Now
  1. Fr 15 12 17 ALL GOOD
  2. Sa 16 12 17 JEANS FOR JESUS
  3. Mo 18 12 17 MONTAGS 681: NIK BÄRTSCH’S RONIN TRIO
  4. Di 19 12 17 SOWETO
Soon
PRO
Sa 16 12 17
JEANS FOR JESUS
6_EXIL_Affe_RGB_Web
EUROPEAN
SONG
Do 21 12 17
KREIDLER
EXIL_Blaetter
6b
6a
TOUR
DE LA
MUERTE
Fr 22 12 17
TEQUILA BOYS
Ain’t
Nuthing
Ta F’ Wit
Fr 29 12 17
WU-TANG PARTY
EXIL_kitekat
22a
27b
FLOATING
Do 08 02 18
AUDIO DOPE & BAND
27a
18b
13b
DEAR
ANNIE
So 01 04 18
REJJIE SNOW IM DYNAMO
2_EXIL_Bowling_RGB_Web
2a_Nonda_Coutsicos (1)
  1. Fr 15 12 17 ALL GOOD
  2. Sa 16 12 17 JEANS FOR JESUS
  3. Mo 18 12 17 MONTAGS 681: NIK BÄRTSCH’S RONIN TRIO
  4. Di 19 12 17 SOWETO
  5. Do 21 12 17 KREIDLER
  6. Fr 22 12 17 TEQUILA BOYS
  7. Sa 23 12 17 TRIPPY
  8. Mo 25 12 17 MONTAGS 682: NIK BÄRTSCH SOLO & RONIN TRIO
  9. Di 26 12 17 SOWETO
  10. Mi 27 12 17 PANZERBALLETT
  11. Fr 29 12 17 WU-TANG PARTY
  12. Sa 30 12 17 WAVY.
  13. So 31 12 17 INDIE ROCK – SILVESTER
  14. Mo 01 01 18 MONTAGS 683: NIK BÄRTSCH SOLO
  15. Di 02 01 18 SOWETO
  16. Fr 05 01 18 FREESTYLE CONVENTION – LETSCHTI SHOW. EVER. (SOLD OUT)
  17. Sa 06 01 18 JUNGLE BASS
  18. Mo 08 01 18 MONTAGS 684: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  19. Di 09 01 18 SOWETO
  20. Di 16 01 18 SOWETO
  21. Di 23 01 18 SOWETO
  22. Di 30 01 18 SOWETO
  23. Do 01 02 18 DCVDNS
  24. Fr 02 02 18 GIANT ROOKS
  25. Do 08 02 18 AUDIO DOPE & BAND
  26. Mi 14 02 18 LOUIS THE CHILD & WHETHAN
  27. Do 15 02 18 THE UNDERACHIEVERS
  28. Fr 16 02 18 SEVDALIZA
  29. Fr 23 02 18 GUDRUN VON LAXENBURG
  30. Sa 24 02 18 CELO & ABDI
  31. Sa 03 03 18 HAIYTI
  32. So 04 03 18 EMERGENZA
  33. Sa 10 03 18 AMANDA
  34. Do 29 03 18 AMY SHARK
  35. So 01 04 18 REJJIE SNOW IM DYNAMO
  36. Fr 13 04 18 ESTIKAY & SPECIAL GUESTS
  37. So 22 04 18 EMERGENZA
  38. Sa 28 04 18 VEGA
  39. Do 03 05 18 NILS FRAHM IM XTRA
  40. Sa 05 05 18 PEDESTRIANS
  41. Sa 12 05 18 BRYDE & BORDEAUX LIP
  42. So 13 05 18 HAUX

ALL GOOD

DJs JERMAINE | MO-MAT
Finest Hip Hop from the last 25 Years!

Tage kürzer, Nächte umso länger.

ALL GOOD – die Retrospektive aus dem Besten der letzten 25 Jahre Hip Hop History. Als der Sound nicht nur schleppende Bassdrums und schnelle Hi-Hats hatte, sondern Soul, Groove & diese geliebte Coolness.

Wir gehen back in the days! Am Steuer vom DeLorean DMC- 12, DJ JERMAINE, Beifahrer DJ MO-MAT und die Meute auf der Rückbank.

Gespielt wird alles, was nach Party klingt. Von Ooh Wee über Turn it Up bis I Just Wanna Love U! Hier wird getanzt, gefeiert und getrunken. Gute Zeit voraus. Bis Party wie von gestern.

CHF 20.-
By HANDZHUP & EXIL

MONTAGS 681: NIK BÄRTSCH’S RONIN TRIO

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Trio Special: Bärtsch, Rast, Jordi

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

TRIPPY

DJs RIZZLE | JEROME M. STEVENSON AKA THE STONE | NEGO NELSON GUANAKO | ZEVEN

Trippy is life! Der Name ist Programm, wir feiern das Leben und mehr. Wie immer werden wir alles daran setzen, dass unsere Besucher in eine andere Welt eintauchen und mit der Location sowie Musik verschmelzen. The Gäng is lit, the party is trippy. Komm vorbei und überzeug dich selbst.

1st floor
Hip Hop, New School, Trap & Afrobeats

2nd floor
RnB, Soul & music for the bad büsis

Visuals by King-James Jascrw

CHF 20.-
By EXIL & TRIPPY GÄNG

MONTAGS 682: NIK BÄRTSCH SOLO & RONIN TRIO

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Special: 1. Set: Nik Bärtsch solo, 2. Set: Bärtsch, Rast, Jordi

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

PANZERBALLETT

«X-MAS DEATH JAZZ TOUR»

Wie schön wäre Weihnachten – ohne Weihnachten. Was wie eine Utopie kultureller Romantik scheinen mag, haben die deutsch-österreichischen Chef-Avantgardisten von PANZERBALLETT für die konzeptionelle Ausrichtung ihres neuen Langspielers «X-Mas Death Jazz» genutzt. Zu lange schon verkümmert das Fest der Liebe zwischen nett gemeinten „frohe Weihnachten“ und Geschenken, die man besser gleich wieder verschwinden lässt! Doch PANZERBALLETT bieten nun eine Lösung für dieses Dilemma an. „Verkrasste“ Weihnachtslieder.

Auf ihrem neuen Album «X-Mas Death Jazz» wird sich diesmal allseits bekanntem Weihnachtsliedguts aus dem In- und Ausland bedient, darunter «White Christmas», «Leise rieselt der Schnee» oder «Last Christmas», um im Vergleich zum Original jenseits der grundlegenden Tonfolgen keinen Stein auf dem anderen zu lassen. Wie schon in der Vergangenheit wenden die Süddeutschen das selbst perfektionierte Konzept der „Verkrassung“ an und schaffen so Jazz-Metal-Monster, in denen technische Wucht auf warme Luftigkeit trifft. Das virtuose Spiel von Jan Zehrfeld (Gitarre), Joe Doblhofer (Gitarre), Alexander von Hagke (Saxophon), Heiko Jung (Bass) und Sebastian Lanser (Schlagzeug) tut das Seine dazu, um Musik entstehen zu lassen, die unwahrscheinlich viel Spass macht.

Besonders: Diese Tour kann nur selbstverändlich zur Weihnachtszeit stattfinden. Zudem noch verstärkt mit einem weiteren Gitarristen, Rafael Trujillo (Obscura). Wir sagen, frohe Weihnachten!

WAVY.

DJs 3HUNNA6 | SCALEAZY
2nd floor DJ SKOR

WAVY is back in town und dort wo sie hingehören. EXIL, baby. Das Schmuckstück öffnet pünktlich auf den letzten Samstag mit 3HUNNA6 & company. In den Club auf die Boxen kommt nur das Beste von morgen. Draussen ist kalt, drinnen cool. Whatever. Genug blabla – let the WAVY begin.

2nd floor: DJ SKOR

CHF 20.-
By HANDZHUP, $AUCE & EXIL

INDIE ROCK – SILVESTER

Auch in diesem Jahr feiern wir den Jahreswechsel wieder in guter Gesellschaft mit der INDIE ROCK Party im EXIL Club. Die 12te INDIE ROCK Ausgabe findet in der Silvesternacht statt und wer uns kennt, weiss wie wir feiern! Indie Hits von heute und gestern mit Songs von The Strokes, Arctic Monkeys, Kasabian, The Libertines & Co. Es wird wild und feuchtfröhlich, kannst also deine Lederjacke getrost an der Garderobe abgeben.

By INDIE ROCK & EXIL

MONTAGS 683: NIK BÄRTSCH SOLO

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Zum Jahresauftakt spielt Nik Bärtsch eines seiner speziellen Solokonzerte – nach den erfolgreichen Solo-Konzerten letztes Jahr u.a. in London, Paris, Rom, Mailand und Tehran.

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL!

FREESTYLE CONVENTION – LETSCHTI SHOW. EVER. (SOLD OUT)

FREESTYLE CONVENTION - HÄNDER BOCK UF DE LETSCHT MC?

SOLD OUT!

«Mit Freestyle-Rap chasch null Shows spiele», sagte einer im Jahr 2007. Dann kamen wir und erfanden in den folgenden zehn Jahren die mathematische Gleichung neu.

Denn null Shows entsprechen heute über zweihundert Konzerten, etwa einer Viertelmillion Hände in der Luft und über dreihunderttausend improvisierten Lines.

Somit gibt es für uns eigentlich nichts mehr zu tun und wir haben uns deshalb entschlossen, aufzuhören. Ja, wirklich.

Um unsere Wartezeit bis zur Ehrendoktorwürde in Mathematik an der ETH Zürich etwas zu verkürzen, spielen wir aber noch eine kleine aber feine Abschlusstour, auf der wir Euch (und uns) noch ein letztes Mal richtig feiern können. Denn ohne Euch wäre diese Rechnung niemals aufgegangen. Und an den Typen von 2007: Figg di!

CHF 25.-
By FREESTYLE CONVENTION & EXIL

JUNGLE BASS

JUNGLE BASS w/ DJs SERUM & INJA
RYCK | BLUNTY | MOVEMENTAL | ROLLIN JOHN

Gleich zu Beginn des neuen Jahres erwartet uns ein Gast, welcher aktuell von den Drum & Bass Arena Awards für den Best Producer nominiert ist. Ebenfalls bildet er zusammen mit den Artisten Bladerunner & Voltage das Überflieger-Trio Kings of the Rollers. SERUM veröffentlichte dieses Jahr unzählige Top-Releases darunter auf Chronic, Phily Blunt, V Recordings oder auch auf seinem eigenen Label Souped up. Seine tiefen, rollenden Basslines sind unvergleichlich und werden den Dancefloor unter den Füssen zum vibrieren bringen. Jeder der einen SERUM Track kennt kann das vollumfänglich bestätigen. Gehostet wird der Abend von einem der wohl angesagtesten Poeten und MCs überhaupt – INJA. Er gilt als absoluter lyrical G und wird in Kombination mit SERUM für einen unvergesslichen Abend sorgen.

Support gibt’s von den lokalen Junglist RYCK (Bern Liquid Sessions), BLUNTY (Zürich), MOVEMENTAL (Basel) und den Resident ROLLIN JOHN (Divercity).

CHF 25.-
By DIVERCITY, JUNGLE BASS & EXIL

MONTAGS 684: NIK BÄRTSCH’S RONIN

JOEL GILARDINI
Live Ambient Guitar (vor und zwischen den Sets)

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten, gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

CHF 20.–
CHF 10.– Studenten Legi

Bild by Martin Möll

SOWETO

DJs URBAN HANDS

Afrotunes, Dancehall, Hip Hop & FREE ENTRY!

Din neuä (lieblings) Ziistig im EXIL

DCVDNS

Mit rotem Pullunder und schwarzem Kassengestell schlich sich DCVDNS 2012 in die deutsche Rapszene und stiess Kollegen, Fans und Journalisten gleichermassen mit seinem vermeintlich humoristischen HipHop-Ansatz vor den Kopf. Ein Jahr später belegte er dann bei Stefan Raabs BundesVisionSongContest mit seinem Song „Eigentlich wollte Nate Dogg die Hook singen“ aus seinem im selben Jahr erschienenen Album „D.W.I.S“ (Der Wolf im Schafspelz) den fünften Platz und ging mit dem King of Rap (Kool Savas) sowie dem King of Raop (Cro) auf Tour. Der musikalische Meta-Mummenschatz liess die HipHop-Polizei allerorts die Wände hochgehen. Was soll das? Meint der Typ das ernst? Will der uns verarschen? Ist das Ironie? DCVDNS liess sich von dieser Echthalter-Entrüstung nicht beeindrucken und machte weiter unbeirrt sein Ding und ist vier Jahre später zurück. Ohne Maske oder doppelten Boden. Dafür mit umso mehr Freiheit und seinem – wenn man so will – ersten richtigen Album: „Der erste tighte Wei$$e“. Schon der Titel ist eine Verbeugung vor „Taktlo$$“, dem einzig wahren Enfant Terrible der deutschen Rap-Szene, der sich vor gut 20 Jahren als Teil seiner „BRP“-Tapereihe selbst als „Der letzte tighte Nigga“ bezeichnete und zu dessen erblasster Entsprechung sich DCVDNS nun aufschwingt. „Wer denkt, die Erde sei eine Scheibe und macht bergeweise Scheine? / Es ist I-C-H – der erste tighte Wei$$e!“

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

GIANT ROOKS

For The Days To Come Tour 2018

Für 2018 hat die Art Pop Band aus Deutschland Grosses geplant: Eine Headline-Tour mit insgesamt 23 Shows in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht auf dem Plan. Ihre letzte Tournee, Anfang dieses Jahres, war restlos ausverkauft. Auf Grund der hohen Nachfrage wollen GIANT ROOKS ihre Fans nicht allzu lange warten lassen. Sie starten ihre «For The Days To Come Tour 2018» bereits am 31.01.2018. Das Publikum darf sich freuen, denn die Band wird neben ihren bereits veröffentlichten Songs auch neue Tracks präsentieren und in ihre energiegeladene Live Show einbauen. Diese sind während des ereignisreichen Sommers, mit über 40 Festivalshows, entstanden. Man darf gespannt sein, was das Jahr 2018 für GIANT ROOKS bringen wird.

By GADGET & EXIL

LOUIS THE CHILD & WHETHAN

LOUIS THE CHILD ist hier, um dich glücklich zu machen. Über 50 Millionen Spotify-Streams später, haben die beiden Wunderkinder aus Chicago genau DAS getan, indem sie glitzernde, elektronische Glückseligkeiten durch stadionreife Hymnen wie «It’s Strange», Icona Pop Kollaboration «Weekend» und «Fire» verbreiteten. Aber ihre Vielseitigkeit und ihre emotionale Bandbreite strahlt am hellsten auf der jüngsten Veröffentlichung «Love Is Alive» (ft. Elohim) aus und zeigt eine zurückhaltende Zärtlichkeit.

Das Duo Robby Hauldren und Freddy Kennett, das Einflüsse von James Blake bis Robert Glasper zitiert, vermischt musikalische Komplexität und klangliche Experimente in einem individuellen Strang zukünftiger Bässe, der Pop-Formeln trotzt, während es gleichzeitig die Ohren von Outlets wie Pitchfork, BBC, Pigeons and Planes und Taylor Swift’s Instagram erobert.

By GADGET & EXIL

THE UNDERACHIEVERS

& SPECIAL GUESTS

Vom Underground-Phänomen zur Speerspitze des Beast-Coast Movement. Jung, kreativ, talentiert, Brooklyn – passt! THE UNDERACHIEVERS, bestehend aus Issa Dash und A.K., kommen nach ihrem Abriss im März 2016 im EXIL zurück nach Zürich. Kennengelernt über einen gemeinsamen Freund bei einer psychedelischen Drogenparty im Alter von 16 Jahren veröffentlichten die beiden Eastcoast-Rapper im 2013 ihre ersten Mixtapes «Indigoism» und «Lords of Flatbush» über Brainfeeder, dem Label von Flying Lotus. Ihr erstes Studioalbum «Cellar Door: Terminus Ut Exordium» folgte 2014 und seit da scheint es kein Halten mehr zu geben. Mit «Evermore- The Art of Duality» legten sie ein Jahr später nach und Mitte Mai begeisterte uns das Duo mit ihrer dritten Platte «Renaissance».

By MAINLAND MUSIC, EXIL & IFYA

SEVDALIZA

The Wanderess Tour

Im November 2016 fesselte uns SEVDALIZA im Rahmen der Red Bull Music Academy Weekender Zürich mit einer begeisternden Show. Die Präsenz der junge Sängerin, Songwriterin, Regisseurin und Komponistin mit iranischen Wurzeln war umwerfend. Sie verzaubert uns mit ihrer melancholischen Stimme, die über einer Musik schwebt, die sich aus verschiedenen Genres wie Electronic, Punk, Triphop, Grime und Avantgarde nährt. Ihre beiden EP’s «The Suspended Kid» und die Nachfolge «Children of Silk» erregten weltweite Aufmerksamkeit. Mittlerweile ist SEVDALIZA’s Musik auf Laufstegen, Filmen und im Fernsehen zu sehen und zu hören. Wir dürfen nun in den Genuss des neuen Album «ISON» (VÖ: April 2017) kommen und freuen uns, die Ausnahme-Künstlerin erneut bei uns zu haben.

By JUST BECAUSE & EXIL

GUDRUN VON LAXENBURG

Treffen sich ein Hardrock-Gitarrist, ein Jazzdrummer und ein klassischer Violinist. Was wie ein schlechter Musikerscherz klingt, ist die Entstehungsgeschichte einer grossartigen Band. Angefangen hat alles als Daniel, Christoph und July einen Techno-Track für ein Filmprojekt von Freunden aufgenommen haben. Als sie bei der Premiere dann die Nummer präsentieren sollten, beginnen die drei Musiker im Proberaum für einen kleinen Auftritt zu jammen und schon ist GUDRUN VON LAXENBURG geboren.

Das Trio, das schon seit vielen Jahren für abseits vom Mainstream angesiedelten tanzbaren Techno steht, tüfteln seit damals an ihrer Performance und lassen auch auf der Bühne immer wieder der Improvisation freien Lauf. Sie begeistern ihr Publikum mit tanzwütigen, ausufernden Techno-Jams. Es erwartet uns eine wilde Mischung aus Analogen Synthesizern, fetten Bässen und Live-Schlagzeug!

By GADGET & EXIL

CELO & ABDI

& SPECIAL GUESTS

Keine Frage: Sechs Jahre nach dem «Mietwagentape» gehören CELO & ABDI zur Deutschrap-Elite. Das Duo aus Frankfurt platziert seine Alben regelmässig in den Top 10 der Charts, spielt auf den grossen Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat einige der vielversprechendsten Talente bei seinem Label 385i unter Vertrag genommen und die Sprache auf den Schulhöfen geprägt. Man könnte sich auf diesem Status ausruhen, einfach weitermachen, die sichere Schiene fahren. Nicht so CELO & ABDI. Mit ihrer neuen Platte «Diaspora» demonstrieren sie eindrucksvoll, dass auch im sechsten Jahr ihrer Karriere fest mit ihnen zu rechnen ist. Die beiden nehmen einen immer noch mit in die Strassen von Frankfurt und erzählen authentische Geschichten, die ihresgleichen suchen. Real und reflektiert, authentisch und mit einem Augenzwinkern – wie am ersten Tag. Nur der Sound ist anders. Denn sich treu zu bleiben und trotzdem neue Wege beschreiten, muss kein Widerspruch sein.

By MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

HAIYTI

Die alten Gewissheiten, sie gelten nicht mehr, die vermeintlichen Grenzen zwischen Strasse und Avantgarde, Gangsta und Kunst, Untergrund und Pop. HAIYTI hat sie eingerissen, als Einzelkämpferin im Über-Macho-Geschäft Deutschrap. Die Rapperin aus Hamburg-St. Pauli wird am 12.01.2018 ihr erstes Album veröffentlichen. HAIYTI selbst nennt es “Gangsta-Pop” – Geschichten von ganz unten mit Melodien für ganz oben. In dieser Musik vermischen sich radikaler Party-Nihilismus und die Kälte des Milieus mit beispielloser emotionaler Tiefe und absurd eingängigen Hooks; Einflüsse von Trap bis Dancehall und Deutsche Welle mit Haiytis ureigener Sprache und Stimme. «Montenegro Zero» ist Musik aus tiefstem Herzen, direkt in die Fresse. Produziert wurde die LP von KitschKrieg die unter anderem für Trettmann, die Beginner oder Bonez MC & Raf Camora gearbeitet haben. Natürlich alles Acts, die wir mögen und gerne bei uns im EXIL haben.

By EXIL

EMERGENZA

NEWCOMER-BANDFESTIVAL

EMERGENZA sucht die besten Newcomer des Landes

+ Schweizer Finale im Bierhübeli (02.06.18)
+ Weltfinale auf dem Taubertal Festival (D) (10.-12.08.18)
+ Showcase in Berlin vor der gesamten Musikindustrie
+ zusätzliche Gastauftritte für engagierte Bands
+ Beteiligung am Ticketverkauf
+ Förderung im Artistpool & Bandcamp

AMANDA

«KARUSSEL TOUR 2018»

Rap, Soul und Pop, Strasse und Konzerthalle, Berliner Schnauze und gnadenlos emotional – Amanda ist eine Frau der vermeintlichen Gegensätze und gerade deshalb eine einzigartige Künstlerin.

Wem die Berlinerin trotzdem angenehm bekannt vorkommt: kein Wunder. Ihre Stimme begleitet die deutsche Hauptstadt seit über einem Jahrzehnt. Erst als Rapperin alias She-Raw, dann als Radiomoderatorin, jetzt als Musikerin, die sich mit ihrem Album «Karussell» komplett neu erfunden hat. Amanda 2.0, quasi. Und das mit Ansage. Nach den Veröffentlichungen ihrer Single-Auskopplungen «Meine Frau» und «Blau» (feat. Sido) ist ihr Debütalbum «Karussell» ende Juni erschienen, während sie den Sommer über bereits auf zahlreichen Festivals,

unter anderem als Support von Mark Forster, in ganz Deutschland zu erleben war. Nach ihrer ersten Clubtournee im Herbst bestreitet sie mit ihrer neuen Single «Wie es ist» den Einstieg in ein aufregendes Jahr 2018 voller weiterer musikalischer Abenteuer. Wer dieses Erlebnis mit ihr teilen möchte, hat in Zürich Gelegenheit dazu.

By GADGET, SECTRO3 LIVE & EXIL

AMY SHARK

In ihrer Heimat Australien hat es die 30-jährige Singer & Songwriterin Amy Shark schon an die Spitze der Charts geschafft und sogar Ed Sheeran von Platz 1 verdrängt. Seit 2014 veröffentlicht AMY SHARK ihre Musik bei YouTube. 2016 gewann sie in ihrer Heimat schliesslich in der Kategorie „Pop Song Of The Year” bei den Queensland Music Awards. Und nun ist sie mit ihrer aktuellen EP «Night Thinker» auf Erfolgskurs. Nicht ohne Grund heisst die Debüt-EP von Amy Shark «Night Thinker». Der sehr eigene Pop-Entwurf der jungen Australierin ist hörbar von Nachtgedanken gespeist, die besonders tief wirken, weil sie uns diese in hochmelodischen Songs einsingt, denen man nur zu gerne Herz und Ohr öffnet.

Eben erst war die Newcomerin auf ihrer ersten grossen USA-Tour und nun wird es höchste Zeit, dass wir sie auch endlich hier entdecken und live erleben dürfen.

By GADGET, TAKK & EXIL

ESTIKAY & SPECIAL GUESTS

24/7 TOUR 2018

2015 wird die Berliner Rap-Legende Sido auf ESTIKAY’S besondere Art aufmerksam und lädt das junge Talent zu sich ins Studio in die Hauptstadt ein. Die beiden Rapper verstehen sich auf Anhieb und nehmen den gemeinsamen Song «Eier» für Sidos Album «VI» auf. Musikalisch gelingt es ESTIKAY klassische Beatkompositionen der Neunziger Jahre mit Kopfnickerpotential auf melodiöse und experimentelle Elemente zu vereinen. Auch bei seinen nächsten Tracks bleibt er seinem einzigartigen Style treu. Nachdem ESTIKAYS im Januar diesen Jahres sein Debütalbum «Auf Entspannt» veröffentlicht hat, mühelos auf Platz 6 der Deutschen Album Charts eingestiegen ist und eine fast ausverkaufte Deutschland-Tour gespielt hat, geht der Hamburger Rapper im April 2018 mit neuen Tracks erneut auf Tournee. Mit seiner aktuellen COLORS Session sowie dem neuen Song «Mac & Cheese» macht er Lust auf mehr.

Präsentiert von: 16Bars.de, HipHop.de, JUICE, rap.de &  Vevo

By MAINLAND MUSIC, LANDSTREICHER BOOKING, IFYA & EXIL

 

EMERGENZA

NEWCOMER - BANDFESTIVAL

EMERGENZA sucht die besten Newcomer des Landes

+ Schweizer Finale im Bierhübeli (02.06.18)
+ Weltfinale auf dem Taubertal Festival (D) (10.-12.08.18)
+ Showcase in Berlin vor der gesamten Musikindustrie
+ zusätzliche Gastauftritte für engagierte Bands
+ Beteiligung am Ticketverkauf
+ Förderung im Artistpool & Bandcamp

VEGA

NEUES DATUM: SA. 28.4.18 – BEREITS GEKAUFTE TICKETS BEHALTEN IHRE GÜLTIGKEIT

Wenn das neue VEGA Album das Herz der Tour sein soll, ist es selbstverständlich, dass es nicht nur fertig sein muss, sondern auch das verdammt nochmal beste Album ist, dass der Frankfurter jemals veröffentlicht hat. Und obwohl der „Freunde von Niemand“ Labelchef seit Monaten an seinem neuen Langspieler arbeitet, ist es noch nicht so perfekt, so rund, das er es zum jetzigen Zeitpunkt abgeben kann. Konsequenterweise, nicht nur um den eigen Ansprüchen gerecht zu werden, sondern auch den Fans bestmögliche Ergebnis zu liefern, hat sich VEGA dazu entschlossen, noch einige Monate an den Produktionsprozess anzuhängen. Schweren Herzens bedeutet dies aber auch, dass sich der Beginn der Tour, um eben jene Zeit verlängert.

By HIPHOPSHOWS.CH, MAINLAND MUSIC & EXIL

NILS FRAHM IM XTRA

All Melody World Tour

Mit NILS FRAHM begegnet man einem musikalischen Künstler, der sein Leben auf die Erkundung des Klaviers ausgerichtet hat. Egal, ob Spielweise oder klangliche Dimension, Frahm zeigt neue Perspektiven auf und kreiert grossartige Erfahrungsräume, mit volatilen Berührungspunkten über epochale und stilistische Grenzen hinweg. Frahm’s Musik lässt sich dabei nicht mit oberflächlichen Genrestempeln versehen. Viel zu umfänglich sein klangliches Spektrum zwischen organisch und artifiziell, extensiv und intensiv. Viel zu weitläufig sein Schaffen, ob solo oder in Kollaboration. Ein Künstler, der sich höchst akribisch und mit schier unendlichem Spieltrieb durch dieses abstrakte Konstrukt der Musik bewegt. Nach einer nun zweijährigen Arbeitsphase an seinem Studio im Funkhaus Berlin, ist NILS FRAHM 2018 mit «All Melody»  auf Welttournee. Grossartige Kunst aus Spiel und Klang, die den Zuhörer umgarnt, antreibt, im Moment bindet und entführt. (Valentin Brügger)

By BAD BON, XTRA & EXIL

PEDESTRIANS

IS IT LOVE TOUR 2018

Es gibt kein Ausruhen für PEDESTRIANS! Den ganzen Sommer lang spielten sie an über 20 Festivals im In- und Ausland (u.a. Gurtenfestival, Montreux Jazz Festival, Moon & Stars, Badenfahrt uvm.). Ihre neue Single «Is It Love» schlägt hohe Wellen und ist ein Vorgeschmack auf die neuen Songs die sie zusammen mit Dodo produziert haben und 2018 auf einem Mini-Album erscheinen werden. Als wäre dies nicht genug, tourten PEDESTRIANS in den letzten Wochen quer durch die Schweizer Clublandschaft. Die junge Badener Band, mit ihrem einzigartigen Musikstil, überzeugt auf ganzer Linie.

Mit neuem Song-Material, den grossartigen Live-Qualitäten und der hervorragenden Stimme von Sänger Mike gehen Pedestrians im Frühling 2018 wieder auf Tour – und das sollte man auf keinen Fall verpassen!

By GADGET & EXIL

BRYDE & BORDEAUX LIP

BRYDE ist das Solo-Projekt von Sarah Howells. Die Waliserin hat zuvor bereits viele Bandprojekte und Kollaborationen gestartet: ihre erste Band gründete sie mit 10 Jahren, seit 2008 ist sie Teil des Duos Paper Aeroplanes, und sie war Gast-Sängerin bei vielen Dance-Tracks, z.B. bei Schiller oder Paul van Dyck. One to watch – sagen die Kritiker und prophezeien BRYDE eine erfolgreiche Karriere. Ihre Stimme ist eine Wucht und es schwebt eine beeindruckende Leichtigkeit in den Songs der jungen Singer-Songwriterin mit.

BORDEAUX LIP klingen, als würde sich Pete Doherty mit den Herren von Placebo um das schönste Mädchen des Abends streiten. Und wahrscheinlich ist sie nicht einmal besonders hübsch. Mit ihrer Hassliebe zu Gitarren machen BORDEAUX LIP all das, was die Szene momentan uncool findet: Grosse, eingängige Melodien, vorgetragen mit brennender Sehnsucht und Kratzbürsten-Charme. Der Einfluss der Wollhemd-Neunziger wird bewusst verschwiegen und lässt sich trotzdem nicht leugnen. Ihr Debütalbum ist roh aber nicht minimalistisch, hyperaktiv und dann doch wieder niederschlagend, manchmal kalt aber niemals herzlos. „Wir feiern einen musikalischen Widerspruch“, sagt Sänger Neil Nein, der vergangenes Jahr bereits mit dem Duo Loreley & Me zum Geheimtipp der Schweizer Musiklandschaft wurde.

By RADICALIS & EXIL

HAUX

Support HENRY JAMISON

Start Vorverkauf am Mittwoch, 13. Dezember um 11 Uhr

HAUX ist die multimediale Silhouette des vom Fotografen verwandelten Musikers Woodson Black. Jedes Wort, jede Aufnahme, jedes Foto, jedes Video und jedes Bild von seiner 2016er Debüt-EP «All We’ve Known» wurde im Laufe eines Jahres von seinem ruhigen Zuhause in den Berkshires sorgfältig kuratiert.
Trotz – oder vielleicht gerade wegen – seiner höchst individualistischen Herangehensweise hat Black’s plattformübergreifendes Kunstexperiment schnell ein Publikum auf der ganzen Welt gefunden. Frühe Unterstützung von The New York Times, Clash, SPIN, Spotify, Sirius XM, BBC 1, KCRW und mehr führen zu fünfzig Millionen Streams und ausverkauften Shows auf mehreren Kontinenten im Jahr 2017.

By GADGET & EXIL

LOVE IS THE FEELING OF THE NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 8

Kürzlich wurde ich so gefragt: Hey was ist überhaupt Liebe und worum geht’s im Leben eigentlich? Fragen, die mich natürlich komplett überfordert haben. Also hab ich mal schnell meinen Homeboy Yung Hurn angerufen und der hat mir das dann in aller Ruhe erklärt.

«Love is the feeling that you feel when you feel the feeling of the night of tomorrow that you never felt before.» Irgendwas in der Art war’s, wobei ich mir bei der exakten Anzahl und Reihenfolge von «feel» und «feeling» jetzt nicht mehr hundert Prozent sicher bin.

Was er gesagt hat, hat für einen kurzen Moment echt total viel Sinn ergeben für mich. Also hab ich mir das tätowieren lassen, so motivational-quote-mässig halt. Ein bisschen später, so aus der Distanz betrachtet, hab ich’s dann aber irgendwie doch nicht mehr ganz gecheggt. Also hab ich eine Zigi geraucht und nochmals kurz selbst überlegt.

Worum’s im Leben geht? Um die Lieder, die leise im Vorder- und lautstark im Hintergrund laufen. Um die Grillz, die im Strobo aufblitzen. Um die Menschen, die antanzen, hineinspazieren, mitsingen und durchmachen. Um das Girl mit den Locken links hinten an der Bar. Um die, die nur kurz vorbeisteppen. Um die, die du nie wieder loswirst und andere, die kommen und gehen, aber immer wieder kommen. Es geht um die Gang. Um deinen Lieblingstrack. Um die Nacht von morgen. Um den letzten Drink, der eben doch nie der Letzte  gewesen sein wird. Um den Drop. Um deine Füsse, die am klebrigen Boden haften bleiben, während du abhebst. Um den Kuss. Und darum, dass die Nächte, von denen du eigentlich gar nicht mehr so viel weisst, trotzdem deine unvergesslichsten bleiben werden.

Ja, wenn ich mir das so überlege, glaub ich, darum geht’s. Das ist Liebe. Aber egal wegen dem Tattoo, geht ja ums Feeling – irgendwie hat Yung Hurn voll Recht.

– Anna Luna

 

7+1 DIE N̶ACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 7

Hey Exil, du guter Typ, bisch ready für chli emotional? Gut, weil wir müssen - Geburi-Gründe, du weisch. Ohren zuhalten bringt nichts, wir singen Happy Birthday laut und wir klatschen danach und haben Wunderkerzen dabei.

Vor 8 Jahren hast du uns unverbrauchten, schüchternen Teenies an der Hand genommen und uns zum ersten Mal die Zürcher Nacht um – und den Tinnitus in die Ohren gehauen. Heute wissen wir: Das mit uns, das war kein Fling, sondern ganz schön serious. Klar, es ist viel passiert die letzten Jahre. Du hattest Promis, Mykki Blanco war da, Anderson .Paak hast du um den Finger gewickelt und Nik Bärtsch hat praktisch jeden Montag mit Ronin in unserer Stube gespielt. Arrogant wurdest du trotzdem nie und wenn schon, dann nur bitzli. Wir sind auch älter geworden, ein bisschen cooler und heute sicher um Längen besser angezogen.

Und weisst du was? Wir gehen immer noch nicht. Wir hängen auch im achten Jahr am liebsten auf deinen Vorplatz-Bänklis rum. Wir rauchen unsere Zigis bei dir, obwohl die einen von uns dabei schon alt aussehen, trinken den ein oder anderen Vodka Soda zu viel, obwohl die einen von uns es mittlerweile besser wissen sollten. Wir tanzen immer noch als gäbs kein Morgen und wir knutschen immer noch in der hintersten Ecke des Fumoirs. Und wir machen Liebe. Mit dir, allen Menschen, der Musik und dem Leben. Hey Exil, du heisses, heisses Ding, du – wir finden dich sexy wie nie.

– Karin Zweidler

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.