seine musikalische Handschrift gab.

By RADICALIS & EXIL

Pflichtmodul

DJs BENOVI & KNOPF | MIRCO CARUSO

Semesterhalbzeit ist Pflichtmodulzeit. Den kalten Temperaturen entfliehen und im EXIL zu heissen elektronischen Beats abgehen – bis in die Morgenstunden!

Tickets gibt’s ab dem 18. Oktober im Techshop (online und im Shop hinter dem Tech Winterthur) im Vorverkauf. Die Platzzahl ist begrenzt. Der VVK endet am Freitag, 2. November um 12.45 Uhr. An der Abendkasse werden wir ebenfalls Tickets für euch bereithalten.

CHF 15 (mit Legi)
CHF 20 (ohne Legi)

By EXIL & VSZHAW

BHZ

BHZ «TOUR 2018»

BHZ, das sind sieben Jungs aus Berlin-Schöneberg, einem Bezirk im Süden der Hauptstadt. Die Strassen und Kellerräume dieses Kiezes waren Schauplatz für die unzähligen gemeinsamen Nächte in der Hood, die das Soundbild der Jungs nachhaltig geprägt und unverkennbar gemacht haben.

Die musikalische Verortung der Crew fällt nicht nur aufgrund der breiten Karosserie ihrer unterschiedlichsten Künstler, sondern auch durch die straighte und siegesgewisse Kreuzung von klassischem, lockeren Berliner Boom-Bap-Vibe und modernen Trap-Elementen aus gegenwärtigen Hip-Hop-Anwandlungen schwer.

Auch wenn sich die Jungs musikalisch ungern in eine Schublade einordnen lassen, liegt dennoch mindestens auf der Hand, dass sich ihr authentisches Auftreten besonders im Rahmen von Live- Auftritten im vollen Maße entfaltet. Egal ob mit Bangern im Club oder live auf der Festival-Stage: Wenn Dead Dawg, Monk, Ion Miles, Big Pat, Longus Mongus, MotB und Samy auf Bühnen zueinander finden, ist harter Abriss in Form von energiegeladenen Shows vorprogrammiert.

Mit freistehenden Tracks auf ihrem Soundcloud-Anwesen begonnen, releasten die Jungs im Frühjahr 2017 ihre erste EP Banana Shake. Mittlerweile sind sie auf allen digitalen Plattformen vertreten, was wiederum nicht bedeutet, dass sie davor zurückschrecken, trotzdem immer wieder Freetracks zu veröffentlichen. Neben den kürzlich veröffentlichten Solo-Tapes von Monk, und Big Pat wird Ende des Sommers 2018 das Crew-übergreifendes Projekt «2826» veröffentlicht. Die Zukunft wird zeigen, wie es für die Gang weitergeht. An Kreativität, Innovation und Vielfalt mangelt es jedenfalls nicht. Bitte alle einmal die Arme hoch für BHZ!

By DIFFUS, JUICE, splach! mag, Rapdates.com & EXIL

INDIE ROCK

__Soundline__
The Strokes, The Kooks, alt-J, The War on Drugs, The Black Keys & co.

Auch in dieser INDIE ROCK Ausgabe wird zu den Songs deiner Lieblings-Band getanzt.

The Strokes, The Kooks, alt-J, The War on Drugs, The Black Keys, The XX, Faber, Arctic Monkeys, Foals, The Neighbourhood, Babyshambles, The Lumineers, Phoenix, Crimer, Portugal. The Man, Kasabian, Future Islands, Blur, Von Wegen Lisbeth, Franz Ferdinand, The Libertines, The Wombats, Cage the Elephant, The Smiths & co.

2 floors

CHF 20.-
Ab 18 Jahren

By INDIE ROCK & EXIL

MARTIN KOHLSTEDT

Wie nähert man sich dem, was Musik ist – für ihre Macher, ihre Hörer, für die sie umgebende Gesellschaft? MARTIN KOHLSTEDT, ein Komponist und Pianist im Wirbel der aktuellen Renaissance experimenteller Klassik, sucht sich seine eigene Antworten darauf in Form von Improvisationen, modularer Kompositionen und vor allem der Umarmung des intuitiven Gefühls. Nichts darf in der Musik unerlaubt sein, wenn sie im Kern aus unwiederbringlichen Begegnungen besteht – das ist sein Credo.

Der mehrteilige Dokumentarfilm «Strom» begleitet MARTIN KOHLSTEDT auf seinen Reisen. Die führen ihn von der thüringischen Heimat bis in die abstrakt erscheinenden Musikkulturen des Irans, Amerikas und Russlands, um am Ende bei ihm selbst wieder anzukommen. Dabei versuchen die Episoden auf ihre eigene Weise die eingehenden Fragen zu beantworten: Wie kann man dokumentarisch Musik begreifen? Die Suche nach Momenten entwickelt sich für ihren Filmemacher Patrick Richter im Verlauf zum zentralen Werkzeug: Der nächste Ton kann der Augenblick sein, in dem alles passiert oder schon vorbei ist, im Interim von Privatem und Bühne, zwischen Nähe und Ferne, zwischen Kunstfigur und Person. Und dann auch immer wieder das handwerkliche Ineinandergreifen von Ton und Bild: im Versuch, den Moment der musikalischen Entstehung festzuhalten, wird das Hören sichtbar.

«Strom» ist auch der Titel des aktuellen Albums von MARTIN KOHLSTEDT, eine Anspielung auf die Verschmelzung von Instrumenten Körpern mit einer elektrisierten Welt. Aber vor allem ist er eine Hommage an den spielerischen Fluss, das Strömende in seiner Musik. Die Dokumentation widmet sich analog dem Fliessenden der Begegnungen sowie der Formate des Musikfilms und des Künstler-Portraits. Musik spricht über sich selbst, sie ist selbstreferentiell, und genau das will auch Patrick Richter mit seinem Film erreichen. Eine Introspektion der Bilder, das Sich-Beobachten des Beobachtens. Man sieht, wie Kohlstedt seine Vergangenheit in der Musik findet und immer wieder den Bruch mit ihr sucht, und man spürt, wie der Film dieses Suchen und Brechen nachformt. Musik ist ausserhalb des Gehörten unbändig, dessen ist er sich wohl bewusst – und entgleitet sich immer wieder selbst. Freiheit.

DOORS: 19h00
SHOW: 20h00

Das Konzert ist teilweise bestuhlt

By EXIL

DAVID AUGUST IM KAUFLEUTEN

EXIL, BAD BONN & ZUKUNFT präsentieren:

DAVID AUGUST IM KAUFLEUTEN

Der Hamburger Jungvirtuose und Produzent DAVID AUGUST komponiert und performt facettenreiche elektronische Musik, geprägt von hoffnungsvollen Tönen und einer menschlichen Ästhetik. „Musik zu schaffen – der Akt des Schaffens im Allgemeinen – sollte frei sein von Rationalisierung. Im besten Fall allein auf Unterbewusstseinskommunikation“, sagt der klassisch ausgebildete Multiinstrumentalist. Gerade mal mit 19 Jahren gelang David August mit den ersten Veröffentlichungen von Dance-Singles und Remixes (2010-2014) der Durchbruch. Im Jahre 2013 folgte dann sein Debütalbum «Times», zahlreiche EP’s auf Labels wie Diynamic und Innervisions und Live-Sets im Boiler Room, die ihn zu einem gefragten Live-Act weltweit machten. Der Produzent hat über die Jahre eine eigenständige künstlerische Stimme entwickelt, die ihn mehrmals um den Globus und in jede wichtige Institution der zeitgenössischen Clubmusik schickte. Als Live-Act überzeugte David auch schon im Club Zukunft und jetzt endlich auch auf der grossen Bühne im Kaufleuten Festsaal.

MONTAGS 727: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Back from the US Tour und vor der DE-Tour!

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

JOEY DOSIK – ABGESAGT

SHOW ABGESAGT

Joey Dosik ist neu der Support von Tom Odell im X-TRA. Alle bereits gekauften Tickets sind gültig für das Tom Odell Konzert am 6.11.2019.

******************************

JOEY DOSIK ist Teil einer aufstrebenden Musikszene in Los Angeles, die den Groove populärer Soul Musik aus den 1970er Jahren aufgreift und ihm in der Neuzeit neues Leben einhaucht. Wer Joey Dosik’s Karriere bisher verfolgt hat, weiss: Er tut dies mit einer Präzision und Hingabe, die beeindruckt. Kein geringerer als Quincy Jones hat ihn bereits als ‚Artist to watch‘ bezeichnet, seine 1. grosse Tour durch die USA hat er auf Anhieb ausverkauft und den Vergleich mit dem grossen Marvin Gaye hat er längst inne. Zusammen mit seinen Wegbegleitern und Freunden von Vulfpeck sorgte er ausserdem bereits mit Kollaborationen wie «Running Away» oder «Game Winner» für Furore in der Musikwelt.

Nun endlich hat Joey den Release seines ersten Longplayers für Ende August angekündigt. Der gleichnamige Vorabtrack «Inside Voice» ist bereits draussen und lässt grosse Vorfreude fürs Album aufkommen. Der Künstler selbst bezeichnet den Song als „deep, sexual, but also kind of silly“ und lässt dabei Raum für Spekulationen. Sicher aber ist: Der Vorabtrack ist ergreifend, trotzdem spielend leicht und ein äusserst vielversprechendes Amuse-Bouche fürs kommende Album.

By GADGET & EXIL

BLACK MILK & NAT TURNER BAND

Mit mehr als anderthalb Jahrzehnten Branchenerfahrung und einem umfangreichen Katalog an Aufnahmen ist BLACK MILK von einem der aufsteigenden Hip-Hop-Stars zu einem genreübergreifenden Virtuosen als Produzent, Rapper und Performer geworden. Der in Detroit geborene Künstler wurde von Pitchfork, Rolling Stone und The Wall Street Journal gefeiert. Er veröffentlichte sieben Solo-Rap-Alben, eine Handvoll EPs und Instrumental-Projekte und arbeitete mit zahlreichen Künstlern zusammen, darunter Jack White, Danny Brown (zuletzt produziert Danny Browns „Really Doe“ ft. Kendrick Lamar, Earl Sweatshirt und Ab-Soul), Slum Village und viele mehr. Das neueste Album von Black Milk «FEVER», kehrt inmitten eines turbulenten politischen Klimas in die Szene zurück und ist ein sozial bewusstes Werk mit einer Multi-Genre-Klanglandschaft, das auf seinem Stil der Verschmelzung von elektronischer Programmierung mit Samples und Live-Musik aufbaut. Endlich beehrt uns der Rapper nach vielen Jahren wieder im EXIL.

By EXIL

Knackeboul & Luuk

KNACKEBOUL
Wie ein Raucher, der sagt: „Nume no ei letschti Zigi!“ musste es KNACKEBOUL nochmal tun. Er releaste im Juni 2018 ein wirres Rap-Tape Namens «Asimetrie». Mit Betonung auf „Asi“. Cypherparts reihen sich an fiese Punchlinetracks und schnöselige Gesellschaftsanalysen. Asymmetrisch ist es auch deshalb, weil Knack sich einmal mehr davor hütet durch eine gefällige Produktion in den Pop- Himmel aka die Mainstream-Hölle einzutreten. Vielmehr flowt er nonchalant über 18 rumpelige Headbangers aus dem Hause Kwest. Diese nimmt er auf ein gutes altes Tape auf und schenkt 30 Glückspilzen auch gleich noch ein Walkman aus den 90ern dazu.

LUUK
Die Schweizer Hip-Hop-Szene ist nicht gerade dafür bekannt, ein bequemes Pflaster zu sein. Aber LUUK hat sich in den letzten 8 Jahren einen festen Platz darin erarbeitet. Knapp zwei Jahre nach Nirwana, veröffentlicht er nun am 26. Oktober 2018 sein bereits viertes Album «Renaissance». Das Album wird sein bisher vielfältigstes und innovativstes Projekt. LUUK ist zwar immer noch durch und durch Hip Hop, doch diesmal arbeitete er vermehrt mit Melodien und lies moderne Musikstränge zu. Sein hoher Qualitätsanspruch, gepaart mit seiner Energie macht ihn zum idealen Live-Act. LUUK bringt 100% Echtheit auf der Bühne, direkt am Puls des Schweizer Raps.

By EXIL

Schmutzki

Support TIM VANTOL

Tja, wenn man seine Band SCHMUTZKI nennt, muss man sich nicht wundern, wenn man nach gut einem Jahr ein bissiges Dreieinhalb-Akkord-Monster zu bändigen hat. Dabei sind die Zutaten denkbar einfach: ein paar scharfkantige Riffs, dreckig getackerte Rhythmen und ein Satz rotzige Stimmbänder, welche die zwingenden Hooklines wie Enterhaken durch die Boxen feuern. Aber da ist noch was… etwas, das man nicht ranzüchten kann: Authentizität.SCHMUTZKI – das sind echte Songs, das ist echte Energie, das sind echte Freunde. Unbezahlbar! noch Fragen?

By MAINLAND MUSIC & EXIL

MONTAGS 728: THE LEGENDARY LIGHTNESS

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

RONIN ist auf Tournee und präsentiert deshalb The Legendary Lightness, die zusammen mit Sha und Kaspar Rast auf Ronin Rhythm Records das Album April Hearts veröffentlicht haben.

Sie tragen die Leichtigkeit der Melancholie in sich. Dicht gesponnene Gitarrenlieder, mit feiner Zurückhaltung serviert und umso hypnotischer in der Wirkung – das war die Spezialität der Band The Legendary Lightness um den Songschreiber, Gitarristen und Studiokünstler Daniel Hobi. Mit ihrem dritten Album «April Hearts» und zwei überraschenden neuen Mitmusikern wagt die Band einen kühnen Sprung hinaus aus der Schublade. Statt einer einheitlichen Stimmung, wie sie die ersten Alben prägte, präsentieren sich die neuen Songs als «Stimmungsschnappschüsse». Und scheuen sich nicht davor, catchy zu sein.

The Legendary Lightness hatten gerade ihr vielbeachtetes Debut «Ancient Greek Breakfast Club» (2011) veröffentlicht, da wurden sie vom Davoser Songbird Festival zusammen mit dem Zen-Funk-Quartett Ronin aufs Programm gesetzt. «Wir dachten: Mit einer Jazz-Band? Das wird sicher doof», erinnert sich Hobi, «und die anderen dachten ähnlich über uns.» Aber dann fand man sich überraschenderweise gegenseitig sehr interessant. Als sich Veränderungen aufdrängten, sah Daniel Hobi den Moment gekommen, die Verbindung zu vertiefen: Schlagzeuger Dominic Oppliger hatte die Band verlassen, um sich auf sein Projekt Doomenfels zu konzentrieren. Und bei Hobi hatte sich zum zweiten Mal Nachwuchs eingestellt, so galt es, mit der Energie haushälterisch umgehen. Ein Jahr Pause, so beschloss er.

Lang hielt der Vorsatz nicht an. Bald wieder verbrachte Hobi jede rare, freie Minute im Studio. Die fragmentarische Arbeitsweise wurde zum Stilmittel: «Ich hatte keine Zeit, abzudriften. Wenn ich dran war, musste etwas passieren.» Ausprobiert und ausgefeilt wurden die neuen Lieder mittels monatlicher Live-Auftritte, wo sich zwei neue Musiker dazugesellten: Sha (Bassklarinette, Saxophon) und Kaspar Rast (Perkussion, Schlagzeug), beide sonst bei Nik Bärtschs Ronin daheim. Die Leichtigkeit von Rasts halsbrecherischen Synkopen verleihen den von Hobi in typischer Gelassenheit interpretierten Liedern eine unterschwellige Dringlichkeit. Shas Bläserparts pendeln zwischen Aquarell und Jackson Pollock. «Ich wollte weg von diesem Zürcher Indie-Ding», erklärt Hobi. «Früher haben wir alles dekonstruiert, damit es ja nicht catchy würde. Ich wollte endlich Lieder schreiben, ohne mich dafür zu schämen, dass sie catchy sind.»

Text: Hans-Peter Künzler, London

Daniel Hobi (Vocals/Guitar), Dominik Huber (Guitar/Wurlitzer/Vocals), Daniel Nievergelt (Guitar/Bass/Omnichord)

„Beschwingende Leichtigkeit in der Schwermut“ (NZZ)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM PRODUCTIONS

 

TAMINO

Support TANYA BARANY

Wer nach dem Held in Mozart’s Zauberflöte benannt ist, hat den Bezug zur Musik offensichtlich gleich in die Wiege gelegt bekommen. TAMINO’s Grossvater war ein berühmter ägyptischer Sänger & Schauspieler und TAMINO selbst hat sehr früh damit begonnen, sich quer durch die Plattensammlung seiner Mutter zu hören um sich seine umfassende musikalische Grundhaltung gleich selbst anzueignen.

Der junge belgische Künstler mit ägyptischen und libanesischen Wurzeln macht Musik, die weder Genregrenzen noch Landesgrenzen kennt und den Zeitgeist im musikalischen Kontext so auf unterhaltsame Art und Weise widerspiegelt.

Spielend leicht verbindet er die englische Sprache mit arabischen Ausdrücken und seine gefühlvolle Popmusik mit arabischen Klängen. Tamino lässt sich nicht eingrenzen und  erschafft stattdessen Musik, die gefühlvoll und tief ergreifend ist. Mit «Habibi» eroberte TAMINO auf Anhieb das Herz der Radiostationen und einem breiten Publikum. Mit seiner neuen Single «Sun may shine» knüpft er nahtlos an diesen Erfolg an und bringt seine sanften Klänge nun auch nach Zürich.

By GADGET & EXIL

TANZLEILA

DJs MADAME LÉA & N. COLE
Fette Fete 2000 - die Überhitz der Nullerjahre Vol. 2

Die Spassbremse können andere ziehen. Wir schalten hoch und drücken auf‘s Partyvollgas, bis wir die Zeitmaschine wieder im Jahr 2000 vor dem Exil-Club parkieren. „Die fette Fete – die Überhitz der 00er Jahre“ geht in die zweite Runde und das verspricht eine feinste Tanzleila-Feier… DJ Madame Léa und N. Cole drehen vergnügt am Ipod-Rad, P!nk flirtet mit Jenny from the Block und Amy sippt Housewine. Isi.
Es ist kein Geheimnis – die Party wird gut, weil Du dabei bist!

Ab 18 Jahren – Women only!
CHF 15.-

By TANZLEILA & EXIL

MONTAGS 729: IKARUS

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

RONIN ist auf Tournee und präsentiert deshalb die Band Ikarus, die schon zwei Alben auf Ronin Rhythm Records veröffentlicht hat:

Der musikalische Organismus IKARUS ist mit den schillernden Stücken der beiden Alben Echo und Chronosome sowie brandneuen Stücken auf Tour. Die Band – bestehend aus Schlagzeug, Bass, Piano, sowie männlichem und weiblichem Gesang – ist regelmässig unterwegs in Europa und Japan, und entführt ihre Zuhörer in einen Klang-Urwald aus leuchtenden und vibrierenden Farben und Formen.

IKARUS nennen ihre Musik Evocativ Jazz – und zeigen ein modernes Gebräu, bestehend aus feingliedrigen Polyrhythmen, sinnlichem Gesang und energetischen Improvisationen. Folglich nennt Bandleader und Komponist Ramón Oliveras unter anderem auch Morton Feldman, Meshuggah, The Knife und Craig Taborn im gleichen Satz als seine Inspirationen. So entsteht bisher ungehörte Musik zwischen nordischer Dunkelheit und tropischer Farbpalette.

„Wie in einem musikalischen Luftschloss. Mit allergrösster Sorgfalt konzipiert.“ Tagesanzeiger (CH)

„Angelic, hypnotizing voices with a big hit out of nowhere.“ Allaboutjazz.com (USA)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

ROO PANES

ROO PANES ist ein Singer-Songwriter, der Zeitgenossen wie Ben Howard, Sufjan Stevens und Bon Iver ähnelt, indem er ebenfalls emotionale und zeitlose Lieder aus einem sehr persönlichen Umfeld kreiert. Doch während sich die genannten Künstler meist in der Währung der Melancholie bewegen, ist die Positivität das Rückgrat von Roo’s Musik. Jedes seiner Lieder fühlt sich an wie ein Fest des Lebens, in dem Geschichten von Liebe und Hoffnung in seine pastorale, warme Musik aus Akustikgitarre, Klaviermelodien, Streichern und Bläsern eingewoben werden. Nach der Veröffentlichung der Single «A Message to Myself» gibt Roo Panes bekannt, dass am 15. Juni 2018 sein drittes Album «Quiet Man» folgt.

By GADGET & EXIL

NILS FRAHM IN HALLE 622

Nach einer restlos ausverkauften Show in Zürich, freuen wir uns dass Nils Frahm im November nochmals in die Schweiz kommt!

Mit NILS FRAHM begegnet man einem musikalischen Künstler, der sein Leben auf die Erkundung des Klaviers ausgerichtet hat. Egal, ob Spielweise oder klangliche Dimension, Frahm zeigt neue Perspektiven auf und kreiert grossartige Erfahrungsräume, mit volatilen Berührungspunkten über epochale und stilistische Grenzen hinweg. Frahm’s Musik lässt sich dabei nicht mit oberflächlichen Genrestempeln versehen. Viel zu umfänglich sein klangliches Spektrum zwischen organisch und artifiziell, extensiv und intensiv. Viel zu weitläufig sein Schaffen, ob solo oder in Kollaboration. Ein Künstler, der sich höchst akribisch und mit schier unendlichem Spieltrieb durch dieses abstrakte Konstrukt der Musik bewegt. Nach einer nun zweijährigen Arbeitsphase an seinem Studio im Funkhaus Berlin, ist NILS FRAHM 2018 mit«All Melody» auf Welttournee. Grossartige Kunst aus Spiel und Klang, die den Zuhörer umgarnt, antreibt, im Moment bindet und entführt.

By BAD BONN, GADGET & EXIL

MONTAGS 730: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Back from all tours!

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MARK KOZELEK alias SUN KIL MOON

MARK KOZELEK gehört zu den grössten Geschichtenerzählern Amerikas und tritt schon im 2014 mit seinem damaligen Album «Benji» im EXIL auf. Im Mai 2018 veröffentlichte Mark eine 88-minütige Doppel-CD mit dem Namen «Mark Kozelek». Ausserdem erscheint im November das neue Sun Kil Moon Album, welches während seiner Europatournee von Sun Kill Moon im 2017 entstanden ist. Die Konzerte des Sänger, Songwriters und Schauspieler entführen und fesseln gleichermassen und bescheren ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.

By EXIL

THE HUNNA – VERSCHOBEN

NEU 03 05 19

VERSCHOBEN

THE HUNNA haben ihre Tour verschieben müssen. Die Veranstaltung wurde vom 28.11.2018 auf den 03.05.2019 verschoben. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

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Nach der Veröffentlichung ihres immens erfolgreichen Debütalbums «100» im Sommer 2016 haben THE HUNNA sich als eine der gefragtesten UK-Bands etabliert. Nach einem geradezu kometenhaften Aufstieg landete die Band nur 10 Monate nach ihrer Gründung auf Platz 13 der offiziellen UK-Albumcharts.

2018 sieht alles nach einem weiteren gewaltigen Jahr für THE HUNNA aus: Am 13. Juli stand der Release ihres zweiten Studioalbums «DARE» an. Nachdem THE HUNNA jüngst zwei massive Abende in Londons Brixton Academy spielten, machen sie sich derzeit bereit für eine Welttournee, die sie unter anderem zum ersten Mal nach Australien führt, bevor es später erneut nach Europa und Nordamerika geht.

Vom Kerrang Magazine als „Rock’s Next Big Thing“ betitelt und angeführt von den Singles «Bonfire» und «You & Me», verkaufte sich ihr Debütalbum über 50.000 Mal – ein Erfolg, wie ihn nur wenige UK-Bands der letzten Zeit vorweisen können.

By GADGET & EXIL

ASH

25 Jahre und kein bisschen leise: ASH haben im Mai ihr neues Album «Islands» veröffentlicht und kommen im Dezember wieder nach Zürich. Sie sind so etwas wie die Duracell-Hasen des Britrock und man weiss genau, was man vom nordirischen Trio bekommt: Hochmelodiösen Powerpop mit hohem Mitsing- und Eingängigkeitsfaktor. Mit ihrer bereits siebten Platte haben es die Indie-Rock-Veteranen erneut geschafft, ausgefeilten, gefühlvollen Pop mit knackigen, frischen Indie-Sounds zu vermischen. Und live macht das nach wie vor sehr viel Spass.

By MAINLAND MUSIC & EXIL

MAVI PHOENIX

Support ZOLA

Die 22-jährige MAVI PHOENIX stammt gebürtig aus Linz und lebt derzeit in Wien, was im Zusammenhang mit der internationalen Resonanz dieser Tage fast ein bisschen unwirklich klingt. Die junge, selbstbewusste Frau ist der lebendige Beweis dafür, dass ein Talent sich völlig unabhängig von irgendwelchen geografischen Backgrounds entwickeln und wachsen kann. Bereits mit 11 Jahren begann MAVI PHOENIX zu Singen, Rappen und Produzieren. Seitdem hat sie ihren sehr ausgeprägten, eigenen Stil entwickelt und hat mit ihrem bisherigen Schaffen das Aufsehen internationaler Tastemaker wie i-D, Nylon, The Line of Best Fit oder The Fader erregt und spielte auf Festivals wie dem Primavera Sound in Barcelona und Porto, Rock am Ring, Rock im Park und The Great Escape.

By EXIL

Panzerballett X-Mas Death Jazz Project

Wie schön wäre Weihnachten – ohne Weihnachten. Was wie eine Utopie kultureller Romantik scheinen mag, hat Chef-Avantgardist Jan Zehrfeld für die konzeptionelle Ausrichtung des aktuellen Langspielers «X-Mas Death Jazz» seiner Band Panzerballett genutzt.
Zu lange schon verkümmert das Fest der Liebe zwischen nett gemeinten „frohe Weihnachten“ und Geschenken, die man besser gleich wieder verschwinden lässt! Doch «X-Mas Death Jazz» bietet nun eine Lösung für dieses Dilemma an. „Verkrasste“ Weihnachtslieder.

Auf «X-Mas Death Jazz» wird sich diesmal allseits bekanntem Weihnachtsliedguts aus dem In- und Ausland bedient, darunter „White Christmas“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „Last Christmas“, um im Vergleich zum Original jenseits dergrundlegenden Tonfolgen keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Wie schon in der Vergangenheit wird das selbst perfektionierte Konzept der „Verkrassung“ angewendet und so ein Jazz-Metal-Monster geschaffen, in dem technische Wucht auf warme Luftigkeit trifft. Das virtuose Spiel von Jan Zehrfeld und seinen Mitstreitern tut das Seine dazu, um Musik entstehen zu lassen, die unwahrscheinlich viel Spass macht.

Durch diese Weihnachtssongs lächelt Panzerballett den Hörer freundlich an, um ihn danach mit auf einen vermeintlichen Höllenritt durch das nehmen, was kurz zuvor noch die „stille Zeit“ war. «X-Mas Death Jazz» lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen:
Hurra, entweihnachtetes Weihnachten!

Die Tour zum Album wird in mehrerlei Hinsicht besonders: Sie kann selbstverständlich nur zur Weihnachtszeit stattfinden, und für die Live-Präsentation 2018 hat Jan Zehrfeld (Gitarre) das „Panzerballett X-Mas Death Jazz Project“ mit Musikern aus dem Panzerballett’schen
Dustkreis ins Leben gerufen: Mit Rafael Trujillo (Obscura, Gitarre), Axel Kühn (SWR Big Band, Saxophon), Gerd Boelicke (David Hasselhoff, Bass) und Christoph Huber (Bob Mintzer, Drums) ist auch dieses Jahr dafür, gesorgt, dass die Musik PANZERBALLETTS in ihrem gewohnten Facettenreichtum druckvoll auf die Bühne gebracht wird.

By PANZERBALLETT

PAINT

Das Verb, das Substantiv, die Substanz, die Handlung, der Befehl: mach ein Zeichen! Wenn das Feuer zuerst kam, kam die Farbe an zweiter Stelle – Die Höhlenmenschen malten an die Wand und wir können diese alten Handabdrücke verstehen, obwohl diese 40.000 Jahre alt sind. Punkt sei, es ist eine Urhandlung, oder was man einen guten ersten Schritt nennen könnte. So nun dieser Punkt: Gitarrist und Sänger Pedrum Siadatian von Allah-Las macht seine erste Solo-Platte als Künstler PAINT. Es ist einfach: Er macht ein Zeichen. Etwas Los Angeles-Rock’n’Roll-Indie-Summer-Feeling wird uns im Dezember im EXIL erwarten.

By EXIL

KNUTS KOFFER – PLATTENTAUFE

PLATTENTAUFE
Support KILLED A FOX

«Jeste li za ploču s plesnom glazbom?» Soll ich eine Tanzmusikplatte auflegen? Ja, bitte. KNUTS KOFFER um den Rapperswiler Musiker und Schriftsteller Frédéric Zwicker feiert im EXIL die zweite Taufe ihres neuen Albums. Die erste fand im Exil statt, nämlich in Zagreb. Das fünfte Koffer-Album ist ein energiegeladener, wilder Gruss an die traditionsreiche Rockmusikszene auf dem Balkan, die hier keiner kennt und von der alle denken, sie müsste klingen wie der Soundtrack zu einem Film von Emir Kustirica. Deshalb hat Knuts Koffer als Support auch ihre Freunde von Killed a Fox aus Zagreb eingeladen.

Zwicker und die Band wollten nach vier textfokussierten Alben peitschende Musik ins Zentrum stellen. Er hat deshalb Texte aus dem Büchlein Die 1000 wichtigsten Sätze Deutsch-Kroatisch zusammengeschustert, die bis vor Kurzem niemand in der Band verstanden hat. Das Resultat ist irr und kommt als Live-Übersetzung auf Video.

Für «Jeste li za ploču s plesnom glazbom?» hat KNUTS KOFFER aus Zagreb den Produzenten Mark Mravkovčić in die Schweiz geholt. Ausserdem den Sänger der Punkband Mašinko, Marin Šulentić, den Geiger Daniel Kuzmin und aus Belgien die Sängerin Viola le Compte. Aus der Schweiz rappt Larry F auch im EXIL kroatisch.

By EXIL

DELINQUENT HABITS

21Years HipHopShows presents DELINQUENT HABITS
DJ INVINCIBLE (Delinquent Habits)
After Show Party

Rapper Ives Irie macht es gleich zu Beginn klar: „Delinquent Habits ist keine Old School-Truppe, wir sind fresh und ständig auf der Suche nach Neuem“. Die nach vorne preschenden Beats, der schweisstreibende Groove und der pulsierende Sprechgesang auf dem neuen Album «The Common Man» zeigen DELINQUENT HABITS denn auch frisch und knackig wie schon lange nicht mehr und machen eines deutlich: Hier lässt es jemand so richtig krachen.

Zusammen mit Cypress Hill gehörten DELINQUENT HABITS in der zweiten Hälfte der 90er Jahre zur Speerspitze des Latino-HipHops. Die Rapper Ives und Kemo sowie DJ O.G. Style verbanden Hiphop-Beats mit Funk und Mariachi-Trompeten und rappten dazu in einer Mischung aus Spanisch und Englisch, „Spanglish“ genannt. 1996 gelang ihnen mit der Single „Tres Delinquentes“ ein weltweiter Hit. Ihr Debütalbum «Delinquent Habits» verkaufte sich bis dato über eine Million mal und gilt heute als veritabler Hiphop-Klassiker, dessen Erfolg bis heute anhält. Ausverkaufte Tourneen in Europa und den USA und vier Albumveröffentlichungen, unter anderem auf dem eigenen Label Station 13, zeugen auf eindrückliche Art und Weise davon. DELINQUENT HABITS leben den Crossover und zeigen keinerlei Berührungsängste, wenn es um die Zusammenarbeit mit Anderen geht: So haben die Mariachi-Rapper unter anderem mit Korn, Beck und den Fugees die Bühne geteilt. Diverse Tracks von ihnen fanden in Soundtracks und zahlreichen Computerspielen Verwendung. Und der Sportartikelhersteller Nike unterlegte einen Werbespot mit „Return Of The Tres“.

Nach dem Ausstieg von Kemo und O.G. Style ist Ives, Kopf und Songwriter der DELINQUENT HABITS, mittlerweile des letzte verbliebene Mitglied des Gründertrios. Für Ives kein Grund, Trübsal zu blasen: „Ich kann nun selbständig über alle Aspekte der Musik entscheiden, angefangen bei den Lyrics über die Beats bis hin zu den Leuten, mit denen ich arbeiten will.“ So entstand «The Common Man» in Zusammenarbeit mit verschiedenen Produzenten wie Sick Jacken (Psycho Realm), Andre Horstmann (Pet Shop Boys, All Saints) oder den Superstar DJs, die frischen Wind und neue Ideen in den typischen Delinquent Habits-sound brachten.

LO & LEDUC (UPDATE SHOW) IM X-TRA

Lo & Leduc Update Tour Reloaded
Support DR. MO

EXIL & BAD BONN präsentieren:

LO & LEDUC IM X-TRA

LO & LEDUC gehen im Dezember mit ihrer Update Tour in eine zweite Runde: Nach einer ausverkauften Frühlingstour, einer ausgedehnten Festivalsaison und dem Song «079», dem das Prädikat «Grösster Schweizer Hit aller Zeiten» verliehen wurde, kehren die beiden Berner zum Jahresende noch einmal für ein Dutzend DJ Shows mit DR. MO auf die Bühne zurück.

In einem Anfall von Produktivität brachten Lo & Leduc im Februar 2018 mit «Update 4.0» ihr mittlerweile sechstes Album heraus – gratis zum Download auf ihrer Website und auf den gängigen Streaming-Portalen. Sie setzten damit ihre «Update-Serie» fort, die vor bald zehn Jahren ihren Anfang nahm. Auch die neue Ausgabe ist Zeitgeist-Musik in Mundart, spontan, roh, manchmal zerbrechlich, meistens charmant und fast immer ein bisschen genial.

Noch während der – bewusst klein gehaltenen – Clubtour im März wurde klar, dass es nicht dabei bleiben würde. Das Album fand grossen Anklang, insbesondere der Titel «079», der sich zum veritablen Hit mauserte, mittlerweile über 8 Millionen Streams auf Spotify aufweist und für über 100’000 verkaufte Einheiten bereits mit Fünffach-Platin prämiert wurde.

Im Dezember gibt es nun also noch einmal ein Dutzend Update-Konzerte in der Deutschschweiz. Mit alten Klassikern, neuen Hits, wie der aktuellen Single «Im erschte Tram», Freestyle-Einlagen und einem grossartigen Support Act: denn wenn einer LO & LEDUC die Show stehlen kann, dann ist es einer aus ihrem Team. DR. MO beweist sich für einmal nicht als begnadeter Produzent und DJ, sondern als äusserst talentierter Sänger und Entertainer.

ADAM NAAS

Es gibt Stimmen, die einfach jeden mitreissen. Sie bringen die Haut zum Beben und elektrisieren die Sinne. Adam Naas ist gerade mal 24 Jahre alt und erreicht mit seiner Stimme genau das. Dabei begeistert er mit eindringlichen, intensiven Songs und intelligenter Musik – ebenso präsent wie berührend, aber stets ohne dabei bemüht zu wirken.

2015 mit dem Song «Fading Away» bekannt geworden, verwischt er gekonnt die Grenzen zwischen Soul, Pop und Elektro. Adam Naas entblösst sich, ganz einfach, ohne jede Anzüglichkeit, aber vor allem ohne Angst. Der französische Sänger und Autodidakt komponiert seine Musik selbst und verwandelt darin seine persönlichen Erfahrungen in universelle Gefühle. Seine selbstbetitelte EP navigiert mit entwaffnender Ehrlichkeit zwischen mitreissenden Beats («Downtown») und Gospelgesängen («You Should Know»). Als Einflüsse nennt er u.a. die Stimmen von Nina Simone, Ella Fitzgerald und Lauryn Hill, aber auch die elektronischen Produktionen von James Blake.

By GADGET & EXIL

BOB MOSES IM KAUFLEUTEN

EXIL, BAD BONN & ZUKUNFT präsentieren:

BOB MOSES IM KAUFLEUTEN

Lange noch hallte das musikalische Glücksgefühl nach, das der 22. Juni 2016 in uns hinterliess. Dem Tag nämlich, an dem uns Tom und Jimmy aka BOB MOSES zu unserem 7. Geburtstag im EXIL besuchten. Allerhöchste Zeit für ein Revival. EXIL und Bad Bonn haben die Vancouver-Jungs wieder um den Finger gewickelt und kurzerhand auf die Bühne des Kaufleuten eingeladen. Das Warten hat sich gelohnt, denn BOB MOSES haben die zwei turbulenten Jahre dazwischen in ein brandneues, wunderschön melancholisches Album gepackt: «Battle Lines». Am 18. Februar 2019 packen sie es im Kaufleuten für uns aus und liefern damit gleich den Tanz- und Herzschmerzsound für den Herbst. Be welcome.

BONAPARTE

«Das Lied vom Tod» Tour 2019

Am 13.07.2018 erschien die neue BONAPARTE-Single «Das Lied vom Tod». Auf der Suche nach musikalischer Leidenschaft und neuen Erfahrungen wurde Bonaparte an der afrikanischen Elfenbeinküste fündig. Im dortigen Abidjan entstand ein fiebriges Amalgam aus westlichen und afrikanischen Einflüssen. Neben diesen Sounds fällt sofort noch etwas anderes auf: Tobias Jundt alias BONAPARTE singt erstmals auf Deutsch. „Über die Jahre hatte ich immer mal wieder auf Deutsch geschrieben“, sagt er, „aber keiner dieser Songs passte bislang auf eine meiner Platten.“ Nun aber hätten sich die deutschen Texte förmlich aufgedrängt und werden Anfang 2019 auf einem neuen, zur Hälfte in Abidjan und Berlin produzierten Album erscheinen.

Mit neuen und alten Songs sowie neuer Show tourt er dann unter dem Motto “Zurück nach Abidjan” im April 2019 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das letzte Konzert wird dort stattfinden, wo alles begann: in Abidjan.

By GADGET, MAAG, WILDPONY & EXIL

9UTE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 10

Weisch no?

Mit der Nostalgie ist das so eine Sache. Dann heisst es immer, man soll im Hier und Jetzt leben oder nach vorne schauen. Und wir hocken da, schauen uns alte Fotos an, erzählen uns immer wieder die gleichen Storys von früher und bringen uns mit Heimweh nach einer Zeit, in der wir uns irgendwie Zuhause gefühlt haben, zum Lachen und Weinen.

Weisch no? Wie wir aus dem Club geschmissen wurden, wie du dir in die Hosen gemacht hast vor Lachen, wie ich im Morgengrauen mit dem Velo in die Limmat gestürzt bin, du mir beim Kotzen die Haare gehalten hast, inekifft, weisch no, Cabaret, nächtelang, die ganze Gang, durchgetanzt, Perla Mode, duregmacht, Zweitusigzwölf, hach…

Das waren noch Zeiten. Inzwischen haben sich die Zeiten nochmals mindestens dreiundzwanzigmal geändert, ohne dass du es gemerkt hast. Freunde sind erwachsen geworden oder tun so als ob. Andere scheinen gerade erst in der Spätpubertät angelangt zu sein. Wieder andere haben sich aus dem Staub gemacht, sind zu Staub geworden, stecken ganz tief in der Quarterlife-Crisis, haben #timeofmylife, 9 to 5 Jobs, nehmen zu viele Drogen, holen ihr Baby von der Krabbelgruppe ab oder lesen Rauchstopp-Bücher. Immer mal wieder sind neue Menschen in dein Leben gestolpert und haben es angemalt, abgefuckt, durchgeschüttelt, sind geblieben oder wieder gegangen. Was bleibt, sind du und deine Erinnerungen an die Zeiten, die das doch noch waren. Und jetzt? Gehört heute jetzt eigentlich schon zur nächsten Zeit oder noch zur letzten?

Bei all der Unbeständig- und Vergänglichkeit sehnt sich letztendlich auch das hinterletzte Millenial-Opfer manchmal nach einer Konstante, auf die es sich verlassen kann, nöd? Mit Jesus hab ich’s nicht so, drum geh ich ins Exil. Ein Ort gefüllt mit Erinnerungen, an dem aber noch heute die Geschichten von morgen geschrieben werden. Wo ich auch heute noch aus dem Club geschmissen werde, dir beim Kotzen die Haare halte und nächtelang durchtanze. Da fühl ich mich Zuhause. In der Nacht von morgen, von gestern und von heute. 9 Jahre Exil Baby und es git no gnueg zmache zum dänn spöter verzelle.

– Anna Luna

DER KATER VON GESTERN IN DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 9

Du hast es dir geschworen: Nie wieder. Irgendwann ist Schluss. Jetzt zum Beispiel wäre gut. Denn nochmal hämmernde Kopfschmerzen, heisskalt-schüttliges Körpergefühl, übereuphorische Instastories, die du lieber schon vor drei Stunden gelöscht hättest und dann auch noch mittelintelligente Gspusis, die du irgendwie aus deinem Bett scheuchen musst - come on, will ja alles keiner.

Das mit dem Party-Machen lässt du jetzt erstmal bitz bleiben nämlich. Gar keine Lust auch, dir ist viel mehr nach einem frischen Salätli oder einer Vitamintablette und bei deiner Oma wolltest du schon längstens wieder mal durchklingeln. Abendprogramm? Netflix, E-Banking, Fensterputzen, max. Morgen Vita-Parcours, safe.

Und dann ist plötzlich 22 Uhr, die Dafalgan schlägt an, dein Blick schweift raus dem Fenster, rein in die Nacht und du denkst zurück. An gestern. Ans kribblig-warme Bauch-Gefühl, den kühlen Prosecco, die Buben und Mädchen im Club, die plötzlich die allerschönsten überhaupt waren. An den Kopf, der plötzlich ganz leer war, die nie müde-werdenden Beine, das glitzrig-verheissungsvolle Licht, den Bass und daran, dass nur dieser eine Moment zählte und niemand wusste, was im nächsten passiert. Ob du vielleicht doch noch…? Nur kurz. Den Vita-Parcours machst du dann einfach übermorgen. Aber wer weiss das schon so genau. Passieren, kann heute alles.

– Karin Zweidler

LOVE IS THE FEELING OF THE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 8

Kürzlich wurde ich so gefragt: Hey was ist überhaupt Liebe und worum geht’s im Leben eigentlich? Fragen, die mich natürlich komplett überfordert haben. Also hab ich mal schnell meinen Homeboy Yung Hurn angerufen und der hat mir das dann in aller Ruhe erklärt.

«Love is the feeling that you feel when you feel the feeling of the night of tomorrow that you never felt before.» Irgendwas in der Art war’s, wobei ich mir bei der exakten Anzahl und Reihenfolge von «feel» und «feeling» jetzt nicht mehr hundert Prozent sicher bin.

Was er gesagt hat, hat für einen kurzen Moment echt total viel Sinn ergeben für mich. Also hab ich mir das tätowieren lassen, so motivational-quote-mässig halt. Ein bisschen später, so aus der Distanz betrachtet, hab ich’s dann aber irgendwie doch nicht mehr ganz gecheggt. Also hab ich eine Zigi geraucht und nochmals kurz selbst überlegt.

Worum’s im Leben geht? Um die Lieder, die leise im Vorder- und lautstark im Hintergrund laufen. Um die Grillz, die im Strobo aufblitzen. Um die Menschen, die antanzen, hineinspazieren, mitsingen und durchmachen. Um das Girl mit den Locken links hinten an der Bar. Um die, die nur kurz vorbeisteppen. Um die, die du nie wieder loswirst und andere, die kommen und gehen, aber immer wieder kommen. Es geht um die Gang. Um deinen Lieblingstrack. Um die Nacht von morgen. Um den letzten Drink, der eben doch nie der Letzte  gewesen sein wird. Um den Drop. Um deine Füsse, die am klebrigen Boden haften bleiben, während du abhebst. Um den Kuss. Und darum, dass die Nächte, von denen du eigentlich gar nicht mehr so viel weisst, trotzdem deine unvergesslichsten bleiben werden.

Ja, wenn ich mir das so überlege, glaub ich, darum geht’s. Das ist Liebe. Aber egal wegen dem Tattoo, geht ja ums Feeling – irgendwie hat Yung Hurn voll Recht.

– Anna Luna

 

7+1 DIE N̶ACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 7

Hey Exil, du guter Typ, bisch ready für chli emotional? Gut, weil wir müssen - Geburi-Gründe, du weisch. Ohren zuhalten bringt nichts, wir singen Happy Birthday laut und wir klatschen danach und haben Wunderkerzen dabei.

Vor 8 Jahren hast du uns unverbrauchten, schüchternen Teenies an der Hand genommen und uns zum ersten Mal die Zürcher Nacht um – und den Tinnitus in die Ohren gehauen. Heute wissen wir: Das mit uns, das war kein Fling, sondern ganz schön serious. Klar, es ist viel passiert die letzten Jahre. Du hattest Promis, Mykki Blanco war da, Anderson .Paak hast du um den Finger gewickelt und Nik Bärtsch hat praktisch jeden Montag mit Ronin in unserer Stube gespielt. Arrogant wurdest du trotzdem nie und wenn schon, dann nur bitzli. Wir sind auch älter geworden, ein bisschen cooler und heute sicher um Längen besser angezogen.

Und weisst du was? Wir gehen immer noch nicht. Wir hängen auch im achten Jahr am liebsten auf deinen Vorplatz-Bänklis rum. Wir rauchen unsere Zigis bei dir, obwohl die einen von uns dabei schon alt aussehen, trinken den ein oder anderen Vodka Soda zu viel, obwohl die einen von uns es mittlerweile besser wissen sollten. Wir tanzen immer noch als gäbs kein Morgen und wir knutschen immer noch in der hintersten Ecke des Fumoirs. Und wir machen Liebe. Mit dir, allen Menschen, der Musik und dem Leben. Hey Exil, du heisses, heisses Ding, du – wir finden dich sexy wie nie.

– Karin Zweidler

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.