Now
  1. Di 26 09 17 LAMBERT
  2. Di 26 09 17 SOWETO
  3. Mi 27 09 17 DAMIAN LYNN
  4. Fr 29 09 17 TURN IT UP! (VOL. 2)
Soon
SOUL
SEEKING
MUSIC
Di 03 10 17
Y’AKOTO
EXIL_kitekat
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TAKE
A
REST
Di 17 10 17
TΩRA
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21b
ES IST 12 UHR ICH
KAUF MIR SUPREME
Fr 20 10 17
RIN (SOLD OUT)
Ä BESCHISSE
SCHÖNI
AGLÄGÄHEIT
Do 26 10 17
BAZE
21a
CHUM
UND GANG
NÜME
Fr 27 10 17
SKOR
NICHT
IN 120
JAHREN
Do 02 11 17
TRETTMANN
12a
GENERATION
DRUM
Do 16 11 17
YUSSEF DAYES
12b
  1. Di 26 09 17 LAMBERT
  2. Di 26 09 17 SOWETO
  3. Mi 27 09 17 DAMIAN LYNN
  4. Fr 29 09 17 TURN IT UP! (VOL. 2)
  5. Sa 30 09 17 MATCH & FUSE FESTIVAL ZÜRICH
  6. Sa 30 09 17 WAVY.
  7. Mo 02 10 17 MONTAGS 670: NIK BÄRTSCH’S MOBILE
  8. Di 03 10 17 Y’AKOTO
  9. Di 03 10 17 SOWETO
  10. Fr 06 10 17 ALL GOOD
  11. Sa 07 10 17 GLASTON
  12. Sa 07 10 17 INDIE ROCK
  13. Mo 09 10 17 MONTAGS 671: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  14. Di 10 10 17 SOWETO
  15. Do 12 10 17 FREESTYLE CONVENTION
  16. Fr 13 10 17 SAVAGE
  17. Sa 14 10 17 LEYYA & CROOKED COLOURS
  18. Sa 14 10 17 OFFSTREAM
  19. Mo 16 10 17 MONTAGS 672: NICOLAS STOCKER SOLO
  20. Di 17 10 17 TΩRA
  21. Di 17 10 17 SOWETO
  22. Mi 18 10 17 SXTN (SOLD OUT)
  23. Do 19 10 17 TOBIAS CARSHEY
  24. Fr 20 10 17 RIN (SOLD OUT)
  25. Sa 21 10 17 CUNNINLYNGUISTS
  26. Sa 21 10 17 TRIPPY
  27. Mo 23 10 17 MONTAGS 673: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  28. Di 24 10 17 SOWETO
  29. Mi 25 10 17 BJÖRN MEYER SOLO, CD TAUFE
  30. Do 26 10 17 BAZE
  31. Fr 27 10 17 SKOR
  32. Sa 28 10 17 MAECKES
  33. Sa 28 10 17 WAVY.
  34. Mo 30 10 17 MONTAGS 674: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  35. Di 31 10 17 SOWETO
  36. Do 02 11 17 TRETTMANN
  37. Fr 03 11 17 BAUSA
  38. Di 07 11 17 JORDAN RAKEI
  39. Mi 15 11 17 FINDLAY
  40. Do 16 11 17 YUSSEF DAYES
  41. Fr 17 11 17 THE WAR ON DRUGS IM X-TRA
  42. Mi 22 11 17 JOYCE WRICE
  43. Sa 25 11 17 PLUSMACHER
  44. Do 30 11 17 FROM KID
  45. Di 05 12 17 D.R.A.M
  46. Do 07 12 17 DENZEL CURRY
  47. Fr 08 12 17 SUNDARA KARMA & BLAENAVON
  48. Sa 09 12 17 VONA
  49. Mi 13 12 17 MEUTE
  50. Do 14 12 17 GERARD
  51. Fr 05 01 18 FREESTYLE CONVENTION – LETSCHTI SHOW. EVER.
  52. Do 01 02 18 DCVDNS
  53. Fr 02 02 18 GIANT ROOKS
  54. Sa 28 04 18 VEGA
  55. Do 03 05 18 NILS FRAHM IM XTRA

LAMBERT

Support DANGERS OF THE SEA
«SWEET APOCALYPSE TOUR»

Sich als Pianist explizit den grossen Themen zu nähern ist natürlich immer schwierig. Die Seele kennt nun mal keinen Unterschied zwischen dem Angriff eines Tigers, einem bösen Brief von der Bank oder einem blöden Blick des Nachbarn. Fühlt sich der Mensch bedroht dann bekommt er es mit der Angst zu tun. Und das, was den Menschen heute Angst einjagt, wird – zumindest in unseren Längen- und Breitengraden – immer abstrakter und führt zu einer immer diffuseren Lebensangst.

Auf seinem neuen Album «Sweet Apocalypse» setzt sich Lambert auf ganz persönliche Art und Weise mit diesen Ängsten, von denen bekanntlich viele aus der Vergangenheit weit über das Heute hinausspuken, in 12 Kompositionen auseinander. Sein Gespür für kleine, grosse Melodien ist dabei immer noch aussergewöhnlich.

Bei diesem Ausnahmetalent beschleicht einen ständig das Gefühl, dass ihm nie die feinen Melodien ausgehen. Und das traut man dieser gehörnten, bulligen Erscheinung gar nicht zu. Lasst euch selber überzeugen.

By GADGET & EXIL

SOWETO

DJs URBAN HANDS | MIKE STEEZ

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

DAMIAN LYNN

Support VERONICA FUSARO

Ein junger Mann voller Tatendrang, Lust am Leben und vor allem ganz viel Musik in sich. Damian Lynn gilt nicht umsonst als Shootingstar am Schweizer Pop-Himmel und zeigt auf seinem neuen Werk endgültig, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Dank simplen Arrangements und einem feinen Gespür für Texte vermag der charismatische Singer-Songwriter die Hörer auf Augenhöhe anzusprechen. Mit keckem Charme und ganz ohne Schwermut besingt er das Innenleben eines Mittzwanzigers und verführt so zum Tagträumen, Nachdenken und nicht zuletzt Mitsummen.

By JUST BECAUSE & EXIL

TURN IT UP! (VOL. 2)

DJs STEVE SUPREME | CAPTAIN TEIS

Wer kann sich noch an die guten alten Hip-Hop Zeiten erinnern? Damals, als der Dj noch mit Platten auflegte, der fette Edding noch in jeder Tasche war und die Superstars an allen Füssen glänzten! 2014 brachte Turn It Up! dieses Gefühl zum ersten Mal wieder zurück. 2017 drehen wir mit Turn It Up! Vol. 2 die guten alten Beats wieder hoch und bringen das EXIL zum beben.

Dj Steve Supreme von Supremus Sounds, Hip-Hop Dj der ersten Stunde und Captain Teis von der legendären Zürcher Hip-Hop Band «Gleis 2» versetzen euch in die goldene Ära zurück. Zusätzlich machen wir bei dieser Ausgabe auch noch einen Reggae Floor auf, der von niemand anderem als Lukee Stepaz bespielt wird.

Also, pack die Superstars aus, montier die lockere Jeans und erlebe mit uns Hip-Hop der Extraklasse.

 

MATCH & FUSE FESTIVAL ZÜRICH

28. - 30.09.2017

Erstes Match&Fuse Festival in der Schweiz

Match&Fuse steht für den Austausch und die Vernetzung der kreativen Musikszenen Europas und präsentiert mit dem Festival Musik, die stilistische Grenzen sprengt. Es bietet progressiven und authentischen KünstlerInnen und ihren Projekten eine einzigartige Plattform. Nach London, Oslo, Rom, Warschau, Toulouse und Dublin findet erstmals ein Match&Fuse Festival auch in Zürich statt und präsentiert spannende Acts aus der Schweiz, UK, Frankreich, Schweden und Norwegen.

FARVEL (SE) – nordic soundscape

Isabel Sörling (voc), Kim Aksnes (tp), Otis Sandsjö (ts/cl), Henrik Magnusson (p), Alfred Lorinius (b), Carl-Johan Groth (dr)

Skandinavische Ästhetik, Improvisation, Forest Jazz? Willkommen in der Klangwelt von Farvel. Mehrfach als eine der wichtigsten Stimmen der skandinavischen Jazzszene beschreiben, beeindruckt Farvel mit einer rückhaltlosen Art, Komposition, Texte und Improvisation miteinander zu verbinden – in stets erforschender, bisher ungehörter Weise. Dies macht die Gruppe zu einem der herausragenden Vertreter der jungen (Jazz) Generation und brachte ihnen mehrere Preise und Nominierungen ein, darunter den Jazzkatten Award 2016 von Radio Schweden. Bandmitglied Isabel Sörling, die bereits als Solo-Vokalistin auf anderen M&F Festivals aufgetreten ist, wurde letztes Jahr im Guardian als eine der fünf einflussreichten Jazzmusikerinnen Europas bezeichnet.

COLIN VALLON TRIO ELECTRIC (CH) – magic piano trio

Colin Vallon (rhodes/p), Patrice Moret (b), Julian Sartorius (dr)

Das international gefeierte Trio des Westschweizer Pianisten Colin Vallon beschreitet für einmal etwas andere Pfade. Bekannt für seine wunderbaren beim renommierten Label ECM erschienenen Produktionen als akustisches Pianotrio der ganz besonderen Art, kommt für Match&Fuse erstmals etwas mehr Strom zum Einsatz.

KALI (CH) – power punk chamber jazz

Raphael Loher (p), Urs Müller (g), Nicolas Stocker (dr)

Kali präsentiert ihre ganz eigene Mischung aus zeitgenössischer Klassik, alternative Rock und improvisierter Musik, ganz so als ob Rage Against the Machine und Morton Feldman eine Tochter hätten. Von wunderschönen minimalistischen Intermezzos bis zu erstaunlich zugänglichen, dichten und kraftvollen Kompositionen entwickelt ihre Klangwelt einen Sog ab dem ersten Ton.

By MOODS, EXIL, ZHDK & LABOR BAR

MONTAGS 670: NIK BÄRTSCH’S MOBILE

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild: Christian Senti

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

ALL GOOD

ALL GOOD - the good old sh!t

DJs JESAYA | JERMAINE
2nd floor DJ OB ONE Birthday Bash x WATERFALLS

Finest Hip Hop from the last 25 Years!

Tage kürzer, Nächte umso länger.
ALL GOOD – die Retrospektive aus dem Besten der letzten 25 Jahre Hip-Hop History ist wieder back in town!

Pünktlich zum Herbst, halten die Jungs Jesaya und Jermaine die Flagge hoch für den Hip-Hop der alten Tage. Wenn’s dir draussen zu kalt und trist ist, dann hüpf mit uns in den Cadillac um die Memory-Lane runterzufahren und in den guten alten Tagen zu schwelgen. Also, Cap auf, in die Sneakers rein und ab zum EXIL.

By HANDZHUP & EXIL

GLASTON

Nach dem Sturm folgt die Stille. Ein leerer Moment, ein Innehalten zwischen zwei Atemzügen. Ein Augenblick, der nur durch Musik beschrieben werden kann.

Die Post-Rocker glaston (ZH/BS) melden sich zurück. Nach dem Release ihrer EP «Sailing Stormy Waters» im 2014 folgt nun das Debütalbum «Inhale / Exhale». Darauf zu hören sind 10 neue Songs, welche das experimentierfreudige Quartett anfang Jahres im New Sound Studio bei Tommy Vetterli aufgenommen hat.

Auf der Platte thematisiert die Band rein instrumentell das Wechselspiel zwischen zwei voneinander abhängigen Gegensätzen – Einatmen und Ausatmen. So unterschiedlich diese beiden Kräfte auch sind, können sie nicht ohne einander existieren. Und das hört man auch in der Musik:  Kreative, verspielte und teilweise komplexe Songstrukturen lassen Kontraste zwischen Ruhe und Energie, Härte und Sanftheit aufleben. Im Gefecht zwischen Hitze und Kälte, Traum und Realität ergänzen sich Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug in ständiger Bewegung. Die Songs erinnern an Filmmusik, wobei das Piano das Herzstück der Lieder bildet und die Rolle des Gesangs einnimmt.

Auf «Inhale / Exhale» sind Glaston auf der Suche nach dem passenden Gleichgewicht und überzeugen wie gewohnt mit viel Liebe zum Detail. Die Band liefert mit ihrem Debütalbum die Musik, um den Raum der atemlosen Stille zu füllen.

INDIE ROCK

Wir tanzen die ganze Nacht zu den Songs von:
The Strokes, alt-J, Tame Impala, The Black Keys, The XX, Arctic Monkeys, Foals, Babyshambles, The Kooks, Phoenix, Bloc Party, Kasabian, Arcade Fire, Editors, Blur, Franz Ferdinand, Von Wegen Lisbeth, The Libertines und co.

MONTAGS 671: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

FREESTYLE CONVENTION

FREESTYLE CONVENTION – HÄNDER BOCK UF DE LETSCHT MC?

«Mit Freestyle-Rap chasch null Shows spiele», sagte einer im Jahr 2007. Dann kamen wir und erfanden in den folgenden zehn Jahren die mathematische Gleichung neu.

Denn null Shows entsprechen heute über zweihundert Konzerten, etwa einer Viertelmillion Hände in der Luft und über dreihunderttausend improvisierten Lines.

Somit gibt es für uns eigentlich nichts mehr zu tun und wir haben uns deshalb entschlossen, aufzuhören. Ja, wirklich.

Um unsere Wartezeit bis zur Ehrendoktorwürde in Mathematik an der ETH Zürich etwas zu verkürzen, spielen wir aber noch eine kleine aber feine Abschlusstour, auf der wir Euch (und uns) noch ein letztes Mal richtig feiern können. Denn ohne Euch wäre diese Rechnung niemals aufgegangen. Und an den Typen von 2007: Figg di!

SAVAGE

URBAN HANDS

Auch im Oktober ist die SAVAGE wieder bei uns am Start, mit Rap, Trap, Turn Up, Dancehall & Afrotunes.

LEYYA & CROOKED COLOURS

CROOKED COLOURS verkaufen in Australien regelmässig Konzerthäuser aus, werden auf Spotify millionenfach gestreamt und stiegen mit ihrer neuen Single «Vera» auf Platz 1 bei Hype Machine ein. Zuhause im Indie-Bereich wie auch in etwas düsteren elektronischen Gefilden überzeugen sie Fans von Alt-J und Crystal Castles wie auch Anhänger gepflegter elektronischer Musik.

Auf einem Höhenflug befinden sich auch LEYYA, preisgekrönt in ihrer Heimat Österreich und des öfteren hochgelobt von international renommierten Magazinen & Blogs (Musikexpress, Consequence of Sound). Nach dem erfolgreichen Debütalbum «Spanish Disco» mit der Hitsingle «Superego» bringen das Duo ihren experimentellen Electropop nach gefeierten Auftritten am Icelandic Airwaves (ISL) und am Eurosonic (NL) zu uns.

By RADICALIS & EXIL

OFFSTREAM

1, 2, 3 – move

mit Glitzer, Neon und schiefen Schritten

tanzen queere Tierchen zu bunten Rythmen

1, 2, 3 – freeze

Betörend hüpfen, drehen und wippen

Fisch und Vogel, befedert und mit Schuppen

1, 2, 3 – move

Lichter und Körper flackern zauberhaft

Und vermengen sich wundersam in der Nacht

 

By OFFSTREAM & EXIL

MONTAGS 672: NICOLAS STOCKER SOLO

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

 

Da Ronin unterwegs ist, präsentiert MONTAGS den MOBILE-Drummer Nicolas Stocker mit seinem subtilen Sound- und Groove-Solo-Set. Er ist einer der wichtigsten jungen Drummer der Schweiz und hat im EXIL auch sein Trio KALI vorgestellt, dass soeben am Festival in Willisau und am Match and Fuse Festival für Furore gesorgt hat. Stocker kommt extra für das Konzert von seiner Residency aus Berlin zurück ins Zürcher EXIL. Nicht verpassen!

 

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

SXTN (SOLD OUT)

«KANN SEIN, DASS SCHEISSE WIRD TOUR 2017»

SOLD OUT!

Was die Besucher eines SXTN Konzerts erwartet, dürfte mittlerweile klar sein: Harte Lyrics in Humor verpackt, grenzenloses Selbstbewusstsein, gute Laune und unglaublich gute Rap Skills der Berlinerinnen Juju und Nura. Im Oktober 2017 kann man sich nach der ausverkauften Tour letzten Jahres erneut davon überzeugen. SXTN gehen auf ihre bislang grösste Tour. Mit frischem Wind und ihrer unverblümten Art sind SXTN in die von Männern dominierte Rap-Welt eingeschlagen wie eine Bombe. SXTN lassen sich nicht reinreden und mischen die Szene mit ihrem provokanten, gesellschaftskritischen Battle-Rap gewaltig auf. Ihre Debüt EP «Asozialisierungsprogramm» erschien im April 2016.

By EXIL

TOBIAS CARSHEY

Support STEINER & MADLAINA

Nach seinem Erstling «Bye Bye» folgt «Semicolon». Dies ist eine Anspielung auf den gleichnamigen Tattoo-Trend, der Menschen die einen Suizidversuch überlebt haben daran erinnern soll, dass ihr Leben weitergeht – Denn der Satz ist noch nicht zu Ende. Das Semikolon (Strichpunkt) lassen sich aber auch Leute aus Solidarität mit den Opfern psychischer Krankheiten stechen. Die oft sehr subtile Tätowierung soll als Gesprächsanstoss dienen um Menschen über dieses Thema aufzuklären. Der Sänger hat die Folgen einer Depression am eigenen Leib erfahren und möchte mit diesem Albumtitel einen Beitrag zu dieser Bewegung leisten. Die Songs sind erdiger und auch ironischer als bei seinem Vorgänger. Carshey lässt sich mehr Zeit für die Musik und gibt der Band mehr Platz um auszubrechen. Energetisch und intim zugleich. Für Leute die Glen Hansard und/oder Matt Corby mögen.

CUNNINLYNGUISTS

East-Coast, West-Coast – forget it! CUNNINLYNGUISTS beweisen, dass auch in den US-Südstaaten HipHop-technisch einiges geht. Die aus Kentucky stammenden Rapper Deacon The Villain und Natti sowie Produzent Kno vermischen seit über 15 Jahren gekonnt lyrisch hochstehenden Rap mit modernen Kopfnicker-Beats und Samples von Soul und Blues bis hin zu psychedelischen Sounds, wie man es bereits von ihren Kollegen Oukast kennt. DieCUNNINLYNGUISTS  lassen die verschiedenen Genre-Grenzen gerne verschwimmen. Am Samstag, 21. Oktober bouncen wir durch den EXIL Club, wenn uns das Trio mit ihrem kommenden Werk «Rose Azura Njano» und allen Klassikern in Zürich besucht.

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

 

MONTAGS 673: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

BJÖRN MEYER SOLO, CD TAUFE

ECM Release “Provenance”

Nach mehr als vierzig Jahren bahnbrechender Produktionen wird nun Björn Meyers Soloalbum “Provenance” auf ECM veröffentlicht. Es handelt sich um das erste Solo-Bass-Album, das ECM der elektrischen Bassgitarre widmet. Ein einzigartiges Klangerlebnis!

In Schweden geboren, ist Björn jedoch seit langem tief in der schweizerischen Musikszene  verwurzelt. Über die Jahre hinweg hat er eine unverwechselbare Stimme auf seinem Instrument in höchst unterschiedlichen Kontexten entwickelt: mit der persischen Harfenistin und Sängerin Asita Hamidi, dem schwedischen Neo-Folk Trio Bazar Blå oder dem tunesischen Oud-Meister Anouar Brahem. Zudem war er eine Dekade lang Mitglied von Nik Bärtsch’s Ronin.

“Björn Meyer – Solo” ist ein besonderes Konzerterlebnis. Sein Repertoire schwebt mühelos zwischen vermeinten Gegensätzen wie Komposition und Improvisation, elektronisch und akustisch, modern und traditionell. Ein selbstverständliches Zusammenspiel entfaltet sich zwischen tief pulsierende Stimmungen, Klängen – die wie aus dem All oder dem Nichts auftauchen, nordisch anmutende Volkslieder, archaisch klingenden Hymne und stark rhythmischen Pattern-Strukturen. Dies alles präsentiert mit einem Hintergrund von mehr als dreissig Jahren Erfahrung und intensiver Auseinandersetzung mit dem Bass. Provenance eröffnet einen völlig neuen Zugang zu einem Instrument, von welchem man gemeint hat, es bereits  zu kennen.

«Meyer führt den E-Bass als ein Instrument vor, in dem ein ganzes Orchester schlummert.»

«Der E-Bass bei Meyer – er ist nicht das Untergeordnete. Sondern erhebt eine starke Stimme, die um ihre elementaren Rechte weiss.»

«.. ein besonderer Musiker .. der mit nichts weiter als seinen Bassgitarren absolut zu faszinieren wusste.»

MAECKES

«DIE STUNDE ZWISCHEN TILT UND GITARRE TOUR 2017»

Die Tilt-Tour ist schöne Vergangenheit, die Gitarrenkonzerte vorfreudige Zukunft. Maeckes befindet sich in der Übergangsphase vom Alten ins Neue, zwischen Abschied und Willkommen – In der Stunde zwischen Tilt und Gitarre. Doch auch in diesem magischen Zeitfenster lässt MAECKES seine Fans nicht zurück, ganz im Gegenteil. Er lässt sie teilhaben, wenn er neue Gitarrensongs für die nächstjährige Tour weltexklusiv zum ersten Mal auf der Bühne ausprobiert. Und vielleicht auch zum letzten Mal. Genauso wie vielleicht den einen oder anderen Tilt-Song. Die Live-Energie und die Ehrlichkeit von Tilt treffen auf die Ruhe, den Wahnsinn und die Eventhaftigkeit der Gitarrenkonzerte. Zelebriert in kleinen Clubs für die Fans, die als erstes zuschlagen. Ohne Sitzpublikum, dafür mit voller Tanzbereitschaft. Unterstützt wird MAECKES bei seinem ersten Konzert in der Schweiz nur von seiner Gitarre und manchmal auch von seiner Einmannband – der Katastrophe himself – Äh, Dings.

Presented by INTRO, JUICE, RAP.DE and VEVO

By MAINLAND MUSIC, CHIMPERATOR LIVE & EXIL

WAVY.

DJ's 3HUNNA6

Die Herren der Stunde DJ’s 3HUNNA6 geben Hip-Hop, Trap & Future Sound zum besten!

MONTAGS 674: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

BAUSA

«DREIFARBEN TOUR»

Newcomer in der Deutschrap-Szene gibt es viele – aber wenige hinterlassen einen solch gewaltigen Eindruck wie Bausa. Nicht nur wegen seiner Skills, sondern vor allem auch wegen seiner prägnanten und charakteristischen Stimme, die ihn von so ziemlich jedem anderen deutschen Rapper abhebt. Seine 2014 erschienene EP «Seelenmanöver» und seine Stimme verschafften ihm Vorschusslorbeeren, Songs mit «Haftbefehl» und Supportslots auf den ausverkauften Touren von «RAF Camora» & «Bonez MC» sowie «Kontra K». Diese Support-Shows sind es auch, die Bausa die Möglichkeit geben, sich vor insgesamt 30.000 Rap-Fans zu beweisen. Und wenn man die begeisterten Reaktionen der Konzertbesucher sieht, weiss man, dass der Rapper die Gelegenheit genutzt hat.

Im April diesen Jahres erschien endlich Bausas heiss ersehntes Debütalbum «Dreifarbenhaus». Die ersten Eindrücke daraus wurden sowohl von Fans als auch von Kollegen und der Presse gefeiert. „Das Album ist sehr facettenreich geworden und verbindet klassischen Deutschrap mit Elementen von Trap und Soul zu einem extrem modernen Sound. Das Album erzählt davon, zwischen Gut und Böse festzuhängen“, erklärt Bausa. „Denn genau das ist meine Geschichte.“ Ab Oktober geht Bausa mit seinem neuen Album auf Dreifarben-Tour.

Presented by 16BARS, JUICE, HIPHOP.DE & RAP.DE

By MAINLAND MUSIC, CHIMPERATOR, IFYA & EXIL

JORDAN RAKEI

Support STREET RAT
«2017 WORLD TOUR»

Es gibt Künstler, die wollen wir so richtig dringend. Jordan Rakei ist einer davon. Wir habens probiert beim Australischen Multitalent, wieder probiert und immer wieder probiert. Jetzt hats geklappt, Jordan kommt, ihr seid freudig-nervös, habt Schnappatmung – und wir sowieso. Wer jetzt nicht ganz versteht warum: Gerade mal Mitte 20 ist der Gute Jordan, spielt nicht ein Instrument sondern diverse, produziert, schreibt, singt seinen Soul-Jazz selber und macht das so, dass nicht nur wir, sondern auch Jamie Woon, Taku, Nao oder die Soulection Crew aus dem Häuschen sind. Nun ja, am 7. November wird’s funky-magisch, wir versprechens.

By EXIL

FINDLAY

& SPECIAL GUESTS

Es klingt, als kratze eine Katze in ihrem Hals: Frech, neckisch und nach Geplänkel suchend. Natalie Findlay ist eindeutig aus dem selben Holz geschnitzt wie «PJ Harvey» und «Alison Mosshart» von «The Kills». Ihren ersten Vertrag bei einem Major hat sie schon mit 17 Jahren unterschrieben. Doch der Teenager aus Manchester fühlte sich gefesselt und wollte seine Freiheit zurück. Inzwischen ist sie 25 Jahre alt und hat ihr eigenes Label «Mint Records» gegründet. Auf ihrem Debütalbum «Forgotten Pleasures» springt Findlay in den Genres hin und her. Sie liebt Motown-Soul, Psychedelic Rock, Blues ebenso wie Hip-Hop. Deshalb lässt sie sich stilistisch nicht festnageln. Sie hat die Wut und Energie eines Riot Grrrrls, spielt melancholische Melodien auf dem Piano, zitiert Synthie-Pop der 80er, aber sie benutzt auch Elemente des Indie-Rock. Auf der Suche nach einem eigenen Sound erzählt Findlay von Ausnahmezuständen. Sie beschreibt London, wo sie inzwischen lebt, die gebrochenen Seelen, die chaotische Stimmung, den unbändigen Appetit aufs Leben, den Verzehr nach Liebe, Misserfolge und die allgegenwärtigen Zweifel. Im Kosmos von Findlay gibt es eindeutig eine Menge zu entdecken: Mit ihrer Band spielt sie ihre erste Schweizer Show, und das bei uns!

By MAINLAND MUSIC & EXIL

THE WAR ON DRUGS IM X-TRA

Return with «THINKING OF A PLACE»

Mit niemandem lässt es sich schöner einsam sein als mit «The War On Drugs». Die Band um Adam Granduciel gibt es seit zwölf Jahren. Wer ihre Anfänge verfolgt hat, darf ein musikalisches, klassisches Regeldrama in fünf Akten erleben. Akt eins: Die Exposition, alsoWagonwheel Blues, der erste Longplayer der Band aus 2008. Akt zwei markiert die Steigerung, durch Slave Ambient (2011) dargestellt. 2014 folgte das Epos, das «The War On Drugs» auf die Weltbühnen katapultierte: Lost In The Dream steht für den dritten Akt, den Klimax. Der neue Track Thinking of a Place, den die Band zum Record Store Day 2017 präsentierte, lieferte einen ersten Eindruck des vierten Akts, das retardierende Moment, in dem sich die Handlung verlangsamt während in einer Phase von höchster Spannung auf Akt fünf hingearbeitet wird. Und Akt fünf schliesslich ist entscheidend: Kommt es zur Katastrophe oder zur Katharsis? Bis wir diese Gewissheit haben, geniessen wir weitere Stunden der Einsamkeit mit «The War On Drugs», und lassen uns von ihnen durch amerikanische Weiten tragen, den Wind im Haar, das einfache Leben geniessend, und um uns herum ist alles stets im Wandel. (Fabienne Schmuki)

By BAD BONN & EXIL

Vorverkauf beginnt am 05 05 17 um 10H00

JOYCE WRICE

Wir gehen mit der Newcomerin Joyce Wrice aus LA zurück in die 90er Jahre. Die Musik der jungen Sängerin erinnert an die grossen Zeiten der R’n’B Stars wie TLC oder Aaliyah. Sie hat mit Künstlern wie Jay Price oder MNDSGN zusammengearbeitet, die ja schon mehrmals bei uns im EXIL zu Gast waren. Für ihren Song “Good Morning” gibt es eine limitierte Auflage an Maxi-Single-Kassetten mit verschiedenen Versionen im 90er Style.

Wer also keine von den limitierten Kassetten ergattern konnte, hört sich am besten den Sound Live im Club an.

 

PLUSMACHER

Als Macher geboren und vom Milleus erzogen. Vom Hasselbachplatz nach Berlin und direkt in die Charts. Bordstein Wirtschafts Lehre. Freie Schwarzmarkt Wirtschaft. Hauptschule abgebrochen aber mehr Patte im Monat als der Direktor einer Hauptschule. Nach Zusammenarbeiten mit Rappern wie Olexesh, Karate Andi, Kontra K, Botanikker oder Xatar war es nur ein Frage der Zeit, dass letzterer den Plusmacher persönlich unter seine Fittiche nimmt, um einen der Echten zu pushen.
Plusmacher’s Debut-Album „die Ernte“ erschien über Xatar’s Label Kopfticker Records und ging direkt auf Platz 12 der deutschen Album-Charts. Während die vernebelten Kush-Hymnen des letztes Albums noch für Rauchschwaden in Fankreisen sorgen, macht der Plusmacher sich gerade und kommt direkt mit seinem nächsten Opus um die Ecke.
„KUSH HUNTER“: Plusmacher in seiner Blütephase. Frisch aus der Boof mit Reissverschluss – Deutschlands bekanntester grüner Daumen erscheint im grellen Licht der Natrium Dampflampen und verteilt knallige Knospen fürs Volk.
Auf 17 Anspielstationen reichen dem Macher nur 3 wohl gewählte Gäste. Mit dabei sind sein Gärtner-Partner in Crhyme, der Jogginghosen tragende Ostblock-Eminem und als besondere Überraschung einen Bruder im grünen Geiste direkt aus dem Herzen Berlins – Mehr wird nicht verraten, das muss reichen. Auf den scheppernden Produktionen von The Breed und Mecstreem spuckt der Macher auf Fiskus, Jobcenter und deinem verschissenen geleasten Nissan. Plusmacher bleibt straight und on point wie seine Zeitschaltuhr, die auch tickt wenn der Beat aus ist. Und die Mädels stehen drauf.

By EXIL

FROM KID

Nach ihrem erfolgreichen Debüt «You Can Have All The Wonders», haben sich From Kid die letzten Monate in einem abgeschiedenen Bergdorf – abseits jeglicher Hektik – neuen Songs gewidmet. From Kid veröffentlichten am 7. April 2017 ihr zweites Album «Favorite Storm». Noch ruhiger und noch lauter als bei ihrem Erstlingswerk erzeugen die neuen Songs die Stimmung eines Sturmes in der Nacht. Die erste Single «New Gods» erschien am 13. Januar. Ein Vorbote, der noch nicht zu viel verraten will.

Mit Ihren Debüt stürmten From Kid anfang 2015 die Top 10 der Schweizer Album Charts. Der Song «Colors»  war sogar in den Top 10 der Popular Tracks der amerikanischen «Hype Machine» vertreten. Sie wurden als «Best Breaking Act» für einen Swiss Music Award und als «Best Emerging Act» für einen Swiss Live Talent Award nominiert. Auch in der internatiolen Presse blieb From Kid nicht unentdeckt.

By EXIL

I GET
GUAP

D.R.A.M

ABGESAGT!

Leider wird die Tournee von D.R.A.M. ins neue Jahr verschoben und das Konzert vom 5.12.2017 muss abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen retourniert werden.

 

Wegen Verpflichtungen in Amerika (Recording & US Tour) muss das geplante D.R.A.M. Konzert vom 28. Februar verschoben werden. Neu findet das Konzert am Dienstag, 5. Dezember 2017 statt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Big Baby Does.Real.Ass.Music, der Name allein ist ein Statement. Beinahe wäre der Rapper dem Fluch eines One Hit Wonders zum Opfer gefallen, als er letztes Jahr mit dem Gute Laune Track „Cha Cha“ einen spontanen Riesenhit produzierte von dem sich sogar Drake zu „Hotline Bling“ inspirieren liess. Dieses Jahr stellte er diesen Erfolg mit „Broccoli“ mal schnell in den Schatten und lieferte ein beeindruckendes Debut Album ab. Big Baby D.R.A.M. wird seinem Namen gerecht.

By GADGET & EXIL

DENZEL CURRY

«THE LIFE OF 13 TOUR»

Wir machen Dinge ja gern ganz oder gar nicht. Wobei gar nicht eher selten vorkommt, mir gänds scho zue. Aber eben: Wir machen zum Beispiel Wavy. Wir machen Trippy. Und wir machen Savage. Und wenn wir das dann schon so machen, dann holen wir halt auch mal Rap-Boy Denzel Curry über den Teich. Macht Sinn, oder? Der hängt sonst eher in den nicht ganz so easyen Strassen Miamis rum, schlägt sich mit allerlei Gewalt rum und hat einiges zu erzählen, der Südstaaten-Boy. Und wird das auch im EXIL tun – auf die raweste Art und Weise.

By EXIL

SUNDARA KARMA & BLAENAVON

Mit ihrem im Juli 2017 erschienenen Debüt-Album «Youth Is Only Ever Fun In Retrospect» blasen SUNDARA KARMA volle Kanne ins erfrischende Indie Rock Horn. Wo sich andere englische Indie Bands im Gitarre-Geschrummel verlieren, setzen SUNDARA KARMA auf einschlägige Melodien zwischen Psychedelic und Pop. Die vier Freunde aus Reading überzeugen in Songs wie «Flame» oder dem schweisstreibenden «She Said» mit Grösse, knackigen Lyrics und Riffs, die an die frühen The Kooks erinnern. Gute Laune trifft auf jugendliche Melancholie, hämmernde Drum Beats verschmilzen mit Sänger Oscar Pollocks glasklarer Stimme. In der Schule zusammengefunden und für immer in der Liebe zum Indie Pop vereint, sind SUNDARA KARMA mit ihren beiden EPs von 2015 und ihrem Debüt-Album zu einem grossen Player in der UK Indie Szene herangewachsen. Nach Support Shows für Circa Waves oder The Wombats ist es für die langhaarige Truppe an der Zeit die Konzertbühnen für sich selbst in Anspruch zu nehmen.

«Blaenavon is where the heart is» – so die Ansage des Indie Trios aus Hampshire, der Grafschaft an der Südküste Englands. Und genauso königlich und edel wie ihre Herkunft andeutet, genauso glänzend und majestätisch sind Blaenavons Indie Rock Hymnen. Stücke wie das spielerische «Orthodox Man» oder das gefühlsvolle, schier grazile Duett «No One Else In Mind» mit Sängerin SoKo bringen willkommene Abwechslung in die Unzahl an Gitarrenbands aus England. BLAENAVON haben sich mit ihrer Musik vorgenommen, Geschichten zu erzählen, die über frischfröhliche Jugendgeschichten hinausgehen. Nach ersten EPs veröffentliche die Combo im April dieses Jahres ihr sehnlichst erwartetes Debüt-Album «That’s Your Lot»: Die Gitarren schwingen und Frontmanns Ben Gregorys Stimme bebt dramatisch über Uptempo Melodien.

Freut euch auf eine doppelte Ladung feurigtanzbaren Indie Rock in bester UK-Manier bei uns im Club!

Start Vorverkauf: Mittwoch, 27. September 2017, 10 Uhr

VONA

«FLIEG MIT MIR» TOUR 2017

Eigentlich wollte Vona Profi-Fussballer werden, doch nach einem Kreuzbandriss platzt der Traum. Durch diesen Rückschlag lernt Vona eine alte Liebe neu zu schätzen: Die Musik. Nach dem Abi tourt er zusammen mit Freunden in einem alten VW Bus für drei Monate als Strassenmusiker quer durch Europa. Am Ende der Reise steht für den Tübinger fest, dass die Musik genau das ist, was er von nun an machen will. Und seither erfüllt sich dieser Wunsch von Tag zu Tag ein Stück mehr: Mit dem Überraschungserfolg seiner im Juni 2016 erschienenen EP «Deine Liebe», der Möglichkeit, „Cro“ bei dessen MTV Unplugged Open-Air Tour begleiten zu dürfen und seiner ausverkauften «(D)eine Liebe» Tour. Vonas Geheimnis? Er macht genau die Musik, die er selber gerne hört und fühlt: Eine Mischung aus Alternative-Pop und Singer-Songwriter trifft auf urbanen Sound, der gepaart mit Vonas einzigartiger Stimme ein ganz eigenes Klangbild erzeugen. Live trifft er damit seine Zuhörer direkt ins Herz und spricht ihnen mit seinen Texten aus der Seele. Gänsehaut und Gesangschöre im Publikum inklusive.

By MAINDLAND MUSIC, CHIMPERATOR LIVE & EXIL

MEUTE

«TUMULT - LIVE 2017»

Kurz vor der Sommer-Festivalsaison kündigen MEUTE ihre erste Clubtour «TUMULT – LIVE 2017» an. Die Kombination aus hypnotisch treibenden Techno und expressiver Blasmusik hat MEUTE innerhalb eines Jahres in die erste Reihe der meist gebuchten Festivalbands katapultiert. Nach einem Sommer voller elektronischer Ekstase auf Europas Open Air Bühnen wird das dreckige Dutzend aus Hamburg im Spätherbst mehr als zwanzig Club Gigs in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen. Neben den Klassikern wie «Rej», «Kerberos» und «Mental Help» wird die Techno Marching Band die neuen Tracks des im Herbst erscheinenden Albums zelebrieren.

By GAGDGET & EXIL

GERARD

„Anders als Alles“, „Alles auf Anfang“, „Access All Areas“ oder doch ganz etwas anderes?

Gerard lässt bei seinem Albumtitel wie auch in seinem sonstigem künstlerischen Schaffen Inter-pretationsspielräume zu. Mit seinen hierzulande einzigartigen Produktionen und nachvollziehbaren Adoleszenz-Texten hat sich Gerard in den letzten Jahren links vom Mainstream einen Namen gemacht und kreierte mit „Gerard Musik“ sein eigenes Genre. Während sich seine letzten beiden Werke «Blausicht» und «Neue Welt» jeweils in den Top 30 der deutschen und Top 20 der österreichischen Album Charts positionieren konnten, etablierte sich Gerard auf den über 60 Stopps der dazugehörigen, grossteils ausverkauften Touren, ausserdem als beindruckender Live Act. Mit seiner Mischung aus dem experimentellen, globale Beat-Untergrund und zeitgenössischer, innovativer Popmusik stellt «AAA» die logische Weiterentwicklung der beiden Vorgänger Alben dar, wobei auf textlicher Ebene wieder mehr Persönliches sowie Alltagsbeobachtungen im Mittelpunkt stehen. So schafft Gerard auf «AAA» eine Momentaufnahme des eigenen Lebens in einem Kosmos, der von Schnelllebigkeit und teils unreflektierten Fortschritts geprägt ist.

Produziert von Albin Janoska, welcher Teil der SOHN Band ist und in dessen Wiener Studio bereits Songs von Künstlern wie Kwabs, Banks und SOHN entstanden sind, Gerard selbst, sowie dem Newcomer Nathan, schafft das neue Album einmal mehr eine “herrliche Symbiosen von nicht mehr zu unterscheidenden Einflüssen und Genres“ (laut.de).

Galt er 2013 als „Heissester Newcomer“ (1Live) und als „musikalisches Highlight“ (Juice), so gilt er heute als einer der erfolgreichsten Exporte der österreichischen Musikszene. Das neue Album erscheint erstmals auf seinem eigenen Label „Futuresfuture“.

By BOMBER DER HERZEN, RADICALIS, NOISEY, SPLASH! MAG & EXIL

FREESTYLE CONVENTION – LETSCHTI SHOW. EVER.

FREESTYLE CONVENTION – HÄNDER BOCK UF DE LETSCHT MC?

«Mit Freestyle-Rap chasch null Shows spiele», sagte einer im Jahr 2007. Dann kamen wir und erfanden in den folgenden zehn Jahren die mathematische Gleichung neu.

Denn null Shows entsprechen heute über zweihundert Konzerten, etwa einer Viertelmillion Hände in der Luft und über dreihunderttausend improvisierten Lines.

Somit gibt es für uns eigentlich nichts mehr zu tun und wir haben uns deshalb entschlossen, aufzuhören. Ja, wirklich.

Um unsere Wartezeit bis zur Ehrendoktorwürde in Mathematik an der ETH Zürich etwas zu verkürzen, spielen wir aber noch eine kleine aber feine Abschlusstour, auf der wir Euch (und uns) noch ein letztes Mal richtig feiern können. Denn ohne Euch wäre diese Rechnung niemals aufgegangen. Und an den Typen von 2007: Figg di!

DCVDNS

Mit rotem Pullunder und schwarzem Kassengestell schlich sich DCVDNS 2012 in die deutsche Rapszene und stiess Kollegen, Fans und Journalisten gleichermassen mit seinem vermeintlich humoristischen HipHop-Ansatz vor den Kopf. Ein Jahr später belegte er dann bei Stefan Raabs BundesVisionSongContest mit seinem Song „Eigentlich wollte Nate Dogg die Hook singen“ aus seinem im selben Jahr erschienenen Album „D.W.I.S“ (Der Wolf im Schafspelz) den fünften Platz und ging mit dem King of Rap (Kool Savas) sowie dem King of Raop (Cro) auf Tour. Der musikalische Meta-Mummenschatz liess die HipHop-Polizei allerorts die Wände hochgehen. Was soll das? Meint der Typ das ernst? Will der uns verarschen? Ist das Ironie? DCVDNS liess sich von dieser Echthalter-Entrüstung nicht beeindrucken und machte weiter unbeirrt sein Ding und ist vier Jahre später zurück. Ohne Maske oder doppelten Boden. Dafür mit umso mehr Freiheit und seinem – wenn man so will – ersten richtigen Album: „Der erste tighte Wei$$e“. Schon der Titel ist eine Verbeugung vor „Taktlo$$“, dem einzig wahren Enfant Terrible der deutschen Rap-Szene, der sich vor gut 20 Jahren als Teil seiner „BRP“-Tapereihe selbst als „Der letzte tighte Nigga“ bezeichnete und zu dessen erblasster Entsprechung sich DCVDNS nun aufschwingt. „Wer denkt, die Erde sei eine Scheibe und macht bergeweise Scheine? / Es ist I-C-H – der erste tighte Wei$$e!“

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

GIANT ROOKS

«For The Days To Come Tour 2018»

Für 2018 hat die Art Pop Band aus Deutschland Grosses geplant: Eine Headline-Tour mit insgesamt 23 Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht auf dem Plan. Ihre letzte Tournee, Anfang dieses Jahres, war restlos ausverkauft. Auf Grund der hohen Nachfrage wollen GIANT ROOKS ihre Fans nicht allzu lange warten lassen. Sie starten ihre «For The Days To Come Tour 2018» bereits am 31.01.2018. Das Publikum darf sich freuen, denn die Band wird neben ihren bereits veröffentlichten Songs auch neue Tracks präsentieren und in ihre energiegeladene Live Show einbauen. Diese sind während des ereignisreichen Sommers, mit über 40 Festivalshows, entstanden. Man darf gespannt sein, was das Jahr 2018 für GIANT ROOKS bringen wird.

VEGA

NEUES DATUM: SA. 28.4.18 – BEREITS GEKAUFTE TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT

Wenn das neue Vega Album das Herz der Tour sein soll, ist es selbstverständlich, dass es nicht nur fertig sein muss, sondern auch das verdammt nochmal beste Album ist, dass der Frankfurter jemals veröffentlicht hat. Und obwohl der Freunde von Niemand Labelchef seit Monaten an seinem neuen Langspieler arbeitet, ist es noch nicht so perfekt, so rund, das er es zum jetzigen Zeitpunkt abgeben kann. Konsequenterweise, nicht nur um den eigen Ansprüchen gerecht zu werden, sondern auch den Fans bestmögliche Ergebnis zu liefern, hat sich Vega dazu entschlossen, noch einige Monate an den Produktionsprozess anzuhängen. Schweren Herzens bedeutet dies aber auch, dass sich der Beginn der Tour, um eben jene Zeit verlängert.
Alle Shows finden wie geplant statt und die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Neuer Tourstart ist der 4. April! Wir hoffen, dass ihr euch – trotz der Verzögerung – auf eine sensationelle Live-Show freut, gespickt mit neuer Musik.

NILS FRAHM IM XTRA

EXIL & BAD BON PRÄSENTIEREN: NILS FRAHM 

„All Melody“ World Tour

Mit Nils Frahm begegnet man einem musikalischen Künstler, der sein Leben auf die Erkundung des Klaviers ausgerichtet hat. Egal, ob Spielweise oder klangliche Dimension, Frahm zeigt neue Perspektiven auf und kreiert grossartige Erfahrungsräume, mit volatilen Berührungspunkten über epochale und stilistische Grenzen hinweg. Frahm’s Musik lässt sich dabei nicht mit oberflächlichen Genrestempeln versehen. Viel zu umfänglich sein klangliches Spektrum zwischen organisch und artifiziell, extensiv und intensiv. Viel zu weitläufig sein Schaffen, ob solo oder in Kollaboration. Ein Künstler, der sich höchst akribisch und mit schier unendlichem Spieltrieb durch dieses abstrakte Konstrukt der Musik bewegt. Nach einer nun zweijährigen Arbeitsphase an seinem Studio im Funkhaus Berlin, ist Nils Frahm 2018 mit All Melody auf Welttournee. Grossartige Kunst aus Spiel und Klang, die den Zuhörer umgarnt, antreibt, im Moment bindet und entführt. (Valentin Brügger)

By BAD BON, XTRA & EXIL

7+1 DIE N̶ACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 7

Hey Exil, du guter Typ, bisch ready für chli emotional? Gut, weil wir müssen - Geburi-Gründe, du weisch. Ohren zuhalten bringt nichts, wir singen Happy Birthday laut und wir klatschen danach und haben Wunderkerzen dabei.

Vor 8 Jahren hast du uns unverbrauchten, schüchternen Teenies an der Hand genommen und uns zum ersten Mal die Zürcher Nacht um – und den Tinnitus in die Ohren gehauen. Heute wissen wir: Das mit uns, das war kein Fling, sondern ganz schön serious. Klar, es ist viel passiert die letzten Jahre. Du hattest Promis, Mykki Blanco war da, Anderson .Paak hast du um den Finger gewickelt und Nik Bärtsch hat praktisch jeden Montag mit Ronin in unserer Stube gespielt. Arrogant wurdest du trotzdem nie und wenn schon, dann nur bitzli. Wir sind auch älter geworden, ein bisschen cooler und heute sicher um Längen besser angezogen.

Und weisst du was? Wir gehen immer noch nicht. Wir hängen auch im achten Jahr am liebsten auf deinen Vorplatz-Bänklis rum. Wir rauchen unsere Zigis bei dir, obwohl die einen von uns dabei schon alt aussehen, trinken den ein oder anderen Vodka Soda zu viel, obwohl die einen von uns es mittlerweile besser wissen sollten. Wir tanzen immer noch als gäbs kein Morgen und wir knutschen immer noch in der hintersten Ecke des Fumoirs. Und wir machen Liebe. Mit dir, allen Menschen, der Musik und dem Leben. Hey Exil, du heisses, heisses Ding, du – wir finden dich sexy wie nie.

– Karin Zweidler

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.