BEGIN:VCALENDAR METHOD:PUBLISH VERSION:2.0 PRODID:-//Exil Club Zurich//NONSGML Events//DE X-WR-CALNAME:EXIL BEGIN:VEVENT UID:105379@exil.cl SUMMARY:MONTAGS 710: NIK BÄRTSCH’S RONIN LOCATION:EXIL\, Hardstrasse 245\, 8005 Zürich DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20180709 DESCRIPTION:8 PM\nJOEL GILARDINI Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)\n\nNeben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band. „Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D) „Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK) CHF 20.– CHF 10.– Studenten Legi Doors 20h Showtime 21h By EXIL & RONIN RHYTHM Bild by Jonas Holthaus \n URL;VALUE=URI:https://exil.cl/programm/detail/105379 END:VEVENT END:VCALENDAR EXIL
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  1. Mo 28 05 18 MONTAGS 704: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  2. Mi 30 05 18 Scarlxrd
  3. Fr 01 06 18 JUMANJI – NEW AFROBEATS & DANCEHALL LABEL
  4. Sa 02 06 18 YUNG STOLI
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Di 05 06 18
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BONNIE & CLYDE
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Di 25 09 18
JAMIE ISAAC
23b
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  1. Mo 28 05 18 MONTAGS 704: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  2. Mi 30 05 18 Scarlxrd
  3. Fr 01 06 18 JUMANJI – NEW AFROBEATS & DANCEHALL LABEL
  4. Sa 02 06 18 YUNG STOLI
  5. Mo 04 06 18 MONTAGS 705: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  6. Di 05 06 18 GUS DAPPERTON
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  8. Sa 09 06 18 SAVAGE
  9. Mo 11 06 18 MONTAGS 706: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  10. Di 12 06 18 J.I.D & EARTHGANG
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  12. Sa 16 06 18 TRIPPY
  13. Mo 18 06 18 MONTAGS 707: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  14. Fr 22 06 18 DIVERCITY BASIC FRIDAY
  15. Sa 23 06 18 ROYAL ARENA OPEN STAGE
  16. Sa 23 06 18 HIP HOP DON’T STOP
  17. Mo 25 06 18 MONTAGS 708: NIK BÄRTSCH’S MOBILE
  18. Fr 29 06 18 BONNIE & CLYDE
  19. Sa 30 06 18 WAVY
  20. Mo 02 07 18 MONTAGS 709: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  21. Mo 09 07 18 MONTAGS 710: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  22. Mo 16 07 18 MONTAGS 711: HELY
  23. Mo 23 07 18 MONTAGS 712: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  24. Mo 30 07 18 MONTAGS 713: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  25. Di 11 09 18 EZRA COLLECTIVE
  26. Do 13 09 18 MARIAN HILL
  27. Di 25 09 18 JAMIE ISAAC
  28. Mi 26 09 18 ZUGEZOGEN MASKULIN
  29. Di 02 10 18 CARPARK NORTH
  30. Fr 12 10 18 KLLO
  31. Fr 19 10 18 CURSE
  32. Mi 24 10 18 CONNER YOUNGBLOOD
  33. Do 25 10 18 PLUSMACHER
  34. Mi 31 10 18 KLAN
  35. Fr 09 11 18 Schmutzki
  36. Mi 21 11 18 LEONIDEN
  37. Sa 24 11 18 NILS FRAHM IN HALLE 622

MONTAGS 704: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Martin Möll

Scarlxrd

Support BIG REGEL

In der Underground-Soundcloud-Community ist SCARLXRD schon seit seiner ersten Veröffentlichungen kein Unbekannter mehr. In kürzester Zeit hat der Rapper Millionen von Streams angesammelt. Kein Wunder denn im Trap-Game stellt der Brite eine grosse Besonderheit dar. Mit seinen brachialen Produktionen, die sich immer wieder stark an Hard- und Metalcore anlehnen, bildet er ohne Zweifel die artistische Speerspitze dieser Bewegung. Seine geschrieenen, rotzigen Vocals harmonieren perfekt mit den düsteren und eruptiven Beats. Macht euch also auf eine gehörige Portion In-die-Fresse-Trap bereit, wenn SCARLXRD im EXIL seine erste Schweizer Headline-Show spielt!

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

JUMANJI – NEW AFROBEATS & DANCEHALL LABEL

DJs AMOS | BLOOD A RUN | NEGO
Afrobeats & Dancehall

Der Ruf der Wildniss – JUMANJI! Falls du das erste Mal dabei warst weisst du was es heisst, wenn es von der Decke tropft wie im Dschungel. Karibische Bässe, afrikanische Rhythmen, UK-Bashment und vieles mehr aus den Tropen bis nach Zürich. Diese Mischung bringt die Tanzfläche zum Beben und lässt uns Viben bis in die Morgenstunden. Hotter dan a sauna – Gönn dir Cuba Libres zur Musik von AMOS (3hunna6), NEGO & BLOOD A RUN SOUND.

CHF 20.-
By EXIL

YUNG STOLI

DJs APE SMILE | UNKNW
__Soundline__
RIN, Yung Hurn, SXTN, Bausa, Trettmann, Nimo

Schau wie ich tanz, mhm, ah, DJs echt, mhm
Vier Stoli Flex, mhm, ah, Baby will Sex, mhm
Ich geh ins EXIL, mhm, ja, ich geh ins EXIL, mhm
Du fragst wieso, mhm, ich sag: „Yung Stoli ist real”, mhm

Deutscher Cloud Rap und diverse Trap Hits gespielt von APE SMILE und UNKNW. Gehostet von STEEZE, ihr wisst was das heisst. MHM.

__Soundline__
RIN, Yung Hurn, SXTN, Bausa, Trettmann, Nimo, UFO361, Yung Lean, Lil Yachti, Hayiti, Juici Gay, LGoony, Crack Ignaz, Lil Pump, Hunney Pimp, Young Krillin, Lil Uzi Vert

CHF 20.-
By EXIL

MONTAGS 705: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MONTAGS 706: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

J.I.D & EARTHGANG

NEVER HAD SHIT EURO TOUR 2018

Dass die grossen Talente fast alle aus Atlanta (US) stammen, ist mittlerweile jedem klar. Destin Route alias J.I.D startete seine Karriere nicht als Rapper, sondern mit einem Fussballstipendium, das er ziemlich schnell wieder zugunsten der Musik vernachlässigte. Seine Tracks verbreitete er über den High School Campus bis diese dann in die Hände des Rapduos EARTHGANG gelangten, die Teil des Kollektivs Spillage Village sind. J.I.D veröffentlichte 2015 seine erste EP «DiCaprio», welche gleich bei J.Cole’s Creamville Label aufgenommen wurde. EARTHGANG bestehend aus Johnny Venus und Doctor Dot veröffentlichten in einem rasanten Tempo eine Single nach der anderen und wurden von NOISEY als eines der durchdachtesten Rapduos unserer Zeit beschrieben.

By EXIL

MONTAGS 707: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

ROYAL ARENA OPEN STAGE

Das Royal Arena Festival in Orpund gilt in der Schweizer HipHop Szene als das Festival, das am meisten in die lokale Szene verwurzelt ist. Seit Jahren bietet es jungen Schweizer Künstlern eine Bühne und fördert gezielt die HipHop-Szene. So auch mit dem Format ROYAL ARENA OPEN STAGE.

Welcher Act krallt sich den Opener-Slot am diesjährigen Royal Arena Festival?! An diesem Abend finden wir’s heraus. Sechs Crews aus unzähligen Bewerbungen kriegen die Chance sich mit einem 10-minütigen Live-Set der Jury zu stellen, die am Ende entscheidet wer das renommierte HipHop Festival in Orpund bei Biel dieses Jahr eröffnen darf. 

Attention: Auch das Publikum hat Einfluss, auf den Entscheid der Judges. Besser, Du kommst und verhilfst Deinen Helden zum Sieg! 

By ROYAL ARENA FESTIVAL & EXIL

HIP HOP DON’T STOP

DJs GIAM (HIP HOP DON'T STOP BERLIN)
Oldschool, Newschool, Trueschool, Hip Hop, R´n´B, Afrobeats & Dancehall

Yo! Hip Hop Don’t Stop is back in town. Das Kult-Label aus Berlin besucht uns regelmässig im EXIL.

CHF 25.-
By HANDZH UP SOCIETY & EXIL

MONTAGS 708: NIK BÄRTSCH’S MOBILE

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Christian Senti

MONTAGS 709: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MONTAGS 710: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MONTAGS 711: HELY

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

 

RONIN ist auf Tournee und präsentiert deshalb das Duo HELY, das kürzlich auf Ronin Rhythm Records das Album „Borderland“ veröffentlicht hat:

Ein Klavier, ein simpel bestücktes Drumset: Mehr braucht das junge Duo HELY aus Zürich nicht, um raumfüllend berauschende Klangwolken zu kreieren. Pianist Lucca Fries und Drummer Jonas Ruther stacheln sich zu Klangideen an, die sie zu treibenden Loops entwickeln und zu wirbelnden Soundwolken steigern. Was dieses akustische Duo an Klangintensität schafft, ist aussergewöhnlich. Am 26. März erscheint das neue Album «Borderland» auf Nik Bärtsch’s Label Ronin Rhtythm Records.

Seriously hypnotic music.“ Dave Summer, birdistheworm.com (US)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM PRODUCTIONS

MONTAGS 712: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

MONTAGS 713: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Doors 20h
Showtime 21h

By EXIL & RONIN RHYTHM

Bild by Jonas Holthaus

ZUGEZOGEN MASKULIN

«Alle gegen Alle» von ZUGEZOGEN MASKULIN ist das stille Statement einer wütenden Band. Sie knüpfen nahtlos an ihr Debütalbum «Alles brennt» an und machen trotzdem alles anders. «Alle gegen Alle» ist ein krachendes Album einer Band, die sich zurückgezogen hat, in die dunklen Kammern der eigenen Vergangenheit und nicht wegschaut, wenn sie an die eigenen Untiefen herantritt, und so entstand ein Album wie eine Zugfahrt durch ein Land, in dem man vor Jahren schon einmal gewesen ist. Eine Zugfahrt hinein in die Welt aus Glasfassaden und Beton, zurück auf den Bolzplatz und ins Kinderzimmer zwischen Bong und Hansa-Schal, dorthin ins Moor zwischen reetgedeckten Häusern und dem roten Bonanzarad, wo man früher einmal zuhause war und heute nicht mehr zuhause sein kann, weil man in der Zwischenzeit den Bordstein und die Skyline gesehen hat. Seltsam zeitlos wirkt dieses Album von ZUGEZOGEN MASKULIN. Seltsam gut ist es geworden.

By GADGET & EXIL

CARPARK NORTH

HOPE TOUR 2018

Die dänische Rockband CARPARK NORTH meldet sich mit dem neuen Album «HOPE» (VÖ 31. Mai 2018) und einer Headliner-Tour zurück!

CARPARK NORTH startete 2017 mit vier Shows ins neue Jahr. Dieses Jahr setzen sie jedoch noch einen drauf und kündigen ihre Headliner Tour mit 11 Terminen in der Schweiz, Deutschland und Österreich an. „Wir bringen viele neue Songs von unserem neuen Album mit und können es kaum erwarten, Euch zusehen!” – so der Bassist Søren Balsner.

Carpark North haben ausserdem den offiziellen Song für die Eishockey Weltmeisterschaft geschrieben und aufgenommen, welche im Mai 2018 in ihrem Heimatland stattfinden wird.

By GADGET & EXIL

KLLO

KLLO ist der mit Abstand vielversprechendste und zartschmelzendste Electronic Pop Traum aus Australien. Zwei EPs und ein träumerisch-schönes Debütalbum «Backwater» beweisen, was in ihrer Heimat bereits seit 2014 klar ist: Das Cousinen-Duo um Sängerin Chloe Kaul und Produzent Simon Lam ist viel mehr als ein urbaner Geheimtipp, sondern drauf und dran die Welt zu erobern. Mit ihrer Verbindung aus kühlem UK Garage Sound und zarten Electronica Rhythmen treffen die beiden Musiker den Nerv der Zeit, ohne nach Kopie oder Recycling zu klingen.

Nach Australien folgte England, nach England hiess es Amerika und je länger desto mehr wurde die Liste der Länder, welche die beiden zierlichen Musiker bespielten, länger und bunter. Nachdem sie 2016 den Abend für NAO im EXL eröffnet haben, kehren KLLO für ihre erste Schweizer Headline Show an denselben Ort zurück und werden jegliche Garage meets Electronica-Träume auf einfühlsame Weise wahr werden lassen.

By JUST BECAUSE & EXIL

CURSE

CURSE geht auf Tour. Ein Erlebnis für alle – jene, die CURSE seit Anfängen seiner fast 20-jährigen Karriere begleiten genau so wie für alle, die erst mit der letzten Platte dazugekommen sind. Denn wer den Mann schon einmal live erlebt hat, weiss: CURSE sprüht vor Energie, rappt unglaublich präzise und schafft es, den Saal auch noch auf die tiefste emotionale Reise mitzunehmen. Eine Reise, die musikalisch vom rohen Sound seiner ersten Alben bis zur Weite von «Uns» und darüber hinaus führt: zu «Die Farbe von Wasser», welches im Februar 2018 erschienen ist.

By HIPHOPSHOWS.CH & EXIL

CONNER YOUNGBLOOD

CONNER YOUNGBLOOD ist der Beweis, dass Nashville/Tennessee nicht unbedingt nach Country klingen muss. Der feinfühlige Multiinstrumentalist ist von Dallas über Yale nach Nashville gezogen, um mit seiner Musik die Welt zu erobern. Nach seiner letzten EP von 2016 meldet sich der Soundtüftler im August 2018 mit neuem Album und Liveshows zurück.

Der junge Musiker, der bei Ninja Tunes unter Vertrag steht, bannt seine Hörer mit seinem zierlichen Auftreten und dem sanften Blick, gepaart mit einem spitzbübischen Lächeln, äusserlich, wie zart besaitet und filigran seine Musik anmutet. Seine Lieder wie «Sulphur Springs» oder «Stockholm» klingen wie vertonte Klangreisen durch die weite Natur, urbane Ecken und belebende Küstengebiete. Ob mit Gitarre, Piano, Banjo, Klarinette, Ukulele oder durch die reine Kraft seiner Stimme.

Seine 2016 erschienene EP « The Geneartion Of Lift» umfasst sechs Songs, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich doch harmonisch ergänzen. Widersprüche sind Programm, sich in ein Genre einordnen zu lassen ist nicht das Ding des Dreadlocks tragenden Freigeistes. Nun kehrt der Conner mit seinem langersehnten Debütalbum namens «Cheyenne» zurück und verspricht mit der vor Kurzem erschienenen Single «Bear River Migratory Bird Refuge» schon mal Grosses.

By JUST BECAUSE & EXIL

PLUSMACHER

BOTANIKKER | DJ ACCESS

Als Macher geboren und vom Milieu erzogen. Vom Hasselbachplatz nach Berlin und direkt in die Charts. Bordstein Wirtschaftslehre. Freie Schwarzmarkt Wirtschaft. Hauptschule abgebrochen, aber mehr Patte im Monat als der Direktor. Deutschlands charismatischster Schnauzbart ist wieder auf den Bühnen der Republik unterwegs. Auf einen ausgebuchten Festival-Sommer folgte für PLUSMACHER im Herbst 2017 die ausgedehnte Kushcooltour, bei der das EXIL natürlich auch nicht gefehlt hatte. Nach den zwei erfolgreichen Alben «Die Ernte» und «Kush Hunter» auf Kopfticker Records gab der Hasselbacher Kiezking zudem im vergangenen Sommer die Beendigung der Zusammenarbeit mit Labelchef Xatar bekannt, um in Zukunft unabhängig Batzen zu ernten. Jetzt sind die Weichen neu gestellt und die Fans können sich auf jede Menge frischer Ware freuen. Die Hallen werden grösser und die Blüten noch harziger. Auch ein neues Album steht für 2018 bereits in den Startlöchern, denn wie immer gilt: Mit Plus kann man kein Minus machen.

presented by hhv.de, Hiphop.de, 16BARS, splash! Mag

By EXIL

KLAN

WANN HAST DU ZEIT - TOUR 2018

Die Brüder Stefan und Michael alias KLAN machen deutschen Pop. Klar und cool, selbstbewusst und kritisch, geradlinig und emotional. Der Sound ist urban und modern und trotzdem hört man die organischen Wurzeln des Soul und Trip Hop. In den Texten geht es unverblümt um die relevanten Themen ihrer Generation. In Leipzig aufgewachsen mit Kirchenchor und Strassenmusik, später dann Techno und Alternative zugewandt, wird der eine Gitarrist und der andere geht nach Berlin, um Medizin zu studieren. Nach diesen individuellen Lebensreisen kommen die beiden 2016 als Musiker und Texter zusammen und tüfteln an ihrem Sound. 2017 tourten sie dann mit Elif, Nisse, Vök und traten am Reeperbahnfestival in Hamburg und dem Waves Vienna auf. Im Oktober 2018 erscheint nun ihr Debütalbum «Wann hast du Zeit?» in Zusammenarbeit mit Tim Tautorat, der bereits den Alben von Faber, Annenmaykantereit oder den Kooks seine musikalische Handschrift gab.

By RADICALIS & EXIL

Schmutzki

Support TIM VANTOL

Tja, wenn man seine Band SCHMUTZKI nennt, muss man sich nicht wundern, wenn man nach gut einem Jahr ein bissiges Dreieinhalb-Akkord-Monster zu bändigen hat. Dabei sind die Zutaten denkbar einfach: ein paar scharfkantige Riffs, dreckig getackerte Rhythmen und ein Satz rotzige Stimmbänder, welche die zwingenden Hooklines wie Enterhaken durch die Boxen feuern. Aber da ist noch was… etwas, das man nicht ranzüchten kann: Authentizität.SCHMUTZKI – das sind echte Songs, das ist echte Energie, das sind echte Freunde. Unbezahlbar! noch Fragen?

By MAINLAND MUSIC & EXIL

LEONIDEN

KIDS WILL UNITE TOUR 2018

Alles begann zuhause in Kiel, als LEONIDEN – namentlich die Brüder Lennart und Felix Eicke, Sänger Jakob Amr, Djamin Izadi und JP Neumann ihre Karriere starteten. Ihre Songs sind ein irres Feuerwerk, mischen Punk und Grunge kongenial mit Elementen aus Funk und Soul und entwickeln damit eine Dringlichkeit, der man sich einfach nicht entziehen kann – ganz gleich, ob der eigene Sound sonst eher Rap oder doch eher Techno ist. Filigrane Frickel-Riffs mischen sich auf ihrem 2017 erschienenen selbstbetitelten Debütalbum mit stürmischem Dancefloor-Hymnen; die musikalische Referenzliste reicht von At the Drive-In über die Foals bis hin zu Michael Jackson. Und mit Nummern wie «1990», «Nevermind» und nicht zuletzt «Sisters» haben die Jungs einige ernstzunehmende Hits im Gepäck. Nach einer ausverkauften Tour von Berlin bis Wolfsburg, touren sie nun 2018 mit neuem Album durch Deutschland, Österreich und der hübschen Schweiz.

By RADICALIS, LANDSTREICHER & EXIL

NILS FRAHM IN HALLE 622

Nach einer restlos ausverkauften Show in Zürich, freuen wir uns dass Nils Frahm im November nochmals in die Schweiz kommt!

Mit NILS FRAHM begegnet man einem musikalischen Künstler, der sein Leben auf die Erkundung des Klaviers ausgerichtet hat. Egal, ob Spielweise oder klangliche Dimension, Frahm zeigt neue Perspektiven auf und kreiert grossartige Erfahrungsräume, mit volatilen Berührungspunkten über epochale und stilistische Grenzen hinweg. Frahm’s Musik lässt sich dabei nicht mit oberflächlichen Genrestempeln versehen. Viel zu umfänglich sein klangliches Spektrum zwischen organisch und artifiziell, extensiv und intensiv. Viel zu weitläufig sein Schaffen, ob solo oder in Kollaboration. Ein Künstler, der sich höchst akribisch und mit schier unendlichem Spieltrieb durch dieses abstrakte Konstrukt der Musik bewegt. Nach einer nun zweijährigen Arbeitsphase an seinem Studio im Funkhaus Berlin, ist NILS FRAHM 2018 mit«All Melody» auf Welttournee. Grossartige Kunst aus Spiel und Klang, die den Zuhörer umgarnt, antreibt, im Moment bindet und entführt.

By BAD BONN, GADGET & EXIL

LOVE IS THE FEELING OF THE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 8

Kürzlich wurde ich so gefragt: Hey was ist überhaupt Liebe und worum geht’s im Leben eigentlich? Fragen, die mich natürlich komplett überfordert haben. Also hab ich mal schnell meinen Homeboy Yung Hurn angerufen und der hat mir das dann in aller Ruhe erklärt.

«Love is the feeling that you feel when you feel the feeling of the night of tomorrow that you never felt before.» Irgendwas in der Art war’s, wobei ich mir bei der exakten Anzahl und Reihenfolge von «feel» und «feeling» jetzt nicht mehr hundert Prozent sicher bin.

Was er gesagt hat, hat für einen kurzen Moment echt total viel Sinn ergeben für mich. Also hab ich mir das tätowieren lassen, so motivational-quote-mässig halt. Ein bisschen später, so aus der Distanz betrachtet, hab ich’s dann aber irgendwie doch nicht mehr ganz gecheggt. Also hab ich eine Zigi geraucht und nochmals kurz selbst überlegt.

Worum’s im Leben geht? Um die Lieder, die leise im Vorder- und lautstark im Hintergrund laufen. Um die Grillz, die im Strobo aufblitzen. Um die Menschen, die antanzen, hineinspazieren, mitsingen und durchmachen. Um das Girl mit den Locken links hinten an der Bar. Um die, die nur kurz vorbeisteppen. Um die, die du nie wieder loswirst und andere, die kommen und gehen, aber immer wieder kommen. Es geht um die Gang. Um deinen Lieblingstrack. Um die Nacht von morgen. Um den letzten Drink, der eben doch nie der Letzte  gewesen sein wird. Um den Drop. Um deine Füsse, die am klebrigen Boden haften bleiben, während du abhebst. Um den Kuss. Und darum, dass die Nächte, von denen du eigentlich gar nicht mehr so viel weisst, trotzdem deine unvergesslichsten bleiben werden.

Ja, wenn ich mir das so überlege, glaub ich, darum geht’s. Das ist Liebe. Aber egal wegen dem Tattoo, geht ja ums Feeling – irgendwie hat Yung Hurn voll Recht.

– Anna Luna

 

7+1 DIE N̶ACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 7

Hey Exil, du guter Typ, bisch ready für chli emotional? Gut, weil wir müssen - Geburi-Gründe, du weisch. Ohren zuhalten bringt nichts, wir singen Happy Birthday laut und wir klatschen danach und haben Wunderkerzen dabei.

Vor 8 Jahren hast du uns unverbrauchten, schüchternen Teenies an der Hand genommen und uns zum ersten Mal die Zürcher Nacht um – und den Tinnitus in die Ohren gehauen. Heute wissen wir: Das mit uns, das war kein Fling, sondern ganz schön serious. Klar, es ist viel passiert die letzten Jahre. Du hattest Promis, Mykki Blanco war da, Anderson .Paak hast du um den Finger gewickelt und Nik Bärtsch hat praktisch jeden Montag mit Ronin in unserer Stube gespielt. Arrogant wurdest du trotzdem nie und wenn schon, dann nur bitzli. Wir sind auch älter geworden, ein bisschen cooler und heute sicher um Längen besser angezogen.

Und weisst du was? Wir gehen immer noch nicht. Wir hängen auch im achten Jahr am liebsten auf deinen Vorplatz-Bänklis rum. Wir rauchen unsere Zigis bei dir, obwohl die einen von uns dabei schon alt aussehen, trinken den ein oder anderen Vodka Soda zu viel, obwohl die einen von uns es mittlerweile besser wissen sollten. Wir tanzen immer noch als gäbs kein Morgen und wir knutschen immer noch in der hintersten Ecke des Fumoirs. Und wir machen Liebe. Mit dir, allen Menschen, der Musik und dem Leben. Hey Exil, du heisses, heisses Ding, du – wir finden dich sexy wie nie.

– Karin Zweidler

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.