Now
  1. Do 27 04 17 CHAD LAWSON – CANCELLED
  2. Fr 28 04 17 WATERFALLS
  3. Sa 29 04 17 WAVY.
  4. So 30 04 17 BOYOOM LABELNIGHT X MNDSGN
Soon
WHAT UP
PAPI
Fr 28 04 17
WATERFALLS
20a
26a
LOVE
So 30 04 17
BOYOOM LABELNIGHT X MNDSGN
26b
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STRIKE
A
POSE
Fr 05 05 17
#WERK – VOGUING NIGHT
I GOT
TROPICAL HAZE
Fr 12 05 17
YOUYOU W/ ANDERSON .PAAK SHOWCASE
9a
9b
I GET
GUAP
Di 05 12 17
D.R.A.M
5b
  1. Do 27 04 17 CHAD LAWSON – CANCELLED
  2. Fr 28 04 17 WATERFALLS
  3. Sa 29 04 17 WAVY.
  4. So 30 04 17 BOYOOM LABELNIGHT X MNDSGN
  5. Mo 01 05 17 MONTAGS 648: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  6. Di 02 05 17 JAMAICA’S FINEST
  7. Mi 03 05 17 RETROGOTT & HULK HODN x LORD FINESSE
  8. Do 04 05 17 LGOONY
  9. Fr 05 05 17 #WERK – VOGUING NIGHT
  10. Sa 06 05 17 BUTA x ONKEL ARI
  11. Sa 06 05 17 ABART PARTY
  12. Mo 08 05 17 MONTAGS 649: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  13. Di 09 05 17 JAMAICA’S FINEST
  14. Fr 12 05 17 YOUYOU W/ ANDERSON .PAAK SHOWCASE
  15. Sa 13 05 17 SAVAGE
  16. Mo 15 05 17 MONTAGS 650: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  17. Mi 17 05 17 DANJU
  18. Fr 19 05 17 ALL GOOD
  19. Sa 20 05 17 TRIPPY x RIFF RAFF
  20. Mo 22 05 17 MONTAGS 651: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  21. Mi 24 05 17 DRAKE FEST
  22. Fr 26 05 17 DRYHUMP
  23. Sa 27 05 17 WAVY.
  24. Mo 29 05 17 MONTAGS 652: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  25. Mo 05 06 17 MONTAGS 653: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  26. Mo 12 06 17 MONTAGS 654: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  27. Mo 19 06 17 MONTAGS 655: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  28. Mo 26 06 17 MONTAGS 656: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  29. Mi 05 07 17 SUN OF GOLDFINGER & SONAR
  30. Mi 09 08 17 TURNSTILE
  31. Mi 27 09 17 DAMIAN LYNN
  32. Mi 18 10 17 SXTN
  33. Fr 20 10 17 RIN
  34. Do 26 10 17 BAZE
  35. Fr 03 11 17 BAUSA
  36. Di 05 12 17 D.R.A.M
  37. Sa 09 12 17 VONA
  38. Do 14 12 17 GERARD

CHAD LAWSON – CANCELLED

Diese Show wurde vom Künstler abgesagt. Kommentar der Agentur:
The concert of Chad Lawson on the 27.04 at Exil Zürich unfortunately has to be cancelled, and we are sorry for any inconveniences this may cause. All tickets could be refunded at points of purchase.

Wir hoffen auf ein Ersatzdatum.

Bereits als Fünfjähriger wollte der heutige Klaviervirtuose Chad Lawson Musikunterricht, nachdem er die New Yorker Rock’n’Roll-Band Sha-Na-Na im Fernsehen gesehen hatte. Wie es für einen Anfang typisch ist, erhielt Lawson seine ersten Piano-Lektion erst einmal im Bereich der klassischen Musik. Als es für ihn Zeit war, aufs College zu gehen, wandte er sich an das Peabody Conservatory, beschloss aber bald, sich auf Jazz zu konzentrieren und besuchte das Berklee College of Music, wo er Erfahrungen als Studio-Keyboarder sammelte. Nach seinem Abschluss endete Lawson auf Tour mit dem französischen Jazzgitarristen Babik Reinhardt und gründete anschliessend sein eigenes Jazz-Trio mit Zack Page am Bass und Al Sergel am Schlagzeug. Das selbstbetitelte Debütalbum der Band wurde 1997 veröffentlicht, zwei weitere Alben auf dem geschichtsträchtigen Jazz-Label Summit Records folgten.

Nachdem er mit einigen Veröffentlichungen seines Trios im Soundtrack von Serien wie Dawson’s Creek und in den Playlists zahlreicher Lokale quer durch Amerika landete, begann sich der Pianist und Songschreiber auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Lawsons Arbeit vermittelt ein entspanntes, meditatives Gefühl, das sowohl die Klänge der klassischen Musik als auch die freie Form des Jazz gleichermassen anzieht. Die Gefühle in seiner Musik wurden auf Alben wie The Space Between (2013) noch intensiver: Der Soundtüftler veränderte den Klang des Klaviers, indem er zusätzlichen Filz zwischen Hämmer und Saiten legte und die Nähe des Mikrofons umarrangierte. Auch für seine Chopin-Variationen, die auf den Melodien des romantischen Komponisten basieren und Chad Lawson zu weit greifender Popularität verhalfen, nutzte der Komponist für Aufnahmen 2014 diese Modifikationen. Diese Kreativität und Experimentier-Freude verhalfen dem Amerikaner zu einer schnell wachsenden Fanbase und bringen den Pianisten erstmals überhaupt in die Schweiz. Am 27. April 2017 zauber Chad Lawson exklusiv im Exil Zürich.

Veranstalter JUST BECAUSE & EXIL

WAVY.

3HUNNA6 | NATIV (DJ SET)

Im April 2015 eröffnete im Kreis 4 der $auce Store. 2 Jahre später gehört der Laden zu einer fixen Institution für alle Sneaker-Heads und Collector. $auce Store wird mit Leidenschaft von Kai & Nik geführt. 2 Jahre und ein paar Tage später ist nun Zeit die Gläser zu heben und auch das Erschaffene anzustossen. Wir stellen den passenden Rahmen, Wavy hosted das Fest, mit Nativ spielt der Gast des Abends auf und klar darf das Shopeigene DJ-Duo & die Enfants Terribles nicht fehlen: 3Hunna6! Die Party steht. Die Nacht ist angerichtet. Auf alles weitere & mehr.

BY HANDZHUP, 3HUNNA6, $AUCE & EXIL

MONTAGS 648: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

JAMAICA’S FINEST

FREE ENTRY

K.O.S CREW

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter K.O.S CREW & EXIL

RETROGOTT & HULK HODN x LORD FINESSE

Support Act KHADERBAI

Retrogott aka Kurt Hustle ist durch seine Rap-Formation mit DJ Hulk Hodn – der unter anderem auch noch als Hodini ein House-Projekt hat – bekannt. Musikalisch orientieren sich die beiden am amerikanischen Hip Hop der 80er und 90er Jahre, distanzieren sich aber vom kommerziellen Rap. Da sie nicht das erste Mal bei uns zu Gast sind, behaupten wir mal ganz frech, dass sie bei uns ihre Homebase in der Schweiz haben. Zu guter Letzt setzt Lord Finesse – der übrigens verantwortlich ist für Hits wie „Hip 2 Da Game“ – die Kirsche auf das Sahnehäubchen. Im Schatten dieser beträchtlichen Affiche wird der Zürcher Beatmaker Khaderbai mit einem kurzen Live Beat Set in den Abend einführen. Auf seinen beiden MPCs wird er allerlei Samples durch den Mixer jagen.

By EXIL

LGOONY

LGoony - Lichtgang Tour 3017

Special Guests HNRK | DJ HEROIN | YAESYAOH

Der Sound von LGoony ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Häufige Anglizismen, eine von Auto-Tune verzerrte Stimme und die zum Teil ironischen Texte verleiten dazu, den jungen Kölner nicht ganz ernst zu nehmen.

Auf seinem aktuellen Mixtape „Intergalactica“ ist in seinen Raps vor allem die Flucht ins Weltall, und zwar am besten mit viel Geld und einem Bugatti, ein immer wiederkehrendes Motiv. Begleitet von atmosphärischen Beats, entsteht so ein interessanter Klang, den LGoony selbst als „Electronic Lightcore“ bezeichnet.

BY INTRO, JUICE, SPLASH! MAG, BYTEFM, BACKSPIN und EXIL

BUTA x ONKEL ARI

Support Act QEIS RAHIQ

Es ist soweit, Buta gibt sein erstes internationales Konzert und das gleich bei uns. Supportet wird er von keinem geringeren als dem Zürcher Kreis 4 – Rapper Onkel Ari, welcher wiederum mit Sänger Qeis Rahiq auf der Bühne steht. Buta who? Ari wer? So ist das eben wenn man die Trends setzt und nicht nur hinterherläuft. Vielleicht sind diese Rohdiamanten noch nicht Jedermann und- frau bekannt, dass wird sich in naher Zukunft aber definitiv ändern.

Buta, Lyricist, Kosovare und Trendsetter mausert sich gerade zur Trap Sensation des Balkans. All the way up. Aber wieso kommt er ausgerechnet nach Zürich? Einerseits war Buta letztes Jahr bereits auf dem Hit „Mucho Guapo“ mit Hardy Nimi und Francky Loot zu hören, andererseits sind viele Menschen aus dem Balkan in der Schweiz beheimatet und wir möchten mit diesem Konzert ein Zeichen für die Zusammenarbeit und der Verwirklichung von Kunst, Kultur und Musik setzten.

Coolerweise haben Buta und Onkel Ari auch bereits einen gemeinsamen Track aufgenommen. Release soon. Aber nicht nur deshalb wird die Luft am Konzert brennen.

BY TRIPPY GÄNG & EXIL

ABART PARTY

ALTERNATIVE NATION | GREML & GUEST | MAXIMUM KICK | AZRAEL & FORSIDE | BECK IN BLACK & WILD CHILD

Nach dem grandiosen Alternative Nation-Supersonic-Doppelpack im Februar und März gönnen wir unseren Indie Rock Freunden eine Pause und lassen es im Mai dafür ordentlich krachen: Alternative Nation, Masters Of Rock und Maximum Kick übernehmen zum ersten Mal gemeinsam das ABART PARTY Zepter!

6 Abart Club Resident DJs spielen die grössten Alternative, Rock, Punk & Metal Hits von den 90ern bis heute und dieses Mal gibt’s noch eine volle Ladung 80s Classic Rock on top.

By ABART CLUB & EXIL

MONTAGS 649: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

JAMAICA’S FINEST

FREE ENTRY

K.O.S CREW

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter K.O.S CREW & EXIL

SAVAGE

More infos to come…

By URBAN HANDS & EXIL

MONTAGS 650: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

DANJU

STONED ABER TOUR ZUSATZSHOWS

Nachdem seine letztjährige „Stoned Aber Tour“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz in 10 Städten restlos ausverkauft war, legt Danju 2017 nochmal nach. Das Jahr 2016 kann Danju definitiv auf der Haben-Seite verbuchen. Im April veröffentlichte der Stuttgarter nach den Mixtapes „Play“ und „Cali“ endlich gemeinsam mit Chimperator Productions sein erstes eigenes Album „Stoned ohne Grund“. Die dazugehörige „Stoned Aber Tour“ über Chimperator Live sorgte für Locations voller feierwütiger Fans, die angeheizt von Danjus Live-Show bis zur letzten Sekunde alles gaben. Entsprechend enttäuscht waren diejenigen, die kein Ticket mehr ergattern konnten. Doch dem wird jetzt Abhilfe geschaffen, denn Danju kündigte elf weitere Zusatzshows für dieses Jahr an.

Presented by von Splash! Mag & VEVO

By MAINLAND MUSIC, IFYA, CHIMPERATOR & EXIL

TRIPPY x RIFF RAFF

CNG & KING JAMES (JAS CRW) | NO LAV | ROLLIN BEE

Y’all better be ready for this one! Wer würde denn bitteschön besser zu trippy passen als Jody Highroller persönlich? Wir sind sehr happy euch Riff Raff in Form einer Club Show präsentieren zu dürfen. Jeder der Riff Raff schon Mal gesehen oder gehört hat, vergisst ihn nicht mehr. 100% Aquaberry Action Garantie.

Veranstalter TRIPPY GäNG & EXIL

MONTAGS 651: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

WAVY.

More infos to come…

By HANDZH UP, $AUCE & EXIL

MONTAGS 652: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

MONTAGS 653: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

MONTAGS 654: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

MONTAGS 655: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

MONTAGS 656: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

SUN OF GOLDFINGER & SONAR

Saxophonist Tim Berne, Drummer Ches Smith und Gitarrist David Torn gehen mit Sun of Goldfinger weit über die bekannten Grenzen des Jazz hinaus. Das quicklebendige Trio erforscht die Randbereiche des Genres, durchdringt es mit Ansätzen, die vom Minimalistischen übers das Filmische bis zum Metal reichen. Die auf Improvisation aufbauende Band wechselt nahtlos zwischen atmosphärischen Sounds, vernichtender Gewalt und mitreißenden Effekten.

Alle drei Musiker sind selbst gefeierte Bandleader mit aktuellen Soloprojekten auf dem prestigeträchtigen ECM-Label. Berne hat sich mit Dutzenden Alben, die seinen detailreichen, vielschichtigen harmonischen Stil zeigen, einen Namen gemacht. Torns Einfluss als Gitarrist und Komponist und sein Einsatz von technischen Effekten sind legendär. Mit Sounds, die von schmerzhaften und schwebenden Klängen bis zu flüssigen Loops und komplett geschredderten Tönen reichen, hat er die herkömmlichen Definitionen des Gitarrenspiels überwunden. Smith hat sich als einer der weltbesten Perkussionisten etabliert, der akustischen Einfallsreichtum mit Elektronik kombiniert, um die unzähligen musikalischen Projekte, an denen er beteiligt ist, zu bereichern und voranzutreiben.

Zusammen präsentieren sich die Bandleader und Freunde gleichberechtigt als eine Einheit, entschlossen, die Zuhörer auf eine einzigartige Reise durch eine teils bekannte, teils unerforschte provozierende Klanglandschaft mitzunehmen.

Workshop mit David Torn 13:00 – 16:00. Workshop & Konzert CHF 70.- statt CHF 88.-, muss vor Ort gemacht werden, es gibt kein Vorverkauf für diesen Deal.

By EXIL

TURNSTILE

Support Act ÜBERYOU & BITTER YOUTH

Von der Veröffentlichung ihres 2010er Demos bis zu ihrer Erfolgs-EP ‚Pressure to Succeed‘ 2011, sind Turnstile ihren ganz eigenen Weg gegangen. Ein Weg der ihnen eine schnell wachsende Fangemeinde durch ihre Groove durchzogenen melodischen Energien und die charismatischen Live-Shows eingebracht hat. Die Veröffentlichung der EP „Step 2 Rhythm“ von „Reaper Records“ in den frühen 2013ern wurde von „NYHC“ wie „Madball“ und „Breakdown“ beeinflusst, lieferte aber auch einen neuen, alternativen Sound, der immer mehr Benzin in das wachsende Feuer goß – dann waren sie bereit auf’s Gas zu treten. Die Veröffentlichung von Turnstiles erster vollständigen Platte „Nonstop Feeling“ wird so viel mehr hergeben als sie erwarten und eine neue Welle von Jüngern zu der TURNSTILE-Sippe treiben. Nun beehren die Jungs zum ersten mal unsere Bühne zusammen mit den local heroes Überyou und Bitter Youth aus den UK.

By ROADRAGE & EXIL

DAMIAN LYNN

Ein junger Mann voller Tatendrang, Lust am Leben und vor allem ganz viel Musik in sich. Damian Lynn gilt nicht umsonst als Shootingstar am Schweizer Pop-Himmel und zeigt auf seinem neuen Werk endgültig, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Dank simplen Arrangements und einem feinen Gespür für Texte vermag der charismatische Singer-Songwriter die Hörer auf Augenhöhe anzusprechen. Mit keckem Charme und ganz ohne Schwermut besingt er das Innenleben eines Mittzwanzigers und verführt so zum Tagträumen, Nachdenken und nicht zuletzt Mitsummen.

By JUST BECAUSE & EXIL

SXTN

LIVE 2017

Was die Besucher eines SXTN Konzerts erwartet, dürfte mittlerweile klar sein: Harte Lyrics in Humor verpackt, grenzenloses Selbstbewusstsein, gute Laune und unglaublich gute Rap Skills der Berlinerinnen Juju und Nura. Im Oktober 2017 kann man sich nach der ausverkauften Tour letzten Jahres erneut davon überzeugen. SXTN gehen auf ihre bislang größte Tour. Mit frischem Wind und ihrer unverblümten Art sind SXTN in die von Männern dominierte Rap-Welt eingeschlagen wie eine Bombe. SXTN lassen sich nicht reinreden und mischen die Szene mit ihrem provokanten, gesellschaftskritischen Battle-Rap gewaltig auf. Ihre Debüt EP „Asozialisierungsprogramm“ erschien im April 2016.

Veranstalter EXIL

RIN

RINs Stil lässt nicht in eine Schublade stecken: Er liefert modernen HipHop mit genialen Melodien, technisch ausgefeilten Produktionen und einem Hauch von Auto-tune. Dabei ist seine Musik der absolute Gegenentwurf zu künstlich aufgeblasenem Deutschrap-Hypes und kontert diese mit intuitiven Lines und einer Leichtigkeit, welche die Szene in den letzten Jahren schmerzhaft vermissen ließ. Nur einer der Gründe wegen denen man noch viel von ihm hören wird. RIN ist das nächste große Ding – und das ist ausnahmsweise mal keine Floskel.

BY INTRO, JUICE & EXIL

BAZE

Baze gilt hierzulande für Viele als der Umtriebigste und Kreativste unter Seinesgleichen und scheut dabei keine musikalischen Grenzen. Reeto von Gunten hat mal über ihn gesagt: „Baze ist ein Grosser geworden. Ein Beatnik, ein Poet, ein Freak und ein Lehrer. Er erzählt von sich, anstatt zu predigen und berührt dabei direkter und nachhaltiger, als dies der Schweizer Hip Hop je getan hat.“

Auf seinem 4. Studioalbum «Bruchstück» beleuchtet Baze Menschliches und Allzumenschliches, wobei seine Songs wie Blitzlichter funktionieren, die auf Einzelschicksale gerichtet werden. Indem er banale Alltagsszenarien schildert, dabei aber immer auch darunter schlummernde Schluchten und Krater aufdeckt, kreuzt er die Erzählkunst eines Mike Skinners mit der Abgründigkeit eines Nick Cave.

Die Mannschaft an den Instrumenten, Toni Schiavano (Müslüm, Seven), Fabian Bürgi (Müslüm, Tequila Boys) und Fabian M. Mueller vom FM Trio, liefert einen organisch-warmen, sphärischen und hypnotischen Soundteppich, der zwischenzeitlich zu orchestraler Epik aufschwingt. Live werden natürlich auch alte Klassiker in neuem Gewand präsentiert.

By EXIL

BAUSA

Newcomer in der Deutschrap-Szene gibt es viele – aber wenige hinterlassen einen solch gewaltigen Eindruck wie Bausa. Nicht nur wegen seiner Skills, sondern vor allem auch wegen seiner prägnanten und charakteristischen Stimme, die ihn von so ziemlich jedem anderen deutschen Rapper abhebt. Seine 2014 erschienene EP „Seelenmanöver“ und seine Stimme verschafften ihm Vorschusslorbeeren, Songs mit „Haftbefehl“ und Supportslots auf den ausverkauften Touren von „RAF Camora“ & „Bonez MC“ sowie „Kontra K“. Diese Support-Shows sind es auch, die Bausa die Möglichkeit geben, sich vor insgesamt 30.000 Rap-Fans zu beweisen. Und wenn man die begeisterten Reaktionen der Konzertbesucher sieht, weiss man, dass der Rapper die Gelegenheit genutzt hat.

Im April diesen Jahres erschien endlich Bausas heiss ersehntes Debütalbum „Dreifarbenhaus“. Die ersten Eindrücke daraus wurden sowohl von Fans als auch von Kollegen und der Presse gefeiert. „Das Album ist sehr facettenreich geworden und verbindet klassischen Deutschrap mit Elementen von Trap und Soul zu einem extrem modernen Sound. Das Album erzählt davon, zwischen Gut und Böse festzuhängen“, erklärt Bausa. „Denn genau das ist meine Geschichte.“ Ab Oktober geht Bausa mit seinem neuen Album auf Dreifarben-Tour.

Presented by 16BARS, JUICE, HIPHOP.DE & RAP.DE

By MAINLAND MUSIC, CHIMPERATOR, IFYA & EXIL

VONA

FLIEG MIT MIR TOUR 2017

Eigentlich wollte Vona Profi-Fussballer werden, doch nach einem Kreuzbandriss platzt der Traum. Durch diesen Rückschlag lernt Vona eine alte Liebe neu zu schätzen: Die Musik. Nach dem Abi tourt er zusammen mit Freunden in einem alten VW Bus für drei Monate als Strassenmusiker quer durch Europa. Am Ende der Reise steht für den Tübinger fest, dass die Musik genau das ist, was er von nun an machen will. Und seither erfüllt sich dieser Wunsch von Tag zu Tag ein Stück mehr: Mit dem Überraschungserfolg seiner im Juni 2016 erschienenen EP „Deine Liebe“, der Möglichkeit, „Cro“ bei dessen MTV Unplugged Open-Air Tour begleiten zu dürfen und seiner ausverkauften „(D)eine Liebe“ Tour. Vonas Geheimnis? Er macht genau die Musik, die er selber gerne hört und fühlt: Eine Mischung aus Alternative-Pop und Singer-Songwriter trifft auf urbanen Sound, der gepaart mit Vonas einzigartiger Stimme ein ganz eigenes Klangbild erzeugen. Live trifft er damit seine Zuhörer direkt ins Herz und spricht ihnen mit seinen Texten aus der Seele. Gänsehaut und Gesangschöre im Publikum inklusive.

Veranstalter MAINDLAND MUSIC, CHIMPERATOR LIVE & EXIL

GERARD

„Anders als Alles“, „Alles auf Anfang“, „Access All Areas“ oder doch ganz etwas anderes?

Gerard lässt bei seinem Albumtitel wie auch in seinem sonstigem künstlerischen Schaffen Inter-pretationsspielräume zu. Mit seinen hierzulande einzigartigen Produktionen und nachvollziehbaren Adoleszenz-Texten hat sich Gerard in den letzten Jahren links vom Mainstream einen Namen ge-macht und kreierte mit „Gerard Musik“ sein eigenes Genre.

Während sich seine letzten beiden Werke „Blausicht“ und „Neue Welt“ jeweils in den Top 30 der deutschen und Top 20 der österreichischen Album Charts positionieren konnten, etablierte sich Gerard auf den über 60 Stopps der dazugehörigen, großteils ausverkauften, Touren außer-dem als beindruckender Live Act. Mit seiner Mischung aus dem experimentellen, globale Beat-Un-tergrund und zeitgenössischer, innovativer Popmusik stellt „AAA“ die logische Weiterentwicklung der beiden Vorgänger Alben dar, wobei auf textlicher Ebene wieder mehr Persönliches sowie All-tagsbeobachtungen im Mittelpunkt stehen. So schafft Gerard auf „AAA“ eine Momentaufnahme des eigenen Lebens in einem Kosmos, der von Schnelllebigkeit und teils unreflektierten Fort-schritts geprägt ist.

Produziert von Albin Janoska, welcher Teil der SOHN Band ist und in dessen Wiener Studio be-reits Songs von Künstlern wie Kwabs, Banks und SOHN entstanden sind, Gerard selbst, sowie dem Newcomer Nathan, schafft das neue Album einmal mehr eine “herrliche Symbiosen von nicht mehr zu unterscheidenden Einflüssen und Genres“ (laut.de).

Galt er 2013 als „Heißester Newcomer“ (1Live) und als „musikalisches Highlight“ (Juice), so gilt er heute als einer der erfolgreichsten Exporte der österreichischen Musikszene. Das neue Al-bum erscheint erstmals auf seinem eigenen Label „Futuresfuture“.

BY BOMBER DER HERZEN, RADICALIS, NOISEY, SPLASH! MAG & EXIL

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.