Now
  1. Sa 24 09 16 HD BEEN DOPE
  2. Sa 24 09 16 WAVY.
  3. Mo 26 09 16 Montags 617: Nik Bärtsch’s RONIN
  4. Di 27 09 16 GOLD PANDA & SPECIAL GUESTS – ABGESAGT
Soon
LOVE WHAT
YOU DO
Mi 28 09 16
BISHOP NEHRU
20a
26a
FALLIN'
STUMBLIN'
CRAWLIN'
Fr 14 10 16
10 YEARS TEQUILA BOYS
26b
I’m
just
hypnotized
Sa 22 10 16
JMSN
7a
7b
18a
Ich seh
nur gute
Menschen
Sa 29 10 16
OK KID
18b
  1. Sa 24 09 16 HD BEEN DOPE
  2. Sa 24 09 16 WAVY.
  3. Mo 26 09 16 Montags 617: Nik Bärtsch’s RONIN
  4. Di 27 09 16 GOLD PANDA & SPECIAL GUESTS – ABGESAGT
  5. Di 27 09 16 Jamaica’s Finest
  6. Mi 28 09 16 BISHOP NEHRU
  7. Fr 30 09 16 SAVAGE
  8. Sa 01 10 16 Jez Dior – ABGESAGT
  9. Sa 01 10 16 INDIE ROCK
  10. Mo 03 10 16 Montags 618: Nik Bärtsch’s RONIN
  11. Di 04 10 16 Jamaica’s Finest
  12. Fr 07 10 16 STRO – ABGESAGT
  13. Fr 07 10 16 BESTEdeutschRap Zürich #3
  14. Sa 08 10 16 Karate Andi
  15. So 09 10 16 DUNE RATS & DZ DEATHRAYS
  16. Mo 10 10 16 Montags 619: Nik Bärtsch’s MOBILE EXTENDED
  17. Di 11 10 16 Jamaica’s Finest
  18. Do 13 10 16 Liricas Analas
  19. Fr 14 10 16 10 YEARS TEQUILA BOYS
  20. Sa 15 10 16 VON WEGEN LISBETH
  21. Mo 17 10 16 Montags 620: Nik Bärtsch’s RONIN
  22. Di 18 10 16 Watsky
  23. Di 18 10 16 Jamaica’s Finest
  24. Do 20 10 16 Megaloh & Special Guests
  25. Sa 22 10 16 JMSN
  26. Sa 22 10 16 WAVY.
  27. Mo 24 10 16 Montags 621: Nik Bärtsch’s RONIN
  28. Di 25 10 16 Sabrina Francis & The Love Of Music
  29. Di 25 10 16 Jamaica’s Finest
  30. Mi 26 10 16 REELMUSIC SPOTLIGHT
  31. Fr 28 10 16 AL PRIDE
  32. Sa 29 10 16 OK KID
  33. Mo 31 10 16 Montags 622: Nik Bärtsch’s RONIN
  34. Di 01 11 16 LOYLE CARNER
  35. Do 03 11 16 DÜDE DÜRST
  36. Sa 05 11 16 FATONI
  37. So 06 11 16 Madeline Juno
  38. Mo 07 11 16 Montags 623: Nik Bärtsch’s RONIN
  39. Di 08 11 16 NAO
  40. Mi 09 11 16 TOMMY CASH
  41. Mo 14 11 16 Montags 624: Nik Bärtsch’s RONIN
  42. Di 15 11 16 LIA PALE FEAT. MATTHIAS RÜEGG
  43. Do 17 11 16 MYKKI BLANCO
  44. So 20 11 16 Frightened Rabbit
  45. Mo 21 11 16 Montags 625: Nik Bärtsch’s MOBILE
  46. Mo 28 11 16 Montags 626: Nik Bärtsch’s RONIN
  47. Fr 02 12 16 Grossstadtgeflüster
  48. Mo 05 12 16 Montags 627: Nik Bärtsch’s RONIN
  49. So 11 12 16 PANZERBALLETT
  50. Mo 12 12 16 Montags 628: Nik Bärtsch’s RONIN
  51. Fr 16 12 16 Frauenarzt & Special Guests
  52. Mo 19 12 16 Montags 629: Nik Bärtsch’s RONIN
  53. Mo 26 12 16 Montags 630: Nik Bärtsch’s MOBILE
  54. Do 02 02 17 CHE SUDAKA
  55. Di 21 02 17 AFROB
  56. Fr 03 03 17 DABU FANTASTIC
  57. Sa 18 03 17 TEESY

HD BEEN DOPE

Nur weil jemand knappe zwanzig Jahre hat, heisst es noch lange nicht, dass er ein Grünschnabel ist. Der New Yorker Rapper HD BEEN DOPE rappt sich nun seit ein paar Jahren mit Joey Bada$$ Manier durch das Internet und kann bereits jetzt auf einige Releases und Videos zurückblicken. Die Instrumentals klingen hauptsächlich nach Boom Bap, zwischendurch kommt aber auch mal ein hartes Downtempo- Brett vor, wobei HD immer schön entspannt über die Beats rappt. Irgendwie scheint das in New York gang und gäbe zu sein, im zarten Alter so souverän zu wirken… Nach seiner Show am Touch The Air 2015 spielt er nun seine erste Club-Show im EXIL.

Veranstalter EXIL

WAVY.

3HUNNA6 | FLOW DISTRICT

WAVY. Again? Yeah. WAVY ist das neue Ding im Kreis5. Grosse Musik, kurze Kleidchen. Hier geht über den Tisch was heiss ist. An der Theke stehen 3Hunna6 und machen Qualitätskontrolle. Ihr Gast & Sidekick in hood-love Flow Distirict aus Bern steht nicht im Schatten, sondern hat sich seinen Platz unter der Discokugel redlich verdient. Die Herren Host von $AUCE & Handzh Up machen es sich an der Bar gemütlich aka #läuft. Hier wird getrunken. Hier wird getanzt. WAVY ist los. Du, ich, er, sie & es kommen auch.

Veranstalter HANDZH UP, $AUCE & EXIL

Montags 617: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Trio Special: Bärtsch, Rast, Jordi

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

GOLD PANDA & SPECIAL GUESTS – ABGESAGT

Leider musste das Konzert von Gold Panda aus unvorhersehbaren Gründen abgesagt werden. Wir hoffen 2017 einen neuen Termin zu finden.

Der Elektronikkünstler Gold Panda, der auf den bürgerlichen Vornamen Derwin hört, ist heute alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Spätestens nachdem der Brite und Wahlberliner im Jahr 2010 sein in der Fachpresse hoch gelobtes Debütalbum „Lucky Shiner“ veröffentlichte, nahm der Hype um ihn ungeahnte Ausmasse an. Mittlerweile ist er ein äusserst gern gesehener Gast auf den Dancefloors dieser Welt. In einer Liga mit „Mount Kimbie“, „Caribou“ und „Four Tet“, besticht Gold Panda vor allem dadurch, kurze Samples aus dem eigentlichen Kontext zu reissen, zu verzerren und anschliessend in ein elektronisches Gewand fern von klassischen Genregrenzen zu packen. Gold Panda ist es gelungen mit seinen warmen Soundcollagen ein ganz eigenes Universum zu kreieren. Seine beiden bisherigen Alben gelten als Klassiker moderner elektronischer Musik. Umso gespannter sind wir auf das neue Album „Good Luck And Do Your Best“, welches Ende Mai erscheint. Am Dienstag, 27. September spielt Gold Panda live im EXIL Zürich und gibt uns einen Einblick in seine akustischen Souvenirs der letzten Jahre!

Veranstalter Mainland Music, TAKK & EXIL

Rollstuhlplätze: Es werden keine Vergünstigungen für Rollstuhlfahrer gewährt, die Lokalität ist jedoch rollstuhlgängig.
Altersbegrenzung: Ab 16 Jahren oder in Begleitung eines Erwachsenen.

Jamaica’s Finest

FREE ENTRY
K.O.S Crew

Good Vybz | Good Drinks | Good Music | Good People

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter EXIL

SAVAGE

ANOTHER ONE.
Wer in seinen Playlists Künstler wie A$ap Ferg, Meek Mill, Post Malone, Drizzy, Young Dolph, Travi$ Scott, 2 Chainz oder Future hat, steht definitiv auf Turn Up Sound und ist bei SAVAGE goldrichtig. Platinum, Veranstalter Urban Hands und MC Livin spielen für euch den trappy Sound, welchen die Konkurrenz gerne auch in ihrer Library hätte… Damit der Testosteronspiegel nicht in die Höhe fliegt und die Girls ihre High Heels nicht durch Sneakers ersetzen müssen, werden auch heisse Dancehall Riddims und Afrobeats gespielt. Der Flex steht im Vordergrund, nimm deine Freunde mit.

…straight up SAVAGE!

Veranstalter URBAN HANDS & EXIL

Jez Dior – ABGESAGT

Show abgesagt, da JEZ DIOR mit WATSKY auf Tour geht. Ihr könnt JEZ am DI 18 10 16 als Support von WATSKY live im EXIL erleben.

Jez Dior, Sohn von Punk Rock Gitarrist „Steve Dior“ (Sex Pistols), hat seinen eigenen Weg als Rapper gefunden. Wir reden von einer gelungenen Kombination aus verschiedenen Einflüssen und so entstand ein Mix aus smoothem HipHop, Grunge und Singer-Songwriter. Noch bevor er seine erste EP „The Funeral“ (2015) veröffentlichte, war er mit seinen Tracks auf dem Radar der Trendkenner und machte auf „XSW“ auf sich aufmerksam. Mittlerweile ist das Rap-Phänomen aus Los Angeles dabei ein ganz Grosser zu werden. „Old No. 7“ feat. „G-Eazy“ wurde bereits über 3 Millionen mal gestreamt und seine vor kurzem veröffentlichte neue Single „Forever“ ist wieder ein Killer Track. Wir sind sehr gespannt, was als Nächstes kommt. Noch mehr sind wir auf seine erste Live-Show in der Schweiz gespannt. Deshalb empfehlen wir: Am Samstag, 1. Oktober unbedingt ins EXIL zu kommen!

Veranstalter MAINLAND MUSIC & EXIL

INDIE ROCK

Indie Rock ist die Party an der die Girls ihre Haare locker zusammengebunden tragen und die Jungs ihre Harrington Jacke vom Grosspapi aus dem Schrank holen. Sie lieben die Klänge der unverwechselbaren Drums des Indie Rocks, die begleitet werden von Stimmen wie Alex Turner, Jonathan Pierce oder Pete Doherty. Die Musik wird als „Geil“ und „Wollte ich schon immer hören“ gelobt – denn so gut wird sie auch sein, we promise.

Veranstalter INDIE ROCK & EXIL

Montags 618: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Jamaica’s Finest

FREE ENTRY
K.O.S Crew

Good Vybz | Good Drinks | Good Music | Good People

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter EXIL

STRO – ABGESAGT

Aus produktionstechnischen Gründen muss das Konzert von Stro am Freitag, 7. Oktober im EXIL leider abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets können bei Starticket zurückgegeben werden.

Der aus Brooklyn stammende Rapper und Schauspieler Stro ist bekannt für seine unglaublichen Alleinunterhalter-Fähigkeiten, die er in den USA landesweit unter Beweis gestellt hat. Im Alter von 14 Jahren war er der jüngste Rapper, der bei der US-Casting-Show „X Factor“ unter die Finalisten gewählt wurde. Das Multitalent ist mittlerweile 19 Jahre alt und hat mit seinen Mixtapes für grosses Aufsehen gesorgt. Seine Skills hat er weiter professionalisiert und er ist auf dem Weg ein ganz Grosser zu werden. Also steht nichts mehr im Weg für seine erste Europa-Tour als Headliner, auf der er am Freitag, 7. Oktober für ein erstes Mal auch Halt bei uns im EXIL in Zürich macht.

7 00 P M Showtime, 10 00 P M End.

Veranstalter MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

BESTEdeutschRap Zürich #3

VISA VIE | CRATZMEISTER CALLE | DJ STILL PHILL

Ok, Sex ist geil, aber warst du schon mal auf einer BESTEdeutschRap-Party?

Nein, krass, dann gib dir mal das: Bei BESTEdeutschRap macht SSIO die Tür. Ihr wisst schon: schwarze Haare mit Boss Orange-Hemd landen dieses Mal nicht im Bonn17. Al-Gear wird am Eingang Gummibärchen verteilen und XATAR steht an der Garderobe und nimmt euch den Mantel ab. Aber Spaß bei Seite: Wir freuen uns darauf, mit unseren Freunden vom EXIL die dritte BESTEdeutschRap-Party in Zürich zu feiern. Ach und falls es noch nicht eindeutig war: „Ey Visa, spiel mal ‚Break Ya Neck‘ bruder“ gibt’s nicht. Nur Deutschrap. Marteria-Girls klären Deutsche Badboys. Wieder ganz nach dem Motto: Was tanzen!? Abgehen! und mit ganz viel „huere-überlang nicht mehr gehört-Faktor.“

Unsere bewaffneten DJs sind:
Visa Vie
Cratzmeister Calle
DJ Still Phill

#BESTEdeutschRap
#BESTEvonBESTE

Veranstalter BESTEDEUTSCHRAP & EXIL

Karate Andi

Geboren in Brooklyn, aufgezogen von einem Wolfsrudel. Karate Andi ist anders. Denn er weiss, was es heisst, überleben zu müssen. Auf einem Atomeisbrecher gelangte ihm die Flucht in Richtung Europa. Als der Eisbrecher an einem Spreeufer Halt machte, entschied sich Andi das Schiff zu verlassen. In den darauffolgenden Wochen durchstreifte er diese seltsame Stadt namens Berlin und liess sich im ruhigen und beschaulichen Bezirk Neukölln nieder. Viel zu entdecken gab es hier nicht. Eines Abends, auf dem Weg zum Karate-Training, ging er gedankenverloren hinter eine U-Bahnstation um gepflegt ein paar Bier in die Ecke zu stellen. Dort sah er ein Etablissement mit dem wohlklingenden Namen Bi Nuu. Hier tobte das Leben und die Menschen lauschten seltsamen Klängen. Andi zwängte sich durch ein kaputtes Toilettenfenster im zweiten Stock über den Köpfen zweier bulliger Türsteher. Er schnorrte sich eine Kippe, trank ein abgestandenes Bier und stürmte die Bühne. Am Samstag, 8. Oktober wird der Rest der Geschichte im EXIL Zürich weiter erzählt!

Veranstalter MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

DUNE RATS & DZ DEATHRAYS

Dune Rats:

«Scheiss drauf, wir machen das jetzt so» in bester Form: Das ist die hemmungs- wie auch schonungslose Art der Dune Rats. Mitten-In-Die-Fresse-Surf-Punk mit herrlich erfrischenden Texten, einem gesunden Hauch an Verrücktheit und ordentlich Power ab Album wie auch auf der Bühne. Die drei Buddies Danny, BC und Brett fanden 2011 als Band zusammen, in ihrer australischen Heimatstadt Brisbane.
Das Trio Infernale schafft es wie selten eine Garage Punk Combo auf der einen Seite taffe Ohrwürmer mit ordentlich Ironie und doch Message herauszuschmettern sowie auf der anderen Seite trotz ihrer unberechenbaren Art live jedes Konzertlokal und Festival zum Beben zu bringen. Songs wie «Fuck it», «Pogo» oder Dune Rats neuster Wurf «Bullshit» sind rebellische Punkparolen der heutigen Jugendkultur und die drei Langhaar-Rocker haben sich 2014 mit ihrem selbstbenannten Debütalbum gleich selbst einen Meilenstein gesetzt. Bei den Dunies gilt: «No Kooks, No Gutties!»

DZ Deathrays:

Für genauso viel schnörkellosen Alternative Punk ohne Wenn und Aber sowie einschneidenden Riffs stehen DZ Deathrays. Das Zweiergespann, das klingt wie eine komplette Rockband und dass die Energie von mindestens deren vier besitzt, fand 2008 im Rahmen einer ausufernden Hausparty zusammen und seither nichts von seiner wilden und rohen Art verloren. Shane Parsons und Simon Ridley stammen beide aus Bundaberg in Queensland Australien, vermerken Mötley Crüe als grossen Einfluss und würden am liebsten mit Andrew W.K. – der Gallionsfigur des heutigen Dance Punk – um die Häuser ziehen. Und so unverblühmt wie ihre Vorliegen, so direkt und zerstörerisch sind ihre Live Performances. Mit Stücken zwischen roher Wut und ansteckendem Lachen vereinen DZ Deathrays Spielfreude und die Härte ihres Sound gekonnt. Bei den Stücken ihrer zwei Alben «Bloodstreams» und «Black Rat» von 2014 kommt ohne Frage bei jedem Hörer die Rotzgören-Rockröhre zum Vorschein.

Veranstalter JUST BECAUSE & EXIL

Montags 619: Nik Bärtsch’s MOBILE EXTENDED

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE EXTENDED steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren. Bei EXTENDED gesellt sich ein Streichsextett zum Kernquartett MOBILE. An den Violinen sind Etienne Abelin und Ola Sendecki, an der Viola ist David Schnee, an den Celli sind Solme Hong und Ambrosius Huber und am Kontrabass ist neu Adrian Rigopulos.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Nik Bärtsch’s Mobile is  a unique acoustic group that creates shapely and pristine chamber jazz. The eight tracks on ‘Continuum’ are marvels of control and tension – as much atmosphere as groove. At the same time, these deeply worked cuts are intensely rhythmic, if irregular. This is an album of edgy beauty.“
Carlo Wolff, Downbeat (US)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Jamaica’s Finest

FREE ENTRY
K.O.S Crew

Good Vybz | Good Drinks | Good Music | Good People

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter EXIL

Liricas Analas

GIGANTO & MATTIU

Die legendäre rätoromanische Hip-Hop-Crew «Liricas Analas» sind mit ihrem fünften Studio-Album «Banalitad» zurück.

Der neue Sound der «Liricas Analas» ist innovativ und überzeugt. Das neue Album «Banalitad» verbindet gekonnt das musikalische Spektrum der vier letzten Alben – Hip-Hop, Electro, Pop und Funk – zu einem Ganzen. Die Musik der «Liricas Analas» bleibt experimentierfreudig, farbenfroh, verspielt und Genre übergreifend, ohne dabei an Authentizität zu verlieren. Nach 15 Jahren Bandgeschichte ist die rätoromanische Hip-Hop-Combo immer noch ein Garant für packende Live-Shows und werden die Stadt rocken.

Veranstalter EXIL

VON WEGEN LISBETH

Support GIANT ROOKS

Dem Geheimtipp-Status ist die Band mit dem seltsamen Namen so längst entwachsen (letzteren verdankt sie übrigens dem sogenannten „Knickzettelchenspiel“). Touren mit AnnenMayKantereit führten sie bereits in die ganz grossen Hallen – nicht anders wird das als Opener von Element Of Crime dieses Jahr sein.
Nach all den EPs und Demoaufnahmen ist es 2016 nun auch endlich soweit: Das allererste Album wird im Sommer erscheinen und „Grande“ heissen. Diese Band meint es nämlich trotz aller Leichtigkeit verdammt ernst. Zum Glück.
Und auf eigene Tour gehen ist allerdings nach wie vor am schönsten. Daher freuen sich die Jungs jetzt schon auf ihre zweite eigene Tournee im Herbst und ihre Show am 15. Oktober im EXIL!

Veranstalter GADGET, MAAG MUSIC & ARTS & EXIL

Montags 620: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Heute mit Special Guest Björn Meyer!

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Watsky

Support JEZ DIOR

Watskys frühe Karriere als Dichter und Poetry Slam Künstler beeinflusst alles, was er seit damals getan hat. Der Schwerpunkt seines Schaffens war immer schon die Sprache. Mit vielen Mixtapes und Videos hat Watsky seine Fangemeinde stetig aufgebaut und unterhalten und er kann inzwischen mehr als unglaubliche 250 Millionen YouTube-Aufrufe vorweisen. Kein Wunder folgten diesem Erfolg internationale Headliner-Tourneen und unzählige Festivalauftritte. Nun geht Watsky mit seinem aktuellsten Wurf „Times Infinity“ auf Tour. Es wird sein wohl ehrgeizigstes Album, produziert von „Russel Simmons“ und veredelt durch Mitarbeit von „Anderson. Paak“ und „21 Pilots“ Drummer „Josh Dun“. Wir freuen uns auf sein exklusives Schweiz-Konzert im EXIL.

Veranstalter MAINLAND MUSIC & EXIL

Jamaica’s Finest

FREE ENTRY
K.O.S Crew

Good Vybz | Good Drinks | Good Music | Good People

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter EXIL

Megaloh & Special Guests

Auf Megaloh und sein neues Album „Regenmacher“ hat die deutsche Musiklandschaft offensichtlich sehnlichst gewartet. Innerhalb von 24 Stunden waren nahezu alle Konzerte seiner Releasetour restlos ausverkauft. Der Tourneeveranstalter Chimperator Live hat nun für Herbst 2016 eine grosse Tour zum Album angekündigt, welche Megaloh durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führen wird. Das neue Album des Ausnahmekünstlers weckte spätestens nach Veröffentlichung des gleichnamigen Titeltracks Hoffnungen bei vielen Deutschrapfans. Hoffnungen auf eine neue Ära im deutschen HipHop, Hoffnungen auf einen würdigen Nachfolger von „Endlich Unendlich“, das 2013 erschienene Werk Megalohs. Am 04.März 2016 erscheint nun „Regenmacher“ (Label: NESOLA/Universal) und sowohl Fans als auch Kritiker können es kaum erwarten. Denn Megaloh schafft es wie kaum ein anderer Geschichten nicht nur zu erzählen, sondern sie auch unmittelbar in mitreissende Musik zu übersetzen und seinen eigenen Sound zu kreieren. Wer Megaloh einmal live gesehen hat, ist Fan. Seine unverwechselbare Bühnenpräsenz, die Verbindung zwischen Publikum und Künstler, seine kraftvolle Art – Megaloh ist, was viele sein wollen und die wenigsten erreichen: Ein echter Live MC. Und das wird er am 20. Oktober auch im EXIL in Zürich unter Beweis stellen.

Türöffnung: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Ende: 23.00 Uhr

Veranstalter MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

WAVY.

3HUNNA6 | HARAMBOYS

Nach Sommer kommt Herbst. Herbst ist kalt. WAVY ist heiss. Trifft sich also gut. Exil nimmt Flüchtlinge auf, die die Ohren & Nase voll haben, voll schlechter Musik und von zu wenig Neu. Zu wenig Hype. Zu wenig Yeah. Daher; Let’s Get Ready To Rumble! Round Six für das Assemble Cool: Exil, Sauce, 3Hunna6 & Handzh Up. Mit Gast aus Lausanne: Haramboys. Bis WAVY. Now you know.

Veranstalter HANDZH UP, $AUCE & EXIL

Montags 621: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Heute mit Special Guest Björn Meyer!

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Sabrina Francis & The Love Of Music

Sabrina Francis ist ein Naturtalent. Sie singst seit sie sich erinnern kann, unterstützt von ihrer Mutter, selber eine beeindruckende Sängerin und Songschreiberin. Für Sabrina ist ihre Mutter ein grosses Vorbild. Und Sabrina unterlässt es nie, auch ihre Vater zu erwähnen, der mit seiner Liebe zur Musik nicht nur sie sondern die ganze Familie inspiriert hat. Kein Druck, regelmässig ein Instrument zu spielen, dafür die alltägliche Erfahrung in der Familie, einen einfachen aber eindringlichen drum beat wertzuschätzen, das Gefühl zu geniessen, das einem eine Melodie gesungen von mehreren harmonisierenden Stimmen vermittelt, oder stolz zu sein auf die Fähigkeit sich selbst auszudrücken in einem Songtext.
Sabrina erinnert sich gern an all die Gelegenheiten während der vielen Jahre ihres trotz allem jungen Lebens, wo sie mit ihrer Stimme den Menschen in Grenada Freude bereitet hat. November 2013, als sie gerade mal 17 Jahre alt war, trifft sie auf Dieter Burkhalter, Schweizer, Musiker und Hotelbesitzer in Grenada. Das war der Beginn einer äusserst inspirierenden und ergiebigen Zusammenarbeit, Sabrina als Songschreiberin und Sängerin und Dieter als Pianist, Arrangeur, Mentor und Manager. Die tägliche Auseinandersetzung mit Musik in Anbetracht der Unterschiede von Alter und kulturellem Hintergrund resultiert in eigenständigen Songs und einer frischen Performance. Mit 21 Jahren, über 250 Konzerten, 2 Schweizer Touren und einer CD ist Sabrina gut unterwegs.

Die Band: Sabrina Francis (Vocals), Dieter Burkhalter (Keyboard), Alesia Aird (Gitarre, Backing Vocals) und Keane Jules (Drums, Backing Vocals). Vier MusikerInnen von unterschiedlicher Herkunft aber mit einer starken gemeinsamen Motivation: die Liebe zur Musik und eine stage performace, die auf jegliches elektronische Beiwerk verzichtet. Sie nennen ihren Sound „Accoustic Soul from the West Indies“. Mit der aktuellen Band hat sich auch die junge Alesia weiter entwickelt, autodidaktisch und mit einem sehr sicheren Gefühl für Rhythmus. Keane, stolzes Mitglied der Polizeiband und neustes Mitglied bei Sabrina Francis, ist ein Multitalent mit einer Vorliebe fürs Schlagzeug. Seine Fähigkeiten als Arrangeur kommen in der Band immer mehr zum Tragen.

Veranstalter EXIL

Jamaica’s Finest

FREE ENTRY
K.O.S Crew

Good Vybz | Good Drinks | Good Music | Good People

Freunde, Musik und eine verdammt gute Zeit – wie unglaublich sie doch waren, die Teenager-Jahre! Und genau in dieser Lebensphase befindet sich eine der begehrtesten und legendärsten Partyserien der Zürcher Clubszene: Happy 14th Birthday, Jamaica’s Finest! Du hast dich seit deiner Geburt 2002 zum heissesten Teenager der Zürcher Clubszene gemausert und uns gezeigt, dass Dienstagnacht die heimliche Königin der Partynächte ist. Wir danken dir für unzählige Stunden guter Musik mit nationalen und internationalen Acts und werden dein Bestehen so richtig feiern – mit gewohnt exzellenter Musik, tollen Menschen und unserem Geschenk an dich: Gratis Eintritt jeden Dienstag!!

Wir sehen uns, Baby!

Veranstalter EXIL

REELMUSIC SPOTLIGHT

Hathors | Pedro Lehmann | The Clive

Wir zeigen der Schweiz, was Rockmusik in all ihren Facetten zu bieten hat. Made in Switzerland, direkt ins Gesicht. Und in die Gehörgänge.

Wenn du Grunge, Alternative und Garage Rock magst, dann bist du hier genau richtig. Die drei Bands Pedro Lehmann, Hathors und The Clive werden im Scheinwerferlicht sein. Nimm dein bestes Girl oder dein bester Boy mit, und tanz mit uns zu Gitarrenklänge und rauchigen Gesangsstimmen.

Veranstalter REELMUSIC & EXIL

AL PRIDE

Hallavara. Das ist der Name einer südschwedischen Küstenstadt. Genau dahin haben sich die Badener AL PRIDE für eine längere Zeit zurückgezogen, um konzentriert und intensiv an ihrem neuen Album zu arbeiten, das deshalb genau diesen Namen trägt. «Hallavara» ist ein starkes Stück neue Musik. AL PRIDE beweisen damit internationales Format.

Der Aufwand und die intensive Arbeit haben sich ausbezahlt. «Hallavara» präsentiert die bisher klar beste Produktion der Band. Ein authentisches Album mit eigenem Gesicht, eigenem Sound und eigenem Stil. Höchste Zeit also, das jüngste Kind von AL PRIDE in die weite Welt zu entlassen, wo es bestimmt gut aufgenommen wird und viele Freunde findet – kommt und überzeugt euch selbst.

Veranstalter AL PRIDE & EXIL

Montags 622: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Heute mit Special Guest Björn Meyer!

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

LOYLE CARNER

Conscious Rap aus South London: „Loyle Carner is Britains most recent new hope in hip hop.“ „The Fader“ und zahlreiche andere Medien sind sich einig, dass Loyle Carner zum Besten gehört, dass derzeit aus UK’s Rap-Szene zu hören ist. So hat ihn auch die BBC auf ihre „Sound Of 2016“ Liste gepackt. Sein erster eigener Song „Cantona“ schlug direkt Wellen im britischen Underground. Im September 2014 veröffentlichte Loyle Carner seine heisserwartete Debüt-EP „A Little Late“, eine eindrucksvolle Reise durch Carners Erfahrungen mit Leben, Liebe und Verlust. Seine Musik, die er gemeinsam mit Live Kollege „Rebel Kleff“ produziert, erinnert an Oldschool HipHop, versehen mit einer Spur Jazz und Soul. Ehrliche Texte und persönliche Offenbarungen verschaffen dem 20-Jährigen ausserdem grosse Authentizität. Neben Talent und Einfallsreichtum ist es vor allem auch sein Perfektionismus, der für den eindrucksvollen Sound und die charmanten Texte verantwortlich ist. Nach drei erfolgreichen Tourneen in UK mit „Joey Bada$$“, „Kate Tempest“ und „Atmosphere“ macht sich Loyle Carner nun auf Europa alleine zu erobern.

Veranstalter MAINLAND MUSIC, TAKK & EXIL

DÜDE DÜRST

Düde Dürst ist «Back to the Groove»!

Der Zürcher Düde Dürst ist seit über einem halben Jahrhundert Schlagzeuger. Zu Beginn seiner Karriere, in den frühen Sixties, gab er den Starlights und den Counts den Rhythmus vor. Ab 1965 wurde es dann so richtig professionell. Düde sass bei den Les Sauterelles an den Drums – und war so auch mitten drin statt nur dabei, als die «Swiss Beatles» 1967 beim legendären Hallenstadion-Gig für die Rolling Stones ein erfolgreiches Eröffnungsset hinlegten. Bald darauf gründete er die Progressive-Rock-Formation Krokodil, der man nicht mal mit dem Begriff «Avantgarde» vollumfänglich gerecht werden kann. Im Anschluss an diese höchst intensiven Beat- und Rock-Jahre war Düde am Schlagzeug bei der Funk Soul-Truppe Jo Geilo Heartbreakers, der Jazz Funk-Formation Ruby’s Place, Carl Perkins, Klaus Doldinger, Dodo Hug u.v.a. Dann, 2009, hatte Düde die Idee für ein ambitioniertes Soundprojekt. Er nannte es «Back To The Groove», stellte eine kleine «Supergroup» zusammen und spielte mit dieser Band ein begeisterndes Funk-not-Funk-Album ein, gefolgt von einer erfolgreichen Tour landauf, landab.

Dieses Jahr feiert Düde seinen 70. Geburtstag und wird uns mit einer nächsten kleinen «Supergroup» überraschen, die ein neues «Back To The Groove»-Album mit selbst arrangierten und geschrieben Songs einspielt – und damit erneut zu einer Schweiz-Tournee aufbricht, mit einem Programm von Soul-Jazz, Rebirth of Cool bis Psychdelic-Funk.

Veranstalter EXIL

FATONI

"Yo, Fatoni" - Tour 2016 TEIL II
Mit V.RAETER
Support JUSE JU

Fatoni ist der Benjamin Button des Raps und endlich angekommen.Angekommen im Feuillton und den deutschen Albumcharts.
FATONI hat sich mit dem im November erschienenen Fatoni & Dexter Album „Yo, Picasso“ (Platz #23 deutsche Albumcharts/ Platz #2 deutsche HipHopcharts) – an die Spitze der hiesigen Raplandschaft katapultiert und avanciert zum absoluten Kritikerliebling.

„Yo, Picasso“ ist das beste deutschsprachige Rapalbum des Jahres“ (PULS/BR, Testspiel.de, Schallhafen) und wird mit Auszeichnungen und überschwänglich lobenden Reviews überschüttet (Album der Woche u.a. Laut.de, Radio N-JOY, Mephisto 97.6 (Leipzig) Radio Hertz (Bielefeld), Radio X (Basel) – Album des Monats: Splash Mag) und gilt schon jetzt als Klassiker und „Meisterwerk“ (SPEX).
Aus „einem der verheißungsvollsten Talenten der deutschen Musiklandschaft“ (Vice Musikmagazin Noisey) ist einer der interessantesten deutschen Künstler und Kritikerliebling geworden – Fatoni ist „vielleicht [der] originellste und interessanteste zeitgenössischen MC“ [rap.de].

Mit einem Augenzwinkern setzt sich der junge Münchner mit dem Zeitgeist auseinander- in der musikalische Grenzensetzungen von HipHop. Indie-Rock bis Minimalhouse anscheinend komplett verwischen und künstlerische Wiedererkennung Fremdwort ist. Raptalent gepaart mit seiner Bühnenpräsenz und schlafwandlerischen Selbstsicherheit sind Garanten für außergewöhnliche Liveperformances!Seinen herausragenden Livequalitäten konnte Fatoni nach Touren mit Fettes Brot, Antilopen Gang und Weekend auf seiner ersten nahezu ausverkauften Solo-Tour im April 2016 unter Beweis stellen und lassen nur einen Schluss zu- 2016 ist das Jahr von Fatoni!

Tourpräsentatoren JUICE | Intro | Vevo | 16bars.de | Noisey | Splash Mag | HHV.de

Veranstalter EXIL

Madeline Juno

Madeline Juno ist eine Geschichtenerzählerin. Sie erzählt von schlaflosen Nächten, verpasster Jugend und rastlosem Zweifel; sie sind heillos verliebt und hemmungslos aufrichtig. Madeline erzählt ihre Geschichten in Popmusik ohne falsche Eitelkeiten und auf die einzig glaubwürdige Art: Sie erzählt von sich.

Ihr erstes Album „The Unknown“ wurde ein Erfolg. Für sie persönlich – und mit Songs wie „Error“, der als Titelsong des Kinohits „Fack ju Goethe“ ausgewählt wurde und dessen Clip weit über zwei Millionen Mal geklickt wurde

Ende Februar folgt das zweite Album „Salvation“ der jungen Künstlerin mit dreizehn Tracks, die 100% Madeline Juno sind. Und wir freuen uns auf 100% Maddy am 6. November im Exil.

Veranstalter GADGET, MAAG Music & Arts & EXIL

Montags 623: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

NAO

Support KKLO

Hinter dem Namen NAO verbirgt sich eine brillante Songwriterin, Sängerin und Produzentin aus London. Ihr Name tauchte bereits auf der BBC Sound of 2016 Liste auf, wo sie den dritten Platz belegte. Zwei veröffentlichte EPs, ein grossartiger Auftritt am Glastonbury Festival und ein Feature auf dem Nummer-Eins-Album von Disclosure sorgten bereits weltweit für Furore. Klar ist, diese Frau wird mit ihrer einzigartigen Mischung von Alternative R&B, Neo-Soul und Experimental den Sound des kommenden Jahres prägen. Da sind sich auch NME, Spex und The Guardian einig. Mit den beiden Vorabsingles „Bad Blood“ und „Fool To Love“ ist noch dieses Jahr mit einem Debütalbum zu rechnen.

NAO spielt eine ausverkaufte UK- und eine Co-Headliner Tour in Nordamerika mit Mura Masa bevor sie auf der Bühne von grossen Festivals wie Primavera, Oya oder Pukkelpop anzutreffen ist. Am 8. November kommt die grossartige Künstlerin für eine exklusive Show nach Zürich und das EXIL wird aus allen Nähten platzen, denn – NAO gehört zu den aufregendsten Newcomer Acts dieses Jahres.

Veranstalter GADGET, MAAG Music & Arts & EXIL

TOMMY CASH

HipHop ist auf der Landkarte der baltischen Staaten noch ein großer weisser Fleck. Aber jetzt gibt es Tommy Cash. In den 90er Jahren in der estnischen Hauptstadt Tallin geboren, wächst er in einem russischen Viertel der Hauptstadt zwischen trostlosen grauen Betonblöcken auf. Er hört Musik von Kanye West und anderen US-Rappern und ist von den Sounds und der Mode schwer beeindruckt. Dann fängt er an, pinkfarbene Hemden zu tragen und wird als Schwuler beschimpft. Das ist ihm egal. Er beginnt selber zu rappen und veröffentlicht sein erstes Album „Euroz Dollarz Yeniz“. Zum Track „Winaloto“ hat er ein bemerkenswertes Video gedreht, das vom britischen NME-Magazin als das verstörendste Video aller Zeiten bezeichnet wurde. Tommy ist ein Ausnahmekünstler – schräg, irgendwie trashig, doch grossartig selbstbewusst. Seine energische Live-Performance, die langsam fliessende tonische Stimme und das slawische Charisma haben schon auf der ganzen Welt für Aufmerksamkeit gesorgt. Und nun übernimmt er im Zürcher Exil das Zepter – zum ersten Mal in der Schweiz. Seid gefasst, es wird skurril aber geil!

Veranstalter MAINLAND MUSIC, TOMMY CASH & EXIL

Montags 624: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

LIA PALE FEAT. MATTHIAS RÜEGG

The Robert Schumann Song Book

Endlich kommt Matthias Rüegg, der legendäre Gründer des Vienna Art Orchestra, wieder nach Zürich für ein Konzert zusammen mit der Sängerin Lia Pale und ihrer Band. Mit dabei ist auch der gefeierte Trompeter Mario Rom (Interzone). Sie präsentieren zusammen Rüeggs neu arrangiertes Programm mit Liedern von Robert Schumann. So entstehen subtile Verbindungen von Jazz und klassischer Kammermusik in der Tradition von Gil Evans‘ Porgy & Bess. Das Schweizer Radio schneidet das Konzert live mit.

Rüegg, dieses Jahr für den Schweizer Musikpreis nominiert, sagt zu seinen Arrangements:

„Als Komponist, bzw. als Arrangeur stellt sich die Frage, welches Material man verwendet: Eigenes oder Fremdes? Ich hielt es im Laufe meiner Laufbahn so, dass ich ein ausgeglichenes Verhältnis angestrebt habe. Und nachdem man Jazzmusik auch als „Schwamm“ bezeichnen könnte, der alles in sich aufsaugt, ist es naheliegend, dass die klassische Musik, mit der ich aufgewachsen bin, auch dazu gehört. Die Übervorlage war Porgy & Bess in der Version von Gil Evans & Miles Davis, daran müssen sich alle Versuche in dieser Richtung messen.
Selber hatte ich u.a. Musik von Satie, Gershwin, Strauss, Schubert oder Poulenc bearbeitet – und zwar immer „Takt für Takt“, sprich: mich eng an die Vorlage gehalten. So wie auch bei der (kompletten) Winterreise, dem Vorgänger des Robert Schumann Songbooks. Lia und ich haben nach der Durchsicht der ca. dreihundert Lieder einen eigenen Liedzyklus zusammen gestellt. Im Gegensatz zu Schuberts Einleitungen sind es bei Schumann die Endings, die ins Auge stechen und bisweilen die Türen weit ins 20. Jahrhundert hinein aufstossen. Was für ein Vergnügen! Und natürlich braucht es einen dramaturgisch sinnvollen Bogen für ein Livekonzert, auch das hat bei der Auswahl mitgespielt. Neben der möglichst genauen Umsetzung der Vorlage, kommt diesmal ein zusätzliches Element ins Spiel: in jedem Stück taucht irgendwo, ein Teil der Originalversion (also Stimme und Klavier) auf. Man könnte es wie ein Vexierbild betrachten. Und zusätzlich werden die ins Englisch übersetzten Texte, mit der deutschen Originalversion kombiniert.“

Lia Pale – Voc, Flute, Piano, Percussion
Mario Rom – Trumpet, Flugelhorn
Ingrid Oberkanins – percussion
Hans Strasser – Bass
Mathias Rüegg – Piano, Arrangements

„Die Sängerin Lia Pale, der Arrangeur mathias rüegg und eine ausgebuffte Combo umgehen die Crossover-Falle mit Stil, Können und einer wohldosierten Prise Charme.“ Hans Peter Vetsch, SI (CH)

„Die Oberösterreicherin agiert lässig und unaufgeregt, und genau diese Art ihres Gesangs passt in dieses sehr schlüssige Crossover-Konzept.“ Jazzthing (DE)

Doors 19 00, Showtime 19 30

Veranstalter EXIL

Frightened Rabbit

Seit ihrem Debütalbum „Sing The Greys“ (2003) gehören FRIGHTENED RABBIT zu den beliebtesten musikalischen Exporten aus UK.

Ihr fünftes Studioalbum „Painting Of A Panic Attack“ (08. April 2016 / Warner Music) bringt gewohnt schwere Kost im Gitarren-/Rock-/Alternative-Kostüm, gepaart mit dem Mut zur emotionalen und tonalen Weiterentwicklungen. Über den Verlauf von fünf Alben, darunter das neueste „Painting Of A Panic Attack“, hat der Frontmann seinen Kummer zu Poesie gemacht und diese obendrein hymnisch erklingen lassen – ein triumphaler Schlachtruf statt eines bedrückenden Wehklagens.

Die Band, welche brutal ehrliche Worte in ihren Songs wählt, die authentische Geschichten mit ihren Liedern erzählt und die gerne mal sagt, Verzeihung singt, dass das Leben eben manchmal auch ein echter Pain sein kann, kommt am 20. November ins EXIL.

Veranstalter Gadget, MAAG Music & Arts & EXIL

Montags 625: Nik Bärtsch’s MOBILE

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Montags 626: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Grossstadtgeflüster

Fickt-Euch-Allee - Tour 2016

Egal ob 11 Uhr morgens oder nachts, egal ob Wald- und Wiesenfestival oder grosse Bühne, nach 13 Jahren ist für Grossstadtgeflüster jede Bühne ein zweites Zuhause. Viele Festivals, wie zum Beispiel das Hurricane, kamen diesen Sommer in den Genuss des grandiosen Grossstadtgeflüster-Sounds, der elektronisch und wüst ist und verdammt gute Laune macht. Und es geht weiter. Nach unzähligen Live-Shows, vier Studio-Alben und der „Fickt-Euch-Allee“ EP kommen Jen, Raphael und Chriz mit „Ich boykottiere dich – Episode 2“ zurück in die Clubs. Mit fünf neuen Songs, in denen es ums Altern, die unentwegt zunehmenden Gebrechlichkeiten, den Realitätsboykott als einzigen Ausweg, die totale „Kaputtilation“ und das Abhängen am Strand von Utopia geht. Im Rahmen ihrer „Fickt-Euch-Allee-Tour 2016“ kommen sie am Freitag, 2. Dezember für eine turbulente Show nach Zürich ins Exil. Das wird vm Fnstn!

Veranstalter MAINLAND MUSIC & EXIL

Montags 627: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

PANZERBALLETT

Panzerballett sind nicht Heavy Metal, nicht Jazz und nicht Musikkabarett. Haben aber von allem ein recht großes Stück mitgenommen. Sie mögen den Frank-Zappa-Vergleich nicht so gerne, aber er ist (auf jeden Fall) angebracht. Wir hören keine Zappa-Kopie, aber wir erleben den Geist. Nicht viele schaffen es, auf extrem hohem musikalischem und handwerklichem Niveau auch noch den Humor zu behalten. Ein Panzerballett-Konzert ist ein großer Spaß nicht nur für Musikerkollegen.

In den letzten 13 Jahren hat sich bereits weltweit eine beachtliche Schar an „krassophilen“ Gönnern gebildet. Diese kommen aus ganz verschiedenen musikalischen Ecken: Die Bandbreite reicht vom Rollkragen tragenden Jazz-Liebhaber über den crassa-cum-laude-promovierten Hornbrillen-Headbanger bis hin zum Mett leckenden Tech-Metaller. Aber auch „ganz normale“ Leute von 7 bis 70 finden sich im Publikum.

Sogar der weltberühmte Jazztrompeter Randy Brecker bemerkte: „Panzerballett ist die erste Band, die ich gehört habe, die Musik wirklich ins 21. Jahrhundert führt.“

Veranstalter Panzerballett & EXIL

Montags 628: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Frauenarzt & Special Guests

Nach fast 8 Jahren hat Frauenarzt im Mai sein langersehntes, neues Soloalbum „Mutterficker“ veröffentlicht und ist damit direkt in die Top 10 der deutschen Albumcharts eingestiegen. Nach einer komplett ausverkauften Club-Tour im Frühjahr und dem Abriss am Openair Frauenfeld 2016 werden Ende des Jahres wieder die Konzertbühnen erobert: Frauenarzt geht auf große „Zieh Dein Shirt Aus“ Tour, auf der er am Freitag, 16. Dezember auch im EXIL in Zürich Halt macht. Seine Shows sind eine Kombination aus klassischer „2-Turntables-and-1-Mic“ HipHop und wilder Club-Party und definitiv ein einzigartiges Konzerterlebnis. Macht schon mal eure Oberkörper frei, denn der Untergrundkönig aus Westberlin hat nicht nur Songs aus seinem aktuellen Album im Gepäck, sondern auch seine alten Hits. Die totale Eskalation ist also garantiert!

Veranstalter Mainland Music, IFYA & EXIL

Montags 629: Nik Bärtsch’s RONIN

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Montags 630: Nik Bärtsch’s MOBILE

Joel Gilardini - Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

CHE SUDAKA

15 JAHRE CHE SUDAKA WORLD TOUR!

CHE SUDAKA begibt sich erneut auf Tour, oder treffender ausgedrückt: die Tour von CHE SUDAKA geht 2017 ins fünfzehnte Jahr. Denn, genau genommen, hat diese in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Band nie eine Pause eingelegt: seid nunmehr fünfzehn Jahren durchbricht sie alle Grenzen und trägt unter dem Motto „Bailar pensando!“ (deutsch: „Beim Tanzen nachdenken!“) mit ihren Songs nicht nur die schweißtreibendste Party sondern auch soziales Bewusstsein und eine solidarische Lebenshaltung über alle fünf Kontinente.

CHE SUDAKA ist eine Band mit Mission, eine Band die sich als Medium für das kollektive Bewusstsein begreift.
Ihre Musik wird zur Waffe in einem gewaltfreien Kampf für eine solidarische Gesellschaft. Musik ist das Mittel
zum Zweck, die universell verständliche Sprache für ihre Botschaften.

CHE SUDAKA lädt ein zur fiesta popular, und ihre eingeschworene Fangemeinschaft kann es kaum erwarten, wieder gemeinsam die Welt auf den Kopf zu stellen! ARRIBA LA VAINA HASTA K CHOKE CHINA KON AFRIKA!!!

AFROB

Mutterschiff Tour 2017

Zwei Jahre, nachdem Afrob sich mit „Push“ wieder neu im Game etablierte, ist Deutschlands markanteste Rap-Stimme zurück auf Albumlänge: „Mutterschiff“ heißt die LP, mit der der Wahl-Hamburger mit 0711-Vergangenheit seine musikalische Reise fortsetzt. Die Raumschiff-Assoziation ist dabei durchaus gewollt: Auf Afrobs „Mutterschiff“ passiert die Zukunft.

„Ich mache Sound, der nach dem Jahr 2200 klingt“, bestätigt ein nach zwei erfolgreichen Jahren voller erfüllender Live-Erlebnisse sichtlich gut gelaunter Afrob. „Ich bin ohnehin immer ein Stück zu weit voraus, was meine Musik angeht – also warum nicht gleich direkt Future-Sound machen?“ Schon die erste Single „Ich bin dieser“ gibt in diesem Sinne die Marschrichtung vor: Natürlich erkennt man sofort, dass es Afrob ist, der auf diesem gefährlichen, kalt wütenden Schlachtschiff von Beat aggressive Ansagen spuckt. Aber wer dachte, dass Robbe den traditionalistischen Backpacker-Erwartungen an so ein RapUrgestein, wie ihn auch nur ein Stück entgegenkommt, der hat sich geschnitten: „Klar ist das Battle-Rap, aber vom Sound her wollte ich einen ganz anderen Schritt machen. Langsame, harte Musik, die klingt wie ein Borg-Raumschiff aus ‚Star Trek‘.“

Präsentiert von HIPHOP.DE, JUICE, RAP.DE, 16BARS.DE & FRANGELICO.

Veranstalter EXIL

DABU FANTASTIC

DRINKS Tour 2017

2017 sollte man Dabu Fantastic live sehen. Weil Dabu & DJ Arts auf der Bühne von Lebensfreude und feinem Witz nur so strotzen. Weil ihre Band nach der Bern-Basel-Zürich-LasVegas-Tour im Sommer 2016 unglaublich eingespielt ist – und alles wirklich live spielt. Weil sie mit ihrem neuen Album Drinks und mit Angelina, Vo Vorn, Paradiis oder MsG einen Stapel Hits im Gepäck haben. Oder einfach auch, weil sie seit Herbst 2014 nicht mehr in den Clubs zu sehen waren – und ihre Clubkonzerte, wo sie besonders intensiv mit dem Publikum interagieren, legendär sind.
Möglich ist das in den ersten drei Monaten 2017, in denen die Zürcher und ihre Liveband in der ganzen Deutschschweiz unterwegs sind, um zusammen mit euch endlich wieder Lieblingsmusik zu machen.

Veranstalter GADGET & EXIL

TEESY

WÜNSCHDIRWAS TOUR 2017

Es geht wieder los! Zwei Jahre nach seinem Debüt „Glücksrezepte“, Platz 3 beim Bundesvision-Song-Contest, einer innerhalb von 24h ausverkauften Clubtour – auf welche eine ausgedehnte Hallentour, eine Zusatztour und aufgrund der grossen Nachfrage noch eine zweite Tour folgten – gibt es endlich wieder News aus dem Hause Teesy. „Jackpot“ und „Elisabeth“, die neuen Singles, rotieren im Radio und im Juli ist sein zweites Album „Wünschdirwas“ erschienen. Auf der neuen Platte hat Teesy es geschafft, seine eigene Version des Neo-R’n’B durch eine Synthese von Blues und Urban Funk zu elektrisieren und zu erneuern. Er ist älter geworden, gleichzeitig aber auch offener und verspielter. „Wünschdirwas“ ist ganz grosses Kino und der viel beschworene nächste Schritt beim verflixten zweiten Album. Zeit wieder auf die Bühne zu gehen. Im Frühjahr 2017 geht’s auf grosse Reise, die Teesy am Samstag, 18. März ins Exil Zürich führt.

Veranstalter MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

DIE NCHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.