BEGIN:VCALENDAR METHOD:PUBLISH VERSION:2.0 PRODID:-//Exil Club Zurich//NONSGML Events//DE X-WR-CALNAME:EXIL BEGIN:VEVENT UID:105458@exil.cl SUMMARY:BBNO$ LOCATION:EXIL\, Hardstrasse 245\, 8005 Zürich DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20200411 DESCRIPTION:7 PM\nEpic Tour Name Tour\n\nGeboren und aufgewachsen in Vancouver und von zu Hause unterrichtet bis in die Highscool, hatte Alex Gumuchian aka. bbno$ schon immer ein Händchen dafür, Dinge anders zu machen. Im Jahr 2014 gründeten bbno$ und ein Freund ein Multimedia-Kollektiv, das die lokale Musik- und Modeszene aufrüttelte. Nach der Auflösung der Gruppe machte bbno$ seinen Abschluss in Kinesiologie an der renommierten University of British Columbia und verfeinerte sein musikalisches Können während seiner Freizeit. Bereits 2017 hatte bbno$ eine treue internationale Fangemeinschaft aufgebaut und spielte seine allererste ausverkaufte Tour in China. Seitdem zementierte der 24-Jährige sein Vermächtnis als einer der zukunftsweisendsten und innovativsten unabhängigen Hip-Hop-Künstler und zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Lange bevor er anfing, Musik zu machen, suchte bbno$ nach immer neuen und kreativen Möglichkeiten, um in Videospielen und in der Schule erfolgreich zu sein. Nachdem er Hip-Hop gefunden hatte, konnte er seinen Einfallsreichtum kanalisieren, um sich in der Soundcloud-Szene einen Namen zu machen und eine Gemeinschaft gleichgesinnter Kreativer zu fördern und eine langjährige künstlerische Beziehung zu dem Künstler Yung Gravy und anderen populären Youtube-Persönlichkeiten aufzubauen. Nach seiner letzten Hit-Single Lalala und einem Rekord-Monat mit 44 Millionen Streams, wird er nun sein drittes Album veröffentlichen und Ende August auf eine Nordamerika-Tournee gehen. Mit weit über 350 Millionen Streams weltweit seit seinem Debüt im Jahr 2016 ist die Geschichte von bbno$ ein wahrer Beweis für das Potenzial der Eigenwerbung. Seine unerbittliche Arbeitsmoral zusammen mit seinem kreativen out-of-the-box Ansatz und hartnäckigem Charisma zeigen, dass es auf dem heutigen gesättigten Musikmarkt noch immer Platz für unabhängige Künstler, die die Grenzen erweitern, gibt. Treffe bbno$ persönlich. Das limitierte Meet & Greet Upgrade ist ab sofort verfügbar! Das Ticket ist im Meet & Greet Upgrade nicht enthalten. Hier findest du dein Upgrade: bit.ly/bbnovip By EXIL \n URL;VALUE=URI:https://exil.cl/programm/detail/105458 END:VEVENT END:VCALENDAR EXIL
Now
  1. Mo 24 02 20 MONTAGS 795: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  2. Do 27 02 20 SOLD OUT – The Score (US)
  3. Fr 28 02 20 Georgia
  4. Fr 28 02 20 WATERFALLS
Soon
Electro-Pop
Princess
Fr 28 02 20
Georgia
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The
lost
boy
So 22 03 20
YBN Cordae
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Astronaut
mit
Mähne
Mi 01 04 20
Johnny Rakete
STRICTLY
BUSINESS
$$$
Fr 03 04 20
EPMD
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Runa-
way
Girl
So 05 04 20
Kakkmaddafakka
Push
it
Di 14 04 20
Kevin Gates
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Lucky
Guy
Do 16 04 20
Long Tall Jefferson
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baby
boom
superstar
Sa 18 04 20
Jeans For Jesus
giphy-3
was
weit dir
au
Sa 09 05 20
Chlyklass
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R1-01628-0017
  1. Mo 24 02 20 MONTAGS 795: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  2. Do 27 02 20 SOLD OUT – The Score (US)
  3. Fr 28 02 20 Georgia
  4. Fr 28 02 20 WATERFALLS
  5. Sa 29 02 20 OFFSTREAM
  6. Mo 02 03 20 MONTAGS 796: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  7. Di 03 03 20 MURA MASA IM XTRA – ABGESAGT
  8. Mi 04 03 20 Apples and Olives – Missy Mazzoli & Kelly Moran | Colliding Fields
  9. Fr 06 03 20 Apples and Olives – Pablo Nouvelle: Piano Pieces | Tobias Preisig (solo)
  10. Fr 06 03 20 Soup w/ FS Green
  11. Sa 07 03 20 Indie Rock
  12. Mo 09 03 20 MONTAGS 797: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  13. Fr 13 03 20 Harder
  14. Sa 14 03 20 Trash Pop
  15. Mo 16 03 20 MONTAGS 798: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  16. Di 17 03 20 Stalley (US)
  17. Mi 18 03 20 ESTIKAY
  18. Do 19 03 20 SIGALA
  19. Fr 20 03 20 M4Music Festival
  20. Sa 21 03 20 M4Music Festival
  21. So 22 03 20 YBN Cordae
  22. Mo 23 03 20 MONTAGS 799: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  23. Fr 27 03 20 Rikas
  24. Fr 27 03 20 Temper w/ Juls
  25. Sa 28 03 20 Rocknacht
  26. Mo 30 03 20 MONTAGS 800: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  27. Mi 01 04 20 Johnny Rakete
  28. Fr 03 04 20 EPMD
  29. So 05 04 20 Kakkmaddafakka
  30. Mo 06 04 20 MONTAGS 801: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  31. Di 07 04 20 Son Little
  32. Mi 08 04 20 Guerillaclassics: Percussion Threads – from Zurich to Mzansi
  33. Sa 11 04 20 BBNO$
  34. So 12 04 20 Cavetown
  35. Mo 13 04 20 MONTAGS 802: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  36. Di 14 04 20 Kevin Gates
  37. Mi 15 04 20 Bang Bang Romeo
  38. Do 16 04 20 Long Tall Jefferson
  39. Fr 17 04 20 Fat Nick
  40. Sa 18 04 20 Jeans For Jesus
  41. So 19 04 20 Billy Raffoul
  42. Mo 20 04 20 MONTAGS 803: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  43. Di 21 04 20 KLAN (DE) & Tiemo Hauer (DE)
  44. Do 23 04 20 BLVTH
  45. Mo 27 04 20 MONTAGS 804: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  46. Sa 02 05 20 MALAKOFF KOWALSKI
  47. Sa 09 05 20 Chlyklass
  48. Mi 13 05 20 Bexey
  49. Di 19 05 20 Edo Saiya
  50. Do 21 05 20 YellowStraps
  51. Sa 06 06 20 Peach Pit
  52. Fr 12 06 20 MOSH36
  53. Fr 13 11 20 BRUCKNER
  54. Sa 05 12 20 Audio88 & Yassin

MONTAGS 795: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

SOLD OUT – The Score (US)

RUN LIKE A REBEL TOUR
Support Carvel

 

Zwei Milliarden Streams in vier Jahren sprechen eine deutliche Sprache: Die US-amerikanische Alternative-Rock-Band The Score hat es geschafft. Nach einem Album und etwa einem halben Dutzend EPs hat sich das Duo irgendwo zwischen Mainstream und Indie eine Nische kreiert, die es nun mit unglaublicher Power bespielt.

Und immer geht es vorwärts mit The Score. Die jüngste EP «Stay» zeigt den Weg. Zusätzliche Elektro-Elemente und treibende Beats machen die kratzigen Gesangslinien und die knurrenden Gitarrenriffs eine Spur mehr Indie-Pop. Das kommende gleichnamige Album soll diesen Weg weiterverfolgen.

Dem Erfolg und den Ambitionen zum Trotz sind die beiden sehr bodenständige junge Musiker. Eddie Anthony sagt: «Wir sind bloss zwei Kids von Los Angeles und New York, die sich nie erträumen lassen hätten, dass sie auf Welttour gehen und von der Musik leben könnten.» Doch genau das tun sie nun – und kommen dabei auch ins Exil.

By ABC PRODUCTION & EXIL

WATERFALLS

Love makin' heart breakin' soul shakin' music
Ya Sugah Daddys:
Wiz | Vertigo | OB ONE

Auch im neuen Jahr geben wir keine Ruhe. Eigentlich machen wir genau das Gegenteil und drehen voll auf. R’n’B Songs aus den 90er, goldigen 2000er bis hin zu den heißesten Tunes von heute. Du weisch. Die DJs Wiz, Vertigo und unser Resident OB One versorgen euch mit den Bangers, zu denen schon manche Babys gezeugt wurden. “Früher war alles besser” gibt’s nicht. Wir feiern einfach als wär 2003. Nur, biz moderner und sexyer. Deine vintage Fubu-Hoodies und Durags kannst du trotzdem rocken – love. Also trommel deine Girls zusammen und komm tanzen.

Waterfalls xx

CHF 20.- | Ab 18 Jahren

OFFSTREAM

DJs OFFSTREAM DJ KOLLEKTIV

Was erwartet dich auf der anderen Seite des Regenbogens? Die Offstream – das Alternative Label für Zürichs Lesben, Schwule, Bis, trans und inter Leute und andere schräge Vögel – beglückt das Exil mit einem quietschbunten Abend. Das queere DJ-Kollektiv verpflichetet sich dem queeren Pop-Universum und der Indiedisco: Scheppernde Gitarrenriffs wechseln sich ab mit elektronischen Klängen oder trashigen Zwischenakten aus der Popwelt. Das queere Tanzvolk rockt dabei für einen guten Zweck: Der Erlös der Party geht an ein LGBT*-Projekt.

CHF 15.- | Ab 18 Jahren

MONTAGS 796: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MURA MASA IM XTRA – ABGESAGT

Die Show wird abgesagt. Bereits gekaufte Tickets können bei Starticket zurückgegeben werden.

Offizielles Statement des Managements von Mura Masa:

“Due to unforeseen scheduling issues, we have been forced to cancel Mura Masa’s upcoming show in Zurich. We would like to apologise for this unreservedly, but the cancellation was totally unavoidable. Mura Masa loves Switzerland, and will be back to play again very soon.”

*************************************************************

Spätestens die 2016 erschienene Hit-Single «Love$ick» mit A$AP ROCKY katapultierte den britischen Produzenten, Songwriter und Multiinstrumentalist Mura Masa endgültig in die höchste Liga kontemporärer Popmusik.

Die Geschichte Mura Masas schenkt allen Jungen der «Internet Generation» Hoffnung. Bereits in zartem Teenageralter bewies der Autodidakt, dass jemand mit grossem Wissensdrang, den vollen Nutzen aus dem riesigen Informationspool namens Internet ziehen kann, ohne dabei von einer Reizüberflutung überwältigt zu werden. Von seinem Schlafzimmer aus hat er gezeigt, wie es mit einfachstem Equipment und Breitbandanschluss möglich ist, die unzähligen Einflüsse im World Wide Web in etwas musikalisch Einzigartiges, zukunftsweisendes zu verwandeln, das nebenbei auch noch sehr erfolgreich ist. Um genauer zu sein, 200 Millionen Streams und Grammy-Nominationen erfolgreich.  A$AP ROCKY, NAO, Stormzy, Octavian, Desiigner, Christine and the Queens und Damon Albarn von den Gorillaz, sie alle haben schon mit dem erst 22-jährigen Musikgenie zusammengearbeitet.

2020 geht das weltweit gefragte Multitalent auf World Tour und macht dabei halt im X-tra. Macht euch auf eine Show der Extraklasse mit vielen Specials gefasst.

 

By EXIL

Apples and Olives – Missy Mazzoli & Kelly Moran | Colliding Fields

Line-Up
Missy Mazzoli & Kelly Moran
Colliding Fields

Süss und salzig, Indie und Klassik. Apples & Olives ist ein Genre-übergreifendes Musikfestival im Moods und Exil Zürich sowie dem Casino Bern.

Wir präsentieren eine Kultur des Genre-übergreifenden Zusammenspiels von der klassischen Musik mit Indie, Rock, Pop, Jazz und Club Musik. Dabei vermischen sich die Formen der klassischen Orchester- und Kammermusik mit dem Bandbewusstsein der Indie-Szene und es entstehen neue Kombinationen von akustischer und elektronischer Musik. Eine neue Interpretations- und Performance Kultur entwickelt sich so aus dem Geiste einer offenen, stil-unabhängigen Gemeinschaft.

Mit Judd Greenstein, Labelchef des Brooklyner Labels «New Amsterdam Records» konnte für das Festival eine zentrale Figur dieser Szene als Co-Intendant gewonnen werden. Seine Partner auf Schweizer Seite sind Etienne Abelin, Ynight-Gründer und Mitglied des Lucerne Festival Orchester, Nik Bärtsch, Exil Club Mitbegründer und Leader der Zenfunk-Band Ronin sowie Philipp Cron, Casino Bern.

Der Eröffnungsabend des Festivals wird von elektronischer Musik dominiert. Das Berner Duo Colliding Fields, in der Dampfzentrale angesiedelt, entführt das Publikum mit einer finsteren aber puren Essenz aus rohen Klängen, industrieller Schärfe und subtilen Noise Kompositionen. Missy Mazzoli & Kelly Moran sind zwei Komponistinnen aus Brooklyn, die eine neue Kollaboration mit Violine, Piano und Elektronik präsentieren werden. Beide sind bereits voll am Durchstarten: Missy ist eine der ersten Komponistinnen, die je einen Werkauftrag der MET Oper in New York erhalten hat. Kelly ist auf dem UK Label Warp vertreten.

Apples and Olives – Pablo Nouvelle: Piano Pieces | Tobias Preisig (solo)

Line Up
Pablo Nouvelle: Piano Pieces
Tobias Preisig (solo)

Süss und salzig, Indie und Klassik. Apples & Olives ist ein Genre-übergreifendes Musikfestival im Moods und Exil Zürich sowie dem Casino Bern.

Wir präsentieren eine Kultur des Genre-übergreifenden Zusammenspiels von der klassischen Musik mit Indie, Rock, Pop, Jazz und Club Musik. Dabei vermischen sich die Formen der klassischen Orchester- und Kammermusik mit dem Bandbewusstsein der Indie-Szene und es entstehen neue Kombinationen von akustischer und elektronischer Musik. Eine neue Interpretations- und Performance Kultur entwickelt sich so aus dem Geiste einer offenen, stil-unabhängigen Gemeinschaft.

Mit Judd Greenstein, Labelchef des Brooklyner Labels «New Amsterdam Records» konnte für das Festival eine zentrale Figur dieser Szene als Co-Intendant gewonnen werden. Seine Partner auf Schweizer Seite sind Etienne Abelin, Ynight-Gründer und Mitglied des Lucerne Festival Orchester, Nik Bärtsch, Exil Club Mitbegründer und Leader der Zenfunk-Band Ronin sowie Philipp Cron, Casino Bern.

Edle Einfalt und stille Grösse – so klingt das Album Piano Pieces des Berner Komponisten Pablo Nouvelle. Für das Apples & Olives Festival erarbeitet Nouvelle eine erweiterte Fassung dieses Albums und zeigt was noch alles zwischen den Noten verborgen liegt. Mit Nouvelle am Synthesizer/Sampler und Piano, dem Kaleidoscope String Quartet, Florian Favre am Piano und Mario Hänni Perkussion.

Soup w/ FS Green

DJs FS GREEN | SHORY | VERTIGO | JOHN D. | YOOCHARI

Soup Menu 6 with Amsterdam based Producer and DJ FS Green. Baile Funk, Future Beats, Afrobeat, Hip Hop and R’n’B Bangers only❤️

Immer noch euphorisiert von der letzten Party mit Jarreau Vandal (🔥) schreiten wir in Richtung Soup Menu 6! Dieses Mal steht mit FS Green ein weiterer DJ & Produzent aus Amsterdam an den Decks. Seit seiner Kollaboration mit Major Lazer und einem beeindruckenden Boiler Room Auftritt im Jahr 2016 geht’s für den jungen Szene-DJ steil in Richtung Himmel. Gespielt wird alles was tanzbar und sexy ist: von Baile Funk & Future Beats über Afro & Hip Hop bis hin zu R’n’B. Für weitere fire DJ Sets sorgen die Residents Vertigo, John D., Shory, und Yoochari. Wer Soup als Name wählt, sollte mindestens auch kulinarisch etwas bieten: Tenz, Meister der beliebten tibetischen Momo’s, wird mit einem Foodstand vor Ort sein!

CHF 20.- | Ab 18 Jahren

Indie Rock

DJs ANDY | WHO PANDA

An unserer Indie Rock Party bekommt ihr die besten Indie Hits von gestern und heute.

Die Klassiker von Kasabian, Blur, The Smiths & The Cure mischen sich mit der goldenen Indie Ära der Arctic Monkeys, Libertines, The Kooks, Bloc Party & Foals bis hin zur Neuzeit von Portugal The Man, Alt-J, Cage The Elephant, The Neighbourhood & Co.

Ein paar deutschsprachige Songs von Faber, Von Wegen Lisbeth & Kraftklub sorgen zwischendurch für Abwechslung.

Auf dem 2. Floor spielen die Schweizer Rockstars Valentino und Nicolas von Who’s Panda einen Mix aus 60s Pop, dem Glamourösesten des 70er Rock, Soul/Afro Hits, sowie temporären Gitarren-Kunstwerken.

 

CHF 10.- vor 24h00

CHF 20.- nach 24h00

 

Ab 18 Jahren

MONTAGS 797: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

Harder

DJs VIOLENT | CEREN ASLAN | PELIN VEDIS | BUNNY

HARDER is an all-inclusive queer party for everyone focusing on high energy, fast-paced and driving techno. Whatever your gender, whatever your sexuality and whatever your kink, let’s come together to share our love for this music. Because music knows no boundaries

CHF 30.- | Ab 18 Jahren

Trash Pop

DJ RAY DOUGLAS

Egal ob 80s, 90s, 2000er oder Trash Hits von heute.

DJ Ray Douglas versorgt euch wieder mit den ultimativen Perlen der letzten 40 Jahre spassiger Musikgeschichte.

Backstreet Boys, Avril Lavigne, Spice Girls, Britney Spears, Yung Hurn, Justin Bieber, Will Smith, Gigi D’Agostino, David Guetta, Lo & Leduc, Katy Perry, Shaggy, Wham, Justin Timberlake, Lady Gaga, Nickelback, Darude, The Black Eyed Peas, Abba, Loona, Taylor Swift, Jennifer Lopez, One Direction, Taylor Swift, Dr. Alban, RIN, LMFAO, N Sync, Maroon 5, Toto…

CHF 10.- vor 24h00

CHF 20.- nach 24h00

Ab 18 Jahren

MONTAGS 798: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

Stalley (US)

Der Rapper Stalley aus Ohio legte 2010 mit seinem bahnbrechenden Mixtape Lincoln Way Nights einen steilen Aufstieg hin. Seither gings nur noch höher hinauf, nachdem er bei Rick Ross und der Maybach Music Group unterschrieben hatte, seinen Anteil an Chartsstürmern beisteuerte und gefeierte Soloprojekte mit Künstlern wie Nipsey Hussle, Migos, 2Chainz, Ty Dolla $ign, Meek Mill oder Curren$y herausgab. Jetzt geht er seinen eigenen Weg und ist zurück mit seinem neuen Projekt; Reflection Of Self: The Head Trip. Dieses Projekt wurde komplett von Jansport J produziert, welcher für Tracks von Snoop Dogg, Ab-Soul, Dom Kennedy, Freddie Gibbs oder Planet Asia verantwortlich ist. Mit den rohen und souligen Instrumentals von Jansport, ist das neue Album von Stalley sein introspektivstes Projekt bisher. “With this music it’s more spiritual – it’s my story,” – erklärt Stalley. “By being independent and having total control of my career, I now have the freedom to create freely and bare my whole self to my true supporters.”

By EXIL

ESTIKAY

Blueberry Boyz 2020

Estikay ist zurück! Gut zwei Jahre sind seit dem Debütalbum des Hamburgers ins Land gegangen. Was der Bonvivant in der Zwischenzeit gemacht hat? Natürlich hat er das Leben genossen und wer Estikay kennt, weiß, dass er das in vollen Zügen getan hat: Nachtclubs, Rauschmittel, schöne Frauen, gutes Essen. Klar, dass der 28jährige diesen lockeren Lifestyle auf seinem neuen Album »Blueberry Boyz« noch und nöcher zelebriert. Monsieur Esti jettet »24/7« von Miami nach Paris um den Globus und hängt mit seinen »Day Ones«. Alles beim Alten also? Fast. »Es gibt auch nachdenkliche Songs, in denen ich mich persönlichen Enttäuschungen auseinandersetze und darüber nachdenke, welche Dinge das Leben eigentlich lebenswert machen.« Der Soundtrack für Turn up Tracks und introvertierte Songs sind gleichermaßen warme Soul Samples in der Tradition des HipHop der 90er Jahre, die auf moderne und zeitgemäße Drums treffen. Am 12. Oktober macht der Deutsche Rapper auf seiner BLUEBERRY BOYZ Tour mit neuem Album im Gepäck halt im Exil.

By EXIL

SIGALA

Support GIL GLAZE

Der britische DJ, Produzent und Künstler Sigala stürmte 2015 mit seiner Hit-Single «Easy Love» die Charts und eroberte fortan mit seinen energiegeladenen House-Melodien die Welt.

Auf seine erste Erfolgssingle folgten weitere Hits wie «Came Here For Love» mit der Sängerin Ella Eyre, «Sweet Lovin» mit dem Singer/Songwriter Bryn Christopher oder «Give Me Your Love» mit John Newman und dem legendären Nile Rodgers. Alle diese Songs veröffentlichte er 2018 auf seinem Debut-Studioalbum «Brighter Days». Das Album verkaufte sich alleine in Grossbritannien über 60‘000 mal und brachte ganze 6 UK Top 10 Singles mit sich. Nun kündigt Sigala seine neue Single «We got Love» mit der englischen Sängerin Ella Henderson an und geht 2020 auf Welttournee.

Mit seinen insgesamt 2 Milliarden Streams und 12 Millionen monatlichen Zuhörern auf Spotify, ist der junge Produzent auf bestem Weg der meistgefragteste DJ für Dance Musik zu werden.

By GADGET & EXIL

M4Music Festival

Majan
Priya Ragu
Scarypoolparty
Sirens Of Lesbos
Psycho Weazel
Hidden Spheres (Afterparty)

Am Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März 2020, bezieht das Festival sein Hauptquartier im Zürcher Schiffbau. Dort trifft sich während zweier Tage die Schweizer Musikszene für Meetings, Workshops und Keynotes. Der wichtigste Schweizer Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic wird ausgetragen, die angesagtesten Schweizer Acts werden auf der Open-Air-Bühne entdeckt, und am Abend strömt das Publikum an die über 40 Konzerte im Schiffbau sowie in den Clubs Moods und Exil.

by EXIL & M4MUSIC

M4Music Festival

Papooz
Bandit Bandit
Asbest
Blind Butcher
Dawill
Tereza (Afterparty)

Am Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März 2020, bezieht das Festival sein Hauptquartier im Zürcher Schiffbau. Dort trifft sich während zweier Tage die Schweizer Musikszene für Meetings, Workshops und Keynotes. Der wichtigste Schweizer Nachwuchswettbewerb Demotape Clinic wird ausgetragen, die angesagtesten Schweizer Acts werden auf der Open-Air-Bühne entdeckt, und am Abend strömt das Publikum an die über 40 Konzerte im Schiffbau sowie in den Clubs Moods und Exil.

by EXIL & M4MUSIC

MONTAGS 799: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

Rikas

Showtime 2020
Support Noah Kwaku

Ladies and Gentlemen – and now it’s Showtime!

Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Showtime“ im Oktober 2019 und darauffolgenden ausverkauften Shows, kommen Rikas 2020 mit dem zweiten Teil ihrer „Showtime“ Tour zurück für 12 weitere Shows – „Zugabe“ also!

Entertainment wird bei den vier Schwaben groß geschrieben. Sombreros? Matrosenkostüme? Boyband-Choreografien? Klar doch! Die vier sind offen für alles, was Spaß macht. Und sie wissen, wie schmal der Grat zwischen Coolness und Lächerlichkeit ist. Aber genau darum geht es: um den Tanz auf Messers Schneide, so formvollendet und stilvoll wie möglich, am besten mit Salto und Pirouette.

Derart lässigen Soul-Pop hat man aus Deutschland lange nicht gehört. Das Schwierige leicht klingen lassen. Die Songs von Rikas machen einen Abend ohne Plan, einen Film ohne Plot im Handumdrehen zu etwas Unvergesslichem. Melodien wie Stevie Wonder, der Pop-Drive von Phoenix, die Selbstironie eines Jarvis Cocker. Dazu so viel Souveränität, dass man sich fragt, woher, zum Teufel, haben die Jungs die?

Get ready for Showtime – part two!

By GADGET & EXIL

Temper w/ Juls

DJs JULS (UK/GHA) | ILLEGYALZ | NEGO | THE $TONE

Providing you with bass music from all over the world.

Issa global Ting! Verschiedene Musikstile und Subkulturen schiessen aus dem Untergrund und verbinden sich zu etwas neuem, modernen. Hauptsache die Vibes stimmen, die Tanzfläche brennt und der Club verwandelt sich in einen basslastigen Hexenkessel voller Riddim und Heat. Für den Knall zum Auftakt fliegen wir niemand geringeres als UK Producer/DJ Juls ein. Die Produktionen des in Ghana aufgewachsenen Producers verbinden west-afrikanische und karibische Elemente und prägen die Musik einer ganzen Generation aufstrebender Artists wie Burna Boy, Mr. Eazi und Maleek Berry. Um die Vibes konstant hochzuhalten wird Juls von den Illegyalz und den DJs The $tone und Nego unterstützt.

CHF 20.- | Ab 18 Jahren

Rocknacht

DJ ANDY

Die Rocknacht vom EXIL startet in die nächste Runde.

Getanzt wird zur Musik von:

Nirvana, Kings of Leon, Die Ärzte, The Killers, Linkin Park, Muse, Kraftklub, Red Hot Chilli Peppers, System of a Down, Mando Diao, Rammstein, Oasis, The Offspring, Blur, Green Day, The Black Keys, Foo Fighters, Radiohead, The Subways, Die Toten Hosen, The Prodigy, Billy Talent, Placebo & co.

CHF 10.- vor 24h00

CHF 20.- nach 24h00

Ab 18 Jahren

MONTAGS 800: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MONTAGS 801: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

Son Little

Für Son Little ist die Entwicklung seiner Musik dicht verwoben mit Magie. «Diese Magie kann man nicht sehen, man muss einfach an sie glauben.»

Son Little, eigentlich Aaron Livingston, ist Sänger und Songwriter. Seine Songs sind, ähnlich wie die seiner Helden, Stevie Wonder und Jimi Hendrix, Dekonstruktionen des amerikanischen R&B. Er verbindet verschiedenste Epochen von Blues, Soul, Gospel und Rock’n’roll mit seiner eigenen Vision. Nun mit seinem zweiten Album, «New Magic», hat er ein tiefgründiges Statement abgegeben, die den facettenreichen Geist der amerikanischen Musik auf eine frische und neue Art einfängt.

By EXIL

Medienpartner: negativewhite.com

Guerillaclassics: Percussion Threads – from Zurich to Mzansi

Cosmic Percussion Ensemble | Nik Bärtsch | Flora Luvualu | Djerba Manzeku | Adolfo Domingos

Klassische Musik trifft auf kongolesisch-angolanische Rhythmen und Gesang in Zusammenarbeit mit dem Verein guerillaclassics. Auf der Suche nach den Wurzeln des Marimbaphons im südlichen Afrika haben Neo Muyanga (Soweto) und Nik Bärtsch (Zürich) zwei neue Werke für das Cosmic Percussion Ensemble komponiert.

Nach der Uraufführung im Museum Rietberg in der Kongo-Ausstellung und der darauffolgenden Tour durch Südafrika im März 2020, geben die Musiker*innen im April ein Konzert im Exil, das den Kreis dieser Zusammenarbeit schliessen soll. Das Cosmic Percussion Ensemble spielt gemeinsam mit der Sängerin Flora Luvualu, den Musikern Djerba Manzeku und Adolfo Domingos aus Kinshasa sowie Nik Bärtsch, der in seiner Neukomposition COSMIC APPROPRIATION mitspielen wird.

Wir versprechen mit vielen guten Geschichten und neuen Sounds aus Südafrika zurückzukehren und sie mit euch zu teilen!

By EXIL

BBNO$

Epic Tour Name Tour

Geboren und aufgewachsen in Vancouver und von zu Hause unterrichtet bis in die Highscool, hatte Alex Gumuchian aka. bbno$ schon immer ein Händchen dafür, Dinge anders zu machen. Im Jahr 2014 gründeten bbno$ und ein Freund ein Multimedia-Kollektiv, das die lokale Musik- und Modeszene aufrüttelte. Nach der Auflösung der Gruppe machte bbno$ seinen Abschluss in Kinesiologie an der renommierten University of British Columbia und verfeinerte sein musikalisches Können während seiner Freizeit. Bereits 2017 hatte bbno$ eine treue internationale Fangemeinschaft aufgebaut und spielte seine allererste ausverkaufte Tour in China. Seitdem zementierte der 24-Jährige sein Vermächtnis als einer der zukunftsweisendsten und innovativsten unabhängigen Hip-Hop-Künstler und zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung.

Lange bevor er anfing, Musik zu machen, suchte bbno$ nach immer neuen und kreativen Möglichkeiten, um in Videospielen und in der Schule erfolgreich zu sein. Nachdem er Hip-Hop gefunden hatte, konnte er seinen Einfallsreichtum kanalisieren, um sich in der Soundcloud-Szene einen Namen zu machen und eine Gemeinschaft gleichgesinnter Kreativer zu fördern und eine langjährige künstlerische Beziehung zu dem Künstler Yung Gravy und anderen populären Youtube-Persönlichkeiten aufzubauen.

Nach seiner letzten Hit-Single Lalala und einem Rekord-Monat mit 44 Millionen Streams, wird er nun sein drittes Album veröffentlichen und Ende August auf eine Nordamerika-Tournee gehen. Mit weit über 350 Millionen Streams weltweit seit seinem Debüt im Jahr 2016 ist die Geschichte von bbno$ ein wahrer Beweis für das Potenzial der Eigenwerbung. Seine unerbittliche Arbeitsmoral zusammen mit seinem kreativen out-of-the-box Ansatz und hartnäckigem Charisma zeigen, dass es auf dem heutigen gesättigten Musikmarkt noch immer Platz für unabhängige Künstler, die die Grenzen erweitern, gibt.

Treffe bbno$ persönlich. Das limitierte Meet & Greet Upgrade ist ab sofort verfügbar! Das Ticket ist im Meet & Greet Upgrade nicht enthalten. Hier findest du dein Upgrade: bit.ly/bbnovip

By EXIL

Cavetown

Support Orla Gartland
Opening Act Spookyghostboy

«Robin Skinner makes music by himself, in his bedroom, but his songs belong to the world. »

Als Sohn des Musikdirektors der Cambridge University liegt dem 20-jährigen Singer-Songwriter aus England das musikalische Talent buchstäblich in der DNA. Perfektes Technisches Wissen in der Musik allein genügt jedoch nicht um mitreissende Songs zu kreieren. Hierzu ist die emotionale, kreative Komponente eines Songs mindestens ebenso wichtig.

Es ist diese Symbiose aus musikalischem Know-How und seinem Talent, Emotionen, die wir alle nachvollziehen können, in Songs wiederzugeben, welche Cavetown so beliebt bei seinen Fans macht. In ihm sehen sie ein Stück weit sich selbst. Geschichten von Liebe und Verlust, Das Streben nach einem Sinn im Leben inklusive aller Gefühle die damit einhergehen, für ein paar Minuten kann sich der Hörer verstandener fühlen und Ruhe auf das innere Chaos finden.

Diese Fähigkeit, die Gefühle seiner Fans zu berühren kommt nicht von ungefähr. Auch neben seiner Musik lässt Cavetown Fans nah an sich ran. Sein Youtube Channel ist voll mit Auszügen aus seinem Leben und Behind The Scenes Momenten sowie Covers seiner Lieblingssongs. All das erlaubt den Fans, den richtigen Robin Skinner kennen zu lernen und nicht nur die Songs seines Pseudonyms Cavetown.

Am 12. April 2020 kommt das englische Multitalent für sein erstes CH-Konzert ins EXIL Zürich.

By EXIL

MONTAGS 802: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

Bang Bang Romeo

The Beautiful World Tour
Support CARVEL

Britische Indie-Rocker von Bang Bang Romeo kommen nach Zürich.

Die Indie-Rock-Band Bang Bang Romeo aus dem nordenglischen Doncaster kommt nach Zürich. Für die Band ist es das Schweizer Debüt – mit ihrem ersten Album.

Ein bisschen wie im Tarantino-Soundtrack, findet ein BBC-Moderator. Und das britische Radio X vergleicht Bang Bang Romeo mit einer harten Version von Fleetwood Mac. Die Band aus Doncaster in Nordengland besteht aus dem Trio Anastacia Walker (Gesang), Ross Cameron (Gitarre) und Richard Gartland (Schlagzeug). In dieser minimalistischen Rock-Formation schafft es das Trio, einen überraschend fetten Sound auf die Bühne zu bringen.
Das hat insbesondere mit Anastacia Walkers Ausnahmestimme zu tun. Sie klingt wie eine Mischung aus Beth Hart und Amy Winehouse. Dazu kommen die fetten Songarrangements, die aus den Rock’n’Roll-Kreationen der 70ern wie ebene Fleetwood Mac ebenso Rechnung tragen, wie dem jungen Rock à la Band of Skulls.
Bang Bang Romeo hat mit „A Heartbreaker’s Guide to the Galaxy“ gerade das erste Album veröffentlicht – wenngleich die Band schon seit gut 10 Jahren existiert und diverse Singles und EPs teils seit Jahren die Fanbase beglücken. Doch das erste Album ist ein besonderer Schritt für die Combo. Das Konzeptwerk besticht mit einer charmanten Mischung aus eingängigen Melodien, krachenden Gitarrenriffs und nachdenklichen Inhalten.

Letzteres hat nicht zuletzt mit dem Selbstfindungsprozess von Sängerin Anastacia zu tun. Seit ihrem Coming-Out als bi-sexuelle Frau, ist sie zu einer Leaderin der jungen LGBT*-Szene geworden. Dies tut sie sehr gezielt und bewusst, weil ihr selber eben diese Leader-Figuren gefehlt hatten, als sie sie gebraucht hätte.

Doch sie auf ihre sexuelle Ausrichtung zu reduzieren, würde Anastacia Walker nicht gerecht. Die Frau ist eine Stimmwucht sondergleichen und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz hat sie in ganz England mit Gigs vor teils Tausenden Zuhörern zementiert. Nun ist es Zeit, ihr Revier zu verlassen und die Welt mit ihrer Musik zu erobern.

Fat Nick

& Special Guests

2013 machte “iCarly” Platz für die Web-Show des Jahrhunderts. Nicholas Voutsinas aka Fat Nick produzierte mit seinem Kindheitsfreund Kevin Pouya Prank-Videos und veröffentlichte sie als “Nick & Pouya Show” auf YouTube. Als sie das YouTuber-Leben nicht mehr erfüllte, gründeten die beiden kurz daraufhin das Rap-Kollektiv “Buffet Boys” und mauserten sich innert Kürze zu einem festen Bestandteil der HipHop-Szene Süd-Floridas. Seither lebt Nicholas, mittlerweile besser bekannt als Fat Nick oder “Thiccolas Nicholas”, sein bestes Leben. Er droppt Tracks mit “Lil Peep” (RIP), den “$uicideboy$” und “Bexey”, fabriziert Musikvideos, die an eine frittierte Nickelodeon-Sendung erinnern und wird durch seinen humorvollen Internet-Auftritt zu einer Insta-Ikone. Macht euch bereit, denn am 17. April kommt Fat Nick zum ersten Mal in die Schweiz!

By MAINLAND MUSIC & EXIL

Billy Raffoul

Man erkennt ihn sofort – an seiner Stimme, seinem Songwriting und seinem charakteristischen Sound. Wer Billy Raffoul schon mal gehört oder live gesehen hat, vergisst ihn nicht. Bereits bei der Veröffentlichung seiner Debüt-Single «Driver» (2017) führte seine Musik und gefühlvolle Stimme zu Vergleichen mit Neil Young oder Jeff Buckley. Was seine Songs so unwiderstehlich macht, ist letztlich das rohe und direkte Gefühl. Man hört sofort, dass alles auf Intuition basiert, im Studio nichts erzwungen wurde.

Seit 2017 hat der in Nashville lebende Musiker extrem viel bewegt – und mit jedem Song, den er vom Stapel gelassen hat, dem Begriff «Singer/Songwriter» ein paar neue Facetten verpasst. Momentan arbeitet Billy Raffoul auf sein noch titelloses Debütalbum hin, mit dem er an die bereits veröffentlichten EPs «1975» (2018) und «Running Wild» (2019) anknüpft.

By GADGET & EXIL

MONTAGS 803: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

KLAN (DE) & Tiemo Hauer (DE)

Zwei Seiten Tour

KLAN (DE)

Beziehungen zwischen Brüdern sind speziell. Von Kindesbeinen an schwingt das familiäre Pendel zwischen Wettbewerb, Bewunderung, Wut und Liebe hin und her. Das ist auch bei Michael und Stefan Heinrich von KLAN nicht anders. Geprägt von diesem Pendel, bahnen sich die Brüder zwischen urbanem Puls, elektronischen Fragmenten, Indie-Ästhetik und großen Melodien ihren ganz eigenen Weg durch den Pop-Kosmos. Dass sie mit ihren intelligenten, kritischen und selbstbewussten Texten über Politik, Gesellschaft und Umwelt zum Zentrum der zeitgenössischen Popkultur gehören, ist spätestens seit ihrem 2018 veröffentlichten Debütalbum „Wann hast du Zeit?“ sicher. 2020 folgt die nächste musikalische Proklamation des Leipziger Duos, die ganz im Zeichen des Gegensatzes steht. In absoluter Do-It-Yourself-Manier werden dabei alle Songs von Stefan auf einem genrefreien Spielplatz produziert, auf dem sich auch Vocalist Michael austobt.

Sowohl Texte als auch Intonation sind bewusst intensiver und extremer als je zuvor hervorgehoben, ohne dabei vorlaut zu provozieren. Eine Konstante gibt es dabei allemal: Mit Energie, Leidenschaft und Charisma werden sie die Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Kochen bringen.

Tiemo Hauer (DE)

Seit seiner letzten Platte und der dazugehörigen Tournee im Frühjahr 2016 wurde es still um Tiemo Hauer. Nach der schmerzvollen Trennung von seiner langjährigen Beziehung und der folgenden Schreibblockade schrieb Hauer trotzdem innerhalb von wenigen Wochen sieben neue Songs in seinem Kellerstudio, spielte jedes Instrument selbst ein und produzierte alles in Eigenregie. Die EP „Ein Kurzes Für Immer“ kam  im Februar 2019 auf den Markt.

Im März 2020 erscheint endlich auch das neue Album „Gespräche über die Vor- und Nachteile des Atmens“. Tiemo Hauers fünftes ist eine vielfarbige Selbstbeleuchtung geworden, 14 Songs aus dem Epizentrum einer Orientierungskrise, die viele haben, über die aber niemand spricht. Hauer wird laut, wütend, melancholisch, fackelt ab, dreht sich im Kreis, bricht aus, bricht auf. Aber vor allem ist da ein Künstler, der sich mitten im Chaos freigeschwommen hat. Mit seinem langjährigen Gitarristen an der Seite nimmt er den Produktionsprozess von Anfang bis Ende in die eigene Hand. „Gespräche über die Vor- und Nachteile des Atmens” ist ein Wachstumsschub. Tiemo Hauer ist immer noch Tiemo Hauer. Aber lauter, größer, tiefer, ironischer, und ja: erwachsener. Keine schlechte Bilanz für eine Achterbahnfahrt.

By RADICALIS & EXIL

BLVTH

I Don't Know If I'm Touring Europe 2020

BLVTH hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und steuerte Produktionen für das Nummer-1-Album „Lang lebe der Tod“ von Casper sowie dessen anschließendes, nicht minder erfolgreiches Kollaborationsprojekt „1982“ mit Marteria bei. Zuletzt fungierte er als Executive Producer für das ebenfalls auf Platz 1 gechartete Album von Kraftklub-Frontmann KUMMER. Ballernde Bässe, Eighties-Synth und eiskaltes Drum-Programming – alles zusammengehalten von BLVTHs energetischem Gesang voller Pathos.

By RADICALIS & EXIL

MONTAGS 804: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MALAKOFF KOWALSKI

Onomatopoetika, Soloklavier

Malakoff Kowalski stellt am Flügel sein neues Album, die postromantische Klaviersuite „Onomatopoetika“ vor: „Lautmalereien. Mit klaren, hellen, leichten Tönen malt Kowalski ein abstraktes Gemälde in die Luft, zugleich verträumt und mechanisch. Es erinnert an die Avantgarde der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts, aber vielleicht klingen darin schon die neuen Zwanzigerjahre an, die jetzt beginnen.“ (Welt am Sonntag)

„Die schönste Liebeserklärung an Erik Satie, die ich jemals gehört habe.“ (Igor Levit)

„Tief eindringlich und mystisch.“ (Chilly Gonzales)

„Der Pianopoet.“ (Die Zeit)

Bexey

& Special Guests

Bexey, Gesichtstattoo-Aficionado und Blutsbruder von “Lil Peep” (R.I.P.) kommt zum ersten Mal für eine Soloshow in die Schweiz! Der 23-jährige Londoner ist nicht irgendein Rapper mit Gesichtstattoos und funky Frisuren. Mit persönlichen Texten und seiner transparenten Art baute er sich eine enge Beziehung zu seinen Fans auf, die nun gespannt auf seine angeteaste EP “Blood, Magic & Diamonds” warten.

Die Platte verspricht viel, denn letztes Jahr veröffentlichte er fleissig Tracks und landete zuletzt ein Feature auf der neuen “Bring Me The Horizon” EP. Bexey hält nicht viel von Schubladisierungen, deswegen lässt er sich auch nicht von einem Genre einengen, sondern beschreibt seine Musik selbst einfach als Magie. In diesem Sinne: Let the magic happen, am 14. Mai 2020 im Exil Zürich.

By MAINLAND MUSIC & EXIL

Edo Saiya

„Brille kaputt“ Tour 2020

«Rote Gauloises! Rote Gauloises!» singt Deutschraps Boy der Stunde und die Menge dreht ab. Edo Saiya erlebte letztes Jahr wahrlich einen kometenhaften Aufstieg: Seine Musik- und Video-Streams gingen durch die Decke, tausende Fans erlebten ihn erstmalig im Herbst live auf Tour und im Winter live in Berlin. Dieses Jahr nimmt der Hype um ihn nicht ab und der vielversprechende Newcomer strotzt nur so vor Tatendrang. Bevor Edo Saiya auf dem diesjährigen splash! Festival auftritt, geht er im Mai auf Tour durch den gesamten deutschsprachigen Raum und macht dabei auch schweizweit exklusiv halt im EXIL in Zürich!

 

Peach Pit

Support SUN SEEKER

In ihrer Instagram-Bio bezeichnen sich Peach Pit als “Wedding Cover Band”. Obwohl sie sicher auch beim Performen einer Ed Sheeran-Ballade brillieren würden, sind wir froh, dass sie eigene Songs schreiben. Die vier Jungs aus Vancouver fabrizieren zuckersüssen Indie-Pop, der sich anhört, wie sich ein zu Ende gehender Sommer anfühlt: bisschen traurig, bisschen schön. Ihr selbstbetitelter Track “Peach Pit” eroberte 2018 das Internet und brannte sich in die Herzen tausender, trauriger Teenager ein. Kurz daraufhin releaste das Indie-Quartett sein Debütalbum “Being So Normal” und ging mit “Two Door Cinema Club” auf Tour. Letzten November liess ihre neue Single “Feelin’ Low (F*ckboy Blues)” die Herzen der Fans höherschlagen, denn das oft angeteaste zweite Album scheint 2020 endlich zur Realität zu werden. Am 6. Juni spielen Peach Pit im Exil und bringen (hoffentlich!) ihre neue Platte und bestimmt auch ein Cover von “Thinking Out Loud”, wenn ihr lieb fragt.

By EXIL

MOSH36

MoshTrip2020

Lange war es still um Mosh36 doch nun ist das Berliner Straßenrap Urgestein zurück. Neues Label, neue Platte und eine eigene Tour. Mit seinen aktuellen Singles ‘Jimi’, ‘Ruthless’ feat Manuellsen & ‘Ein Zug’ gibt er die Richtung vor. Und trotzdem ist da noch einiges mehr geplant. Macht euch bereit für den MoshTrip 2020.

By EXIL

BRUCKNER

Zwei Stimmen, die in die tieferen Hautschichten dringen, ein blonder Lockenkopf, daneben ein kleinerer, brauner. Die beiden Brüder Jakob und Matti Bruckner machen Musik, die sich anfühlt wie ein Bad in Euphorie, eine Fahrt mit den besten Freunden im VW-Bus an die französische Atlantikküste, der letzte Sommertag, bevor die Tage kälter werden: sie zelebrieren die Kraft des Augenblicks und finden fernab der urbanen Zentren wahrhaftige Pop-Momente von mitreissender Brillanz und Tiefe.

Erst kürzlich haben die beiden Brüder aus Regensburg ihre neue Single «Ich und deine Freunde» veröffentlicht und konnten für Max Giesinger drei Konzerte als Support Act eröffnen. Für 2020 planen sie nun ihre eigene Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und bringen ihren unbeschwerten und witzigen Pop am 13. November 2020 ins Exil nach Zürich.

By GADGET & EXIL

EINE DEKADE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 12

Im November 1998 haben die Vereinten Nationen die Jahre 2001–2010 zur „Internationalen Dekade für eine Kultur der Gewaltfreiheit und des Friedens für die Kinder der Welt“ deklariert. Das Aktionsprogramm beinhaltete unter anderem die Förderung des Respekts aller Menschenrechte, der Gleichberechtigung, Toleranz und Solidarität. Seltsam eigentlich, solche Ziele zum Teil eines zeitlich begrenzten Programms zu erklären.

Nur gut, schaffen wie so oft andere Institutionen fernab der Politik da im richtigen Moment Abhilfe. Es startete mit fliessendem Übergang 2009 nämlich eine neue Dekade. Sie war gezeichnet von leidenschaftlicher Hingabe zur Musik, von jugendlichem Frohmut, von Freundschaft und Liebe. Während das Manifest von 1998 an allen Ecken der Welt irgendwie zu bröckeln schien, bot ein kleiner Raum an der Hardstrasse 245 den Menschen Exil. Ein Ort, an dem jeder willkommen war, für ein paar Stunden zu entfliehen, die Kontrolle abzugeben, zu tanzen, vielleicht eine Zigi zu rauchen, zu singen, sich berauschen zu lassen, sich in der Musik zu verlieren…

Musik verbindet. Wo richtig gute Musik spielt, kommen richtig gute Menschen zusammen. Und wo gute Menschen zusammenkommen, wird Respekt, Toleranz und Liebe nicht nur gepredigt, sondern in allen Facetten des echten Lebens gelebt und weitergegeben. Es folgte quasi die „lokale Dekade für eine Kultur der guten Musik und (Gast)Freundschaft für die Kinder der Nacht von morgen“. Waren Respekt, Gleichberechtigung und Toleranz stets Grundvoraussetzung ihres Programms, unterscheidet sie sich doch in einigen wesentlichen Punkten von der der UNO. Sie hat mehr Musiker gefördert als Massnahmen erfordert, in ihr wurden mehr Freundschaften geschlossen als Verträge abgeschlossen, sie war bestimmt weniger organisiert, man hat sich dafür einiges mehr amüsiert, es wurden definitiv ein paar Hektoliter mehr Braulio getrunken und vor allem: Sie endet nicht. Ihre Musik spielt weiter, ungebremst ins elfte Jahr, zweite Jahrzehnt, direkt hinein in die Nacht von morgen.

FOIF VOR NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 11

Fuck, scho foif vor. Langsam wird’s knapp. Langsam wird’s leer. Die ersten sind schon weg und die letzten eigentlich auch. Obwohl, nicht ganz. Die letzten sind wir. Und wir sind noch da. Immernoch da. Der Rauch und die Schweinwerfer trügen über das längst angebrochene Tageslicht hinweg und auch über meine ersten grauen Haare. Ich glaub ich bleib noch ein bisschen.

Meine Mutter hat kürzlich gesagt der Cousine, der sehe man nun aber wirklich an, dass sie in einem Nachtclub arbeitet. Immer diese unregelmässigen Arbeitszeiten, der Rauch, der Schnaps, der Schlafentzug. Das gehe eben nicht spurlos an einem vorbei. Spurlos war ja auch noch nie so mein Lebensstil. Eher komplett von der Spur abgekommen, keine Spur von Struktur, dann mit Vollgas zurück auf die Überholspur.Da nehm ich das ein oder andere graue Haar auch gern mal in Kauf. Kauf mir ein paar Flipflops und einen Mojito. Null Stress. Weil grau im grellen Fitnessstudio- und Grossraumbürolicht zwar schon grau aussieht, im Sonnen- und Discolight aber silbern glänzt. Alles eine Frage der Perspektive.

Cousine glänzt. Sie dreht die Musik lauter und den Zeiger um ein paar Stunden zurück. Denn von einer Uhr hat sie sich noch nie sagen lassen, wann fünf vor Nachtbus, kurz vor Heiraten oder Zeit zu gehen ist.

Ich glaub ich bleib noch ein bisschen. Verschiebe die ruhige Kugel auf später. Vonwegen wird’s knapp. Solange wir noch da sind, ist die Party nicht vorbei, wir werden nicht älter und das Bier nie warm. Wir haben absolut gar keinen Stress, keinen Zeitdruck und keine Torschlusspanik. Denn unsere Tore schliessen nicht. Egal ob foif vor, foif ab, foifevierzgi oder foiffachi Muetter. Bei uns im Foifi bist du immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

– Anna Luna

9UTE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 10

Weisch no?

Mit der Nostalgie ist das so eine Sache. Dann heisst es immer, man soll im Hier und Jetzt leben oder nach vorne schauen. Und wir hocken da, schauen uns alte Fotos an, erzählen uns immer wieder die gleichen Storys von früher und bringen uns mit Heimweh nach einer Zeit, in der wir uns irgendwie Zuhause gefühlt haben, zum Lachen und Weinen.

Weisch no? Wie wir aus dem Club geschmissen wurden, wie du dir in die Hosen gemacht hast vor Lachen, wie ich im Morgengrauen mit dem Velo in die Limmat gestürzt bin, du mir beim Kotzen die Haare gehalten hast, inekifft, weisch no, Cabaret, nächtelang, die ganze Gang, durchgetanzt, Perla Mode, duregmacht, Zweitusigzwölf, hach…

Das waren noch Zeiten. Inzwischen haben sich die Zeiten nochmals mindestens dreiundzwanzigmal geändert, ohne dass du es gemerkt hast. Freunde sind erwachsen geworden oder tun so als ob. Andere scheinen gerade erst in der Spätpubertät angelangt zu sein. Wieder andere haben sich aus dem Staub gemacht, sind zu Staub geworden, stecken ganz tief in der Quarterlife-Crisis, haben #timeofmylife, 9 to 5 Jobs, nehmen zu viele Drogen, holen ihr Baby von der Krabbelgruppe ab oder lesen Rauchstopp-Bücher. Immer mal wieder sind neue Menschen in dein Leben gestolpert und haben es angemalt, abgefuckt, durchgeschüttelt, sind geblieben oder wieder gegangen. Was bleibt, sind du und deine Erinnerungen an die Zeiten, die das doch noch waren. Und jetzt? Gehört heute jetzt eigentlich schon zur nächsten Zeit oder noch zur letzten?

Bei all der Unbeständig- und Vergänglichkeit sehnt sich letztendlich auch das hinterletzte Millenial-Opfer manchmal nach einer Konstante, auf die es sich verlassen kann, nöd? Mit Jesus hab ich’s nicht so, drum geh ich ins Exil. Ein Ort gefüllt mit Erinnerungen, an dem aber noch heute die Geschichten von morgen geschrieben werden. Wo ich auch heute noch aus dem Club geschmissen werde, dir beim Kotzen die Haare halte und nächtelang durchtanze. Da fühl ich mich Zuhause. In der Nacht von morgen, von gestern und von heute. 9 Jahre Exil Baby und es git no gnueg zmache zum dänn spöter verzelle.

– Anna Luna

DER KATER VON GESTERN IN DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 9

Du hast es dir geschworen: Nie wieder. Irgendwann ist Schluss. Jetzt zum Beispiel wäre gut. Denn nochmal hämmernde Kopfschmerzen, heisskalt-schüttliges Körpergefühl, übereuphorische Instastories, die du lieber schon vor drei Stunden gelöscht hättest und dann auch noch mittelintelligente Gspusis, die du irgendwie aus deinem Bett scheuchen musst - come on, will ja alles keiner.

Das mit dem Party-Machen lässt du jetzt erstmal bitz bleiben nämlich. Gar keine Lust auch, dir ist viel mehr nach einem frischen Salätli oder einer Vitamintablette und bei deiner Oma wolltest du schon längstens wieder mal durchklingeln. Abendprogramm? Netflix, E-Banking, Fensterputzen, max. Morgen Vita-Parcours, safe.

Und dann ist plötzlich 22 Uhr, die Dafalgan schlägt an, dein Blick schweift raus dem Fenster, rein in die Nacht und du denkst zurück. An gestern. Ans kribblig-warme Bauch-Gefühl, den kühlen Prosecco, die Buben und Mädchen im Club, die plötzlich die allerschönsten überhaupt waren. An den Kopf, der plötzlich ganz leer war, die nie müde-werdenden Beine, das glitzrig-verheissungsvolle Licht, den Bass und daran, dass nur dieser eine Moment zählte und niemand wusste, was im nächsten passiert. Ob du vielleicht doch noch…? Nur kurz. Den Vita-Parcours machst du dann einfach übermorgen. Aber wer weiss das schon so genau. Passieren, kann heute alles.

– Karin Zweidler

LOVE IS THE FEELING OF THE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 8

Kürzlich wurde ich so gefragt: Hey was ist überhaupt Liebe und worum geht’s im Leben eigentlich? Fragen, die mich natürlich komplett überfordert haben. Also hab ich mal schnell meinen Homeboy Yung Hurn angerufen und der hat mir das dann in aller Ruhe erklärt.

«Love is the feeling that you feel when you feel the feeling of the night of tomorrow that you never felt before.» Irgendwas in der Art war’s, wobei ich mir bei der exakten Anzahl und Reihenfolge von «feel» und «feeling» jetzt nicht mehr hundert Prozent sicher bin.

Was er gesagt hat, hat für einen kurzen Moment echt total viel Sinn ergeben für mich. Also hab ich mir das tätowieren lassen, so motivational-quote-mässig halt. Ein bisschen später, so aus der Distanz betrachtet, hab ich’s dann aber irgendwie doch nicht mehr ganz gecheggt. Also hab ich eine Zigi geraucht und nochmals kurz selbst überlegt.

Worum’s im Leben geht? Um die Lieder, die leise im Vorder- und lautstark im Hintergrund laufen. Um die Grillz, die im Strobo aufblitzen. Um die Menschen, die antanzen, hineinspazieren, mitsingen und durchmachen. Um das Girl mit den Locken links hinten an der Bar. Um die, die nur kurz vorbeisteppen. Um die, die du nie wieder loswirst und andere, die kommen und gehen, aber immer wieder kommen. Es geht um die Gang. Um deinen Lieblingstrack. Um die Nacht von morgen. Um den letzten Drink, der eben doch nie der Letzte  gewesen sein wird. Um den Drop. Um deine Füsse, die am klebrigen Boden haften bleiben, während du abhebst. Um den Kuss. Und darum, dass die Nächte, von denen du eigentlich gar nicht mehr so viel weisst, trotzdem deine unvergesslichsten bleiben werden.

Ja, wenn ich mir das so überlege, glaub ich, darum geht’s. Das ist Liebe. Aber egal wegen dem Tattoo, geht ja ums Feeling – irgendwie hat Yung Hurn voll Recht.

– Anna Luna

 

7+1 DIE N̶ACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 7

Hey Exil, du guter Typ, bisch ready für chli emotional? Gut, weil wir müssen - Geburi-Gründe, du weisch. Ohren zuhalten bringt nichts, wir singen Happy Birthday laut und wir klatschen danach und haben Wunderkerzen dabei.

Vor 8 Jahren hast du uns unverbrauchten, schüchternen Teenies an der Hand genommen und uns zum ersten Mal die Zürcher Nacht um – und den Tinnitus in die Ohren gehauen. Heute wissen wir: Das mit uns, das war kein Fling, sondern ganz schön serious. Klar, es ist viel passiert die letzten Jahre. Du hattest Promis, Mykki Blanco war da, Anderson .Paak hast du um den Finger gewickelt und Nik Bärtsch hat praktisch jeden Montag mit Ronin in unserer Stube gespielt. Arrogant wurdest du trotzdem nie und wenn schon, dann nur bitzli. Wir sind auch älter geworden, ein bisschen cooler und heute sicher um Längen besser angezogen.

Und weisst du was? Wir gehen immer noch nicht. Wir hängen auch im achten Jahr am liebsten auf deinen Vorplatz-Bänklis rum. Wir rauchen unsere Zigis bei dir, obwohl die einen von uns dabei schon alt aussehen, trinken den ein oder anderen Vodka Soda zu viel, obwohl die einen von uns es mittlerweile besser wissen sollten. Wir tanzen immer noch als gäbs kein Morgen und wir knutschen immer noch in der hintersten Ecke des Fumoirs. Und wir machen Liebe. Mit dir, allen Menschen, der Musik und dem Leben. Hey Exil, du heisses, heisses Ding, du – wir finden dich sexy wie nie.

– Karin Zweidler

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.