Now
  1. Sa 27 05 17 1 YEAR WAVY.
  2. Mo 29 05 17 MONTAGS 652: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  3. Di 30 05 17 SOWETO
  4. Sa 03 06 17 ABART PARTY
Soon
I GET
GUAP
Di 05 12 17
D.R.A.M
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  1. Sa 27 05 17 1 YEAR WAVY.
  2. Mo 29 05 17 MONTAGS 652: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  3. Di 30 05 17 SOWETO
  4. Sa 03 06 17 ABART PARTY
  5. So 04 06 17 ROYAL ARENA NEWCOMER CONTEST
  6. So 04 06 17 YOURS.
  7. Mo 05 06 17 MONTAGS 653: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  8. Fr 09 06 17 PHYSICAL SHOCK
  9. Fr 09 06 17 SAVAGE
  10. Sa 10 06 17 INDIE ROCK
  11. Mo 12 06 17 MONTAGS 654: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  12. Sa 17 06 17 TRIPPY
  13. Mo 19 06 17 MONTAGS 655: NIK BÄRTSCH’S MOBILE
  14. Sa 24 06 17 WAVY.
  15. Mo 26 06 17 MONTAGS 656: NIK BÄRTSCH’S RONIN
  16. Mi 05 07 17 SUN OF GOLDFINGER & SONAR
  17. Sa 08 07 17 SUMMER ROCK
  18. Fr 14 07 17 SAVAGE
  19. Sa 15 07 17 BASS DER GUTEN HOFFNUNG
  20. Mi 09 08 17 TURNSTILE
  21. Di 22 08 17 RUSS IM KAUFLEUTEN
  22. Mi 27 09 17 DAMIAN LYNN
  23. Sa 14 10 17 LEYYA & CROOKED COLOURS
  24. Di 17 10 17 TΩRA
  25. Mi 18 10 17 SXTN
  26. Fr 20 10 17 RIN
  27. Do 26 10 17 BAZE
  28. Sa 28 10 17 MAECKES
  29. Fr 03 11 17 BAUSA
  30. Fr 17 11 17 THE WAR ON DRUGS IM X-TRA
  31. Di 05 12 17 D.R.A.M
  32. Sa 09 12 17 VONA
  33. Mi 13 12 17 MEUTE
  34. Do 14 12 17 GERARD

1 YEAR WAVY.

3HUNNA6 | VERYCO.ZI

2nd Floor w/ MANNEQUINE

Happy Birthday Baby. Was vor einem Jahr als Spass-Projekt mit 3Hunna6 startete, ist 365 Tage später immer noch das Gleiche: Musik am Puls der Zeit, Gäste von morgen im Klub von heute. Wir danken allen von Herzen für die gute Zeit und die Geduld mit uns. Hände Hoch, Gläser voll, Kater ahoi.

By HANDZH UP, $AUCE & EXIL

MONTAGS 652: NIK BÄRTSCH’S RONIN

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

SOWETO

YOUR NEW NEW TUESDAY NITE

FREE ENTRY

Ok Leute, wir müssen euch jetzt kurz das Herz brechen. Wir sind die letzten paar Jahre jeden Dienstag zusammen crazy gegangen (das sind so ca. eine Million Dienstage, überlegg). Jamaicas Finest, es war schön mit dir, sehr. Aber… Wir haben biz aufgeräumt, Schluss gemacht und schon all deine Sachen in Kisten verstaut. Denn: Der neue Lover ist da – und er ist heiss. Ab jetzt ist Dienstag SOWETO-Tag. Heisst: Unser Boy Fabrice und seine Crew helfen dir mit Dancehall, Afrotunes und Hip Hop durch die Woche, machen dich zittrig und lassen dich vergessen, dass Morgen wieder Uni oder Arbeit ist, oder du halt echt immer nur dann Wochenende hast, wenn sonst niemand hat. Fabrice bringt mit SOWETO ein mini-bisschen seiner Heimat, einer Township-Siedlung um Johannesburg, ins EXIL. Die heisst übrigens auch Soweto. Macht Sinn, we know.

BY URBAN HANDS & EXIL

ABART PARTY

SUPERSONIC | SCOTT VEGA | DOUBLE O | ALTERNATIVE NATION | GREMEL | MARKEZ | POLLY P | PLUS

Der Countdown läuft. Nur noch 5-mal feiern. 6 Abart Club Resident DJs spielen die grössten Indie, Alternative & Rock Hits von den 90ern bis heute. Vor der Sommerpause, die bis September dauert, kehren unsere beiden beliebtesten Partylabels nochmals zurück: Supersonic, für alle Indie Rock & Britpop Freunde. Alternative Nation, für alle Fans von New Rock, Melodic Punk, Grunge & Crossover.

By ABART CLUB & EXIL

ROYAL ARENA NEWCOMER CONTEST

SHERRY-OU | SCOR NOVY | ND LIGHT | PROZE | RICK-O

Welcher Newcomer krallt sich einen Slot am diesjährigen Royal Arena Festival? An diesem Abend finden wir’s heraus. Aus über 30 Bewerbungen aus allen Ecken der Schweiz haben sich die fünf Finalisten durchgesetzt. Sie erhalten nun die Chance sich mit einem 10-minütigen Live-Set der Jury zu stellen. Die Judges und das Feedback des Publikums entscheiden darüber, welcher der Sieger des Abends wird und am diesjährigen Royal Arena Festival auf derselben Bühne steht wie Cypress Hill, Stormzy oder 187 Strassenbande.

By UGI & EXIL

YOURS.

SIR JAI | BAZOOKA | OB ONE | RUCK P | SKOR

Showcase by S.O.S

Der Duft von frischen Blumen liegt in der Luft, die Drinks sind eisgekühlt und der Sommer wartet darauf mit offenen Armen empfangen zu werden. Darum laden wir am Pfingstsonntag, zur ersten Ausgabe von YOURS. Bei uns ist die Stube und die Gastgeber heissen SIR JAI, DJ BAZOOKA, DJ OB ONE, RUCK P und SKOR. Doch im Mittelpunkt stehst einzig und alleine nur DU. Mi casa es su casa. Denn: Liebe ist das einzige was sich vermehrt, wenn man es teilt. YOURS.

By UGI & EXIL

MONTAGS 653: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

PHYSICAL SHOCK

LIBA | XEN | EAZ | LII

Physical Shock Sampler Album Taufe

Nach der Gründung des Labels folgt nun der erste Sampler, worauf alle Künstler aus dem Hause Physical Shock vertreten sein werden. Der Sampler ist eine Ansage. Mit den Künstlern LIBA, XEN, EAZ und Lii als Produzent sind die momentan – das behaupten wir jetzt mal so ganz frech – besten MCs und der beste Produzent der Schweiz auf einem Tape vereint.

BY GET LOUD & EXIL

SAVAGE

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By URBAN HANDS & EXIL

INDIE ROCK

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By INDIE ROCK & EXIL

MONTAGS 654: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

TRIPPY

PLATINUM | NO LAV | ROLLIN BEE

Trippy, das sind kompromisslose New School Klänge und die Rauchmaschine auf dem Maximum. Lokale DJ Grössen spielen bei uns ein Best-Of ihrer Sets; alles was im Hip Hop Rang und Namen hat wird hier durch die Boxen gepumpt – wer jetzt noch nicht tanzt hat es wahrscheinlich nie verstanden.

GIRLS 18+, GUYS 20+

By TRIPPY GÄNG & EXIL

MONTAGS 655: NIK BÄRTSCH’S MOBILE

Die rein akustische Musik von Nik Bärtsch’s MOBILE steckt voller überraschender Wendungen und kühner Kombinationen: Ingredienzien aus Funk, neuer Klassik und Elemente ritueller japanischer Musik verbinden sich zu einem spannungsgeladenen Soundgebräu, das mal funky, mal ambientmässig relaxed, dann wieder formal zugespitzt immer neue Verbindungen eingeht. Eine Klangwelt von roher Poesie, die von obsessiven Drehmomenten getrieben wird.

Die Kompositionen lassen Freiräume für unterschiedliche Phrasierungsweisen, was auch aus der »vielstimmigen« Besetzung der Band ersichtlich wird. Sie vereint Musikerpersönlichkeiten unterschiedlichster Prägung: Der Drummer Kaspar Rast tritt mächtig groovebildend in Jazz- und Funk-Kontexten und als Studiomusiker in Erscheinung. Der Altosaxophonist und Bassklarinettist Sha besticht durch rhythmische Raffinesse und abgeklärte Ruhe und hat sich als Newcomer der Neuen Minimal Szene bereits einen Namen gemacht. Der Perkussionist Nicolas Stocker gehört zur neuen Musikergeneration, die wie selbstverständlich klassisches Interpretenbewusstsein mit Groovefähigkeit und improvisatorischer Kompetenz verbindet. Nik Bärtsch, der Spiritus Rector von MOBILE, bewegt sich als Grenzgänger zwischen all diesen Codes und legt Verbindungslinien, die im Schaffen seiner Gruppe zu Zündschnüren mutieren.

„Klänge wie japanische Messer, Bärtschs Präzision und Klarheit macht wach … Für alle empfehlenswert: Von Theoretikern und Teezeremonie-Liebhabern bis zu Tanzwütigen.“ Oliver Hochkeppel, Süddeutsche Zeitung (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ Stuart Nicholson, The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

WAVY.

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BY HANDZH UP, $AUCE & EXIL

MONTAGS 656: NIK BÄRTSCH’S RONIN

 

Neben Auftritten auf internationalen Tourneen performte das 2001 gegründete Zen Funk Quartett während fünf Jahren jeden Montag im Zürcher Bazillus Club. Seit Ende August 2009 findet die Reihe im EXIL ihre Fortsetzung. Neben EXIL Mitbegründer Nik Bärtsch an den Tasten gehören Kaspar Rast (Drums), Thomy Jordi (Bass) und Sha (Bass- und Kontrabassklarinette, Altosax) zur Band.

„Coole Module statt braver Songs, polyrhythmischer Funk von hypnotischer Hartnäckigkeit.“ Rolling Stone (D)

„Bärtsch’s mysterious music will be around for a lot longer than the quick fix that majority taste seems to clamour for.“ The Observer (UK)

Eintritt 20.–, Studenten Legi 10.–

Doors 20 00, Showtime 21 00

SUN OF GOLDFINGER & SONAR

Saxophonist Tim Berne, Drummer Ches Smith und Gitarrist David Torn gehen mit Sun of Goldfinger weit über die bekannten Grenzen des Jazz hinaus. Das quicklebendige Trio erforscht die Randbereiche des Genres, durchdringt es mit Ansätzen, die vom Minimalistischen übers das Filmische bis zum Metal reichen. Die auf Improvisation aufbauende Band wechselt nahtlos zwischen atmosphärischen Sounds, vernichtender Gewalt und mitreißenden Effekten.

Alle drei Musiker sind selbst gefeierte Bandleader mit aktuellen Soloprojekten auf dem prestigeträchtigen ECM-Label. Berne hat sich mit Dutzenden Alben, die seinen detailreichen, vielschichtigen harmonischen Stil zeigen, einen Namen gemacht. Torns Einfluss als Gitarrist und Komponist und sein Einsatz von technischen Effekten sind legendär. Mit Sounds, die von schmerzhaften und schwebenden Klängen bis zu flüssigen Loops und komplett geschredderten Tönen reichen, hat er die herkömmlichen Definitionen des Gitarrenspiels überwunden. Smith hat sich als einer der weltbesten Perkussionisten etabliert, der akustischen Einfallsreichtum mit Elektronik kombiniert, um die unzähligen musikalischen Projekte, an denen er beteiligt ist, zu bereichern und voranzutreiben.

Zusammen präsentieren sich die Bandleader und Freunde gleichberechtigt als eine Einheit, entschlossen, die Zuhörer auf eine einzigartige Reise durch eine teils bekannte, teils unerforschte provozierende Klanglandschaft mitzunehmen.

Workshop mit David Torn 13:00 – 16:00. Workshop & Konzert CHF 70.- statt CHF 88.-, muss vor Ort gemacht werden, es gibt kein Vorverkauf für diesen Deal.

By EXIL

SAVAGE

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By URBAN HANDS & EXIL

BASS DER GUTEN HOFFNUNG

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By DIVERCITY & EXIL

TURNSTILE

Support Act ÜBERYOU & BITTER YOUTH

Von der Veröffentlichung ihres 2010er Demos bis zu ihrer Erfolgs-EP ‚Pressure to Succeed‘ 2011, sind Turnstile ihren ganz eigenen Weg gegangen. Ein Weg der ihnen eine schnell wachsende Fangemeinde durch ihre Groove durchzogenen melodischen Energien und die charismatischen Live-Shows eingebracht hat. Die Veröffentlichung der EP „Step 2 Rhythm“ von „Reaper Records“ in den frühen 2013ern wurde von „NYHC“ wie „Madball“ und „Breakdown“ beeinflusst, lieferte aber auch einen neuen, alternativen Sound, der immer mehr Benzin in das wachsende Feuer goß – dann waren sie bereit auf’s Gas zu treten. Die Veröffentlichung von Turnstiles erster vollständigen Platte „Nonstop Feeling“ wird so viel mehr hergeben als sie erwarten und eine neue Welle von Jüngern zu der TURNSTILE-Sippe treiben. Nun beehren die Jungs zum ersten mal unsere Bühne zusammen mit den local heroes Überyou und Bitter Youth aus den UK.

By ROADRAGE & EXIL

RUSS IM KAUFLEUTEN

Bereits drei Jahre verfolgt der US-HipHop-Newcomer Russ eine simple und gleichzeitig effektive Strategie. Nahezu im Wochentakt veröffentlicht der Rapper mit sizilianischen Wurzeln selbstproduzierte Tracks und Mixtapes über die Streaming-Plattform „Soundcloud“, womit er zu den fleissigsten und gleichzeitig talentiertesten Künstlern im Business zählt. Seit Anfang Mai ist sein kreativer Output um sein Debütalbum „There’s Really A Wolf“ gewachsen. Auf seiner ersten Platte beweist Russ, dass er mehr als nur ein HipHop-Virtuose ist. Vielmehr ist der 24-jährige eine musikalische Koryphäe. So lässt sich sein federleichter Sound auch auf keine Fall in ein Genre zwängen, allzu gern lässt der Musiker aus Atlanta in seinen Tracks die Grenze zwischen HipHop, R’n’B, Trap, Pop und vielen weiteren Stilen verschwimmen. Am 22. August ist es soweit und Russ wird bei seiner ersten Show in der Schweiz mit seinem mitreissenden Sound das Kaufleuten Zürich in Trance versetzen.

BY MAINLAND MUSIC, IFYA & EXIL

DAMIAN LYNN

Ein junger Mann voller Tatendrang, Lust am Leben und vor allem ganz viel Musik in sich. Damian Lynn gilt nicht umsonst als Shootingstar am Schweizer Pop-Himmel und zeigt auf seinem neuen Werk endgültig, aus welchem Holz er geschnitzt ist. Dank simplen Arrangements und einem feinen Gespür für Texte vermag der charismatische Singer-Songwriter die Hörer auf Augenhöhe anzusprechen. Mit keckem Charme und ganz ohne Schwermut besingt er das Innenleben eines Mittzwanzigers und verführt so zum Tagträumen, Nachdenken und nicht zuletzt Mitsummen.

By JUST BECAUSE & EXIL

LEYYA & CROOKED COLOURS

Crooked Colours verkaufen in Australien regelmässig Konzerthäuser aus, werden auf Spotify millionenfach gestreamt und stiegen mit ihrer neuen Single „Vera“ auf Platz 1 bei Hype Machine ein. Zuhause im Indie-Bereich wie auch in etwas düsteren elektronischen Gefilden überzeugen sie Fans von Alt-J und Crystal Castles wie auch Anhänger gepflegter elektronischer Musik.

Auf einem Höhenflug befinden sich auch Leyya, preisgekrönt in ihrer Heimat Österreich und des öfteren hochgelobt von international renommierten Magazinen & Blogs (Musikexpress, Consequence of Sound). Nach dem erfolgreichen Debütalbum „Spanish Disco“ mit der Hitsingle „Superego“ bringen das Duo ihren experimentellen Electropop nach gefeierten Auftritten am Icelandic Airwaves (ISL) und am Eurosonic (NL) zu uns.

BY RADICALIS & EXIL

TΩRA

Support ILLEIST COLLECTIVE

Gefeiert von triple j bis The Line of Best Fit, von Indie Shuffle bis The Sound You Need, präsentieren Tora ihre Kombination aus eindringlichen Electronica- Produktionen und extrem gefühlvollen Vocals nun erstmals auf Albumlänge: „Take A Rest“ erscheint am 09.06. bei Eighty Days Records/ GoodToGo.

Nachdem sie 2015 mit diversen Festivalauftritten auch in Europa für Furore gesorgt haben – Glastonbury stand genauso auf dem Programm wie z.B. das Reeperbahn Festiva oder die Fusion –, stehen Tora aus Byron Bay nun mit ihrem offiziellen Debütalbum „Take A Rest“ in den Startlöchern, auf dem auch die zuletzt veröffentlichte Vorab-Single „Amsterdam“ (VÖ: 17. März) vertreten ist. Ihr zwischen Electronica, Chillwave und lässigem Pop oszillierender Sound wurde schon häufiger mit Acts wie SOHN, Toro Y Moi, Radiohead oder auch James Blake verglichen – dabei klingen die fünf Australier auf Albumlänge optimistischer und tanzbarer als zuletzt auf den gefeierten EPs.

By RADICALIS & EXIL

SXTN

KANN SEIN, DASS SCHEISSE WIRD TOUR 2017

Was die Besucher eines SXTN Konzerts erwartet, dürfte mittlerweile klar sein: Harte Lyrics in Humor verpackt, grenzenloses Selbstbewusstsein, gute Laune und unglaublich gute Rap Skills der Berlinerinnen Juju und Nura. Im Oktober 2017 kann man sich nach der ausverkauften Tour letzten Jahres erneut davon überzeugen. SXTN gehen auf ihre bislang größte Tour. Mit frischem Wind und ihrer unverblümten Art sind SXTN in die von Männern dominierte Rap-Welt eingeschlagen wie eine Bombe. SXTN lassen sich nicht reinreden und mischen die Szene mit ihrem provokanten, gesellschaftskritischen Battle-Rap gewaltig auf. Ihre Debüt EP „Asozialisierungsprogramm“ erschien im April 2016.

Veranstalter EXIL

RIN

RINs Stil lässt nicht in eine Schublade stecken: Er liefert modernen HipHop mit genialen Melodien, technisch ausgefeilten Produktionen und einem Hauch von Auto-tune. Dabei ist seine Musik der absolute Gegenentwurf zu künstlich aufgeblasenem Deutschrap-Hypes und kontert diese mit intuitiven Lines und einer Leichtigkeit, welche die Szene in den letzten Jahren schmerzhaft vermissen ließ. Nur einer der Gründe wegen denen man noch viel von ihm hören wird. RIN ist das nächste große Ding – und das ist ausnahmsweise mal keine Floskel.

BY INTRO, JUICE & EXIL

BAZE

Baze gilt hierzulande für Viele als der Umtriebigste und Kreativste unter Seinesgleichen und scheut dabei keine musikalischen Grenzen. Reeto von Gunten hat mal über ihn gesagt: „Baze ist ein Grosser geworden. Ein Beatnik, ein Poet, ein Freak und ein Lehrer. Er erzählt von sich, anstatt zu predigen und berührt dabei direkter und nachhaltiger, als dies der Schweizer Hip Hop je getan hat.“

Auf seinem 4. Studioalbum «Bruchstück» beleuchtet Baze Menschliches und Allzumenschliches, wobei seine Songs wie Blitzlichter funktionieren, die auf Einzelschicksale gerichtet werden. Indem er banale Alltagsszenarien schildert, dabei aber immer auch darunter schlummernde Schluchten und Krater aufdeckt, kreuzt er die Erzählkunst eines Mike Skinners mit der Abgründigkeit eines Nick Cave.

Die Mannschaft an den Instrumenten, Toni Schiavano (Müslüm, Seven), Fabian Bürgi (Müslüm, Tequila Boys) und Fabian M. Mueller vom FM Trio, liefert einen organisch-warmen, sphärischen und hypnotischen Soundteppich, der zwischenzeitlich zu orchestraler Epik aufschwingt. Live werden natürlich auch alte Klassiker in neuem Gewand präsentiert.

By EXIL

MAECKES

DIE STUNDE ZWISCHEN TILT UND GITARRE TOUR 2017

Die Tilt-Tour ist schöne Vergangenheit, die Gitarrenkonzerte vorfreudige Zukunft. Maeckes befindet sich in der Übergangsphase vom Alten ins Neue, zwischen Abschied und Willkommen – In der Stunde zwischen Tilt und Gitarre. Doch auch in diesem magischen Zeitfenster lässt Maeckes seine Fans nicht zurück, ganz im Gegenteil. Er lässt sie teilhaben, wenn er neue Gitarrensongs für die nächstjährige Tour weltexklusiv zum ersten Mal auf der Bühne ausprobiert. Und vielleicht auch zum letzten Mal. Genauso wie vielleicht den einen oder anderen Tilt-Song. Die Live-Energie und die Ehrlichkeit von Tilt treffen auf die Ruhe, den Wahnsinn und die Eventhaftigkeit der Gitarrenkonzerte. Zelebriert in kleinen Clubs für die Fans, die als erstes zuschlagen. Ohne Sitzpublikum, dafür mit voller Tanzbereitschaft. Unterstützt wird Maeckes bei seinem ersten Konzert in der Schweiz nur von seiner Gitarre und manchmal auch von seiner Einmannband – der Katastrophe himself – Äh, Dings.

PRESENTED BY INTRO, JUICE, RAP.DE AND VEVO

BY MAINLAND MUSIC, CHIMPERATOR LIVE & EXIL

BAUSA

Newcomer in der Deutschrap-Szene gibt es viele – aber wenige hinterlassen einen solch gewaltigen Eindruck wie Bausa. Nicht nur wegen seiner Skills, sondern vor allem auch wegen seiner prägnanten und charakteristischen Stimme, die ihn von so ziemlich jedem anderen deutschen Rapper abhebt. Seine 2014 erschienene EP „Seelenmanöver“ und seine Stimme verschafften ihm Vorschusslorbeeren, Songs mit „Haftbefehl“ und Supportslots auf den ausverkauften Touren von „RAF Camora“ & „Bonez MC“ sowie „Kontra K“. Diese Support-Shows sind es auch, die Bausa die Möglichkeit geben, sich vor insgesamt 30.000 Rap-Fans zu beweisen. Und wenn man die begeisterten Reaktionen der Konzertbesucher sieht, weiss man, dass der Rapper die Gelegenheit genutzt hat.

Im April diesen Jahres erschien endlich Bausas heiss ersehntes Debütalbum „Dreifarbenhaus“. Die ersten Eindrücke daraus wurden sowohl von Fans als auch von Kollegen und der Presse gefeiert. „Das Album ist sehr facettenreich geworden und verbindet klassischen Deutschrap mit Elementen von Trap und Soul zu einem extrem modernen Sound. Das Album erzählt davon, zwischen Gut und Böse festzuhängen“, erklärt Bausa. „Denn genau das ist meine Geschichte.“ Ab Oktober geht Bausa mit seinem neuen Album auf Dreifarben-Tour.

Presented by 16BARS, JUICE, HIPHOP.DE & RAP.DE

By MAINLAND MUSIC, CHIMPERATOR, IFYA & EXIL

THE WAR ON DRUGS IM X-TRA

Return with “THINKING OF A PLACE”

Mit niemandem lässt es sich schöner einsam sein als mit The War On Drugs. Die Band um Adam Granduciel gibt es seit zwölf Jahren. Wer ihre Anfänge verfolgt hat, darf ein musikalisches, klassisches Regeldrama in fünf Akten erleben. Akt eins: Die Exposition, alsoWagonwheel Blues, der erste Longplayer der Band aus 2008. Akt zwei markiert die Steigerung, durch Slave Ambient (2011) dargestellt. 2014 folgte das Epos, das The War On Drugs auf die Weltbühnen katapultierte: Lost In The Dream steht für den dritten Akt, den Klimax. Der neue Track Thinking of a Place, den die Band zum Record Store Day 2017 präsentierte, lieferte einen ersten Eindruck des vierten Akts, das retardierende Moment, in dem sich die Handlung verlangsamt während in einer Phase von höchster Spannung auf Akt fünf hingearbeitet wird. Und Akt fünf schliesslich ist entscheidend: Kommt es zur Katastrophe oder zur Katharsis? Bis wir diese Gewissheit haben, geniessen wir weitere Stunden der Einsamkeit mit The War On Drugs, und lassen uns von ihnen durch amerikanische Weiten tragen, den Wind im Haar, das einfache Leben geniessend, und um uns herum ist alles stets im Wandel. (Fabienne Schmuki)

BY BAD BONN & EXIL

Vorverkauf beginnt am 05 05 17 um 10H00

VONA

FLIEG MIT MIR TOUR 2017

Eigentlich wollte Vona Profi-Fussballer werden, doch nach einem Kreuzbandriss platzt der Traum. Durch diesen Rückschlag lernt Vona eine alte Liebe neu zu schätzen: Die Musik. Nach dem Abi tourt er zusammen mit Freunden in einem alten VW Bus für drei Monate als Strassenmusiker quer durch Europa. Am Ende der Reise steht für den Tübinger fest, dass die Musik genau das ist, was er von nun an machen will. Und seither erfüllt sich dieser Wunsch von Tag zu Tag ein Stück mehr: Mit dem Überraschungserfolg seiner im Juni 2016 erschienenen EP „Deine Liebe“, der Möglichkeit, „Cro“ bei dessen MTV Unplugged Open-Air Tour begleiten zu dürfen und seiner ausverkauften „(D)eine Liebe“ Tour. Vonas Geheimnis? Er macht genau die Musik, die er selber gerne hört und fühlt: Eine Mischung aus Alternative-Pop und Singer-Songwriter trifft auf urbanen Sound, der gepaart mit Vonas einzigartiger Stimme ein ganz eigenes Klangbild erzeugen. Live trifft er damit seine Zuhörer direkt ins Herz und spricht ihnen mit seinen Texten aus der Seele. Gänsehaut und Gesangschöre im Publikum inklusive.

Veranstalter MAINDLAND MUSIC, CHIMPERATOR LIVE & EXIL

MEUTE

TUMULT - LIVE 2017

Kurz vor der Sommer-Festivalsaison kündigen MEUTE ihre erste Clubtour „TUMULT – LIVE 2017“ an. Die Kombination aus hypnotisch treibenden Techno und expressiver Blasmusik hat MEUTE innerhalb eines Jahres in die erste Reihe der meist gebuchten Festivalbands katapultiert. Nach einem Sommer voller elektronischer Ekstase auf Europas Open Air Bühnen wird das dreckige Dutzend aus Hamburg im Spätherbst mehr als zwanzig Club Gigs in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielen. Neben den Klassikern wie „Rej“, „Kerberos“ und „Mental Help“ wird die Techno Marching Band die neuen Tracks des im Herbst erscheinenden Albums zelebrieren.

By GAGDGET & EXIL

GERARD

„Anders als Alles“, „Alles auf Anfang“, „Access All Areas“ oder doch ganz etwas anderes?

Gerard lässt bei seinem Albumtitel wie auch in seinem sonstigem künstlerischen Schaffen Inter-pretationsspielräume zu. Mit seinen hierzulande einzigartigen Produktionen und nachvollziehbaren Adoleszenz-Texten hat sich Gerard in den letzten Jahren links vom Mainstream einen Namen ge-macht und kreierte mit „Gerard Musik“ sein eigenes Genre.

Während sich seine letzten beiden Werke „Blausicht“ und „Neue Welt“ jeweils in den Top 30 der deutschen und Top 20 der österreichischen Album Charts positionieren konnten, etablierte sich Gerard auf den über 60 Stopps der dazugehörigen, großteils ausverkauften, Touren außer-dem als beindruckender Live Act. Mit seiner Mischung aus dem experimentellen, globale Beat-Un-tergrund und zeitgenössischer, innovativer Popmusik stellt „AAA“ die logische Weiterentwicklung der beiden Vorgänger Alben dar, wobei auf textlicher Ebene wieder mehr Persönliches sowie All-tagsbeobachtungen im Mittelpunkt stehen. So schafft Gerard auf „AAA“ eine Momentaufnahme des eigenen Lebens in einem Kosmos, der von Schnelllebigkeit und teils unreflektierten Fort-schritts geprägt ist.

Produziert von Albin Janoska, welcher Teil der SOHN Band ist und in dessen Wiener Studio be-reits Songs von Künstlern wie Kwabs, Banks und SOHN entstanden sind, Gerard selbst, sowie dem Newcomer Nathan, schafft das neue Album einmal mehr eine “herrliche Symbiosen von nicht mehr zu unterscheidenden Einflüssen und Genres“ (laut.de).

Galt er 2013 als „Heißester Newcomer“ (1Live) und als „musikalisches Highlight“ (Juice), so gilt er heute als einer der erfolgreichsten Exporte der österreichischen Musikszene. Das neue Al-bum erscheint erstmals auf seinem eigenen Label „Futuresfuture“.

BY BOMBER DER HERZEN, RADICALIS, NOISEY, SPLASH! MAG & EXIL

KINDER DER NACHT VON MORGEN

Exil-Texte
No 6

Kinder der Nacht von Morgen – Grossenkelinnen und Grossenkel des Jazz, Enkelinnen und Enkel des Ur-Hip-Hop, Nichten und Neffen des Technos, Kinder des Eurodances.

Funkelnd lästige Zahnspange auf dem Passfoto, Führerschein noch warm aus dem Laminiergerät, Bier letztendlich legal von der Tankstelle. Ein Wesen im Morphzustand zwischen Akne und Bart, Nixchegger und Ahnendem. In der ersten WG in der Stadt wird feiernd abgenabelt, zwischen ihnen und allen Enden der Welt steht für den Anfang lediglich ein Abschluss. Die Nachzuahmenden performen überspannend medial. Ihr Style; dein Style. Ihre Musik? Dein Antrieb.

Die Kinder der Nacht von Morgen folgen ungeschriebenen Gesetzen, das Verhalten im Coolen beinhaltet einen Codex, den es nicht unbedingt zu dechiffrieren gilt. Bleibt dieser Aufkleber auf der Mütze, Ja, Nein? Wenn ja wieso, und wenn nicht, wieso nicht? Stilfragen sind Fragen die keinerlei Antworten schuldig sind. Stil ist unerschütterlich, in sich selbst unumstösslich. Gerade dann, wenn er kopiert wird und dessen Ursprung nichts weiteres als Vorbilder sind, Idole. Eine Heldin, ein Held für die Kinder der morgigen Nacht.

Kinder der Generation X, selber schon Generation Beep-Digital Natives. Das Tablet als silbernes Tablett für eine mästende Datenzufuhr. Gescrollte Nichtinformationen vom Smartphone. Nachrichten, die nur gesendet werden, weil es eben geht. Schiebt man sich in der Schule noch Zettel mit Nachrichten unter den Schulbänken durch?

Und dann, irgendwann, verdünnen sich einige der Kinder der Nacht von Morgen von der Kopie zum Original, werden von Gemachten zu Machern. Werden selber zum Trend, zu einer Stildefinition. Die Nacht von Morgen wird unter ihrer Prägung stehen. Zumindest unter der der Originale. Für die Nacht von Morgen.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DEIN FREUND

Exil-Texte
No 5

Ihre Boten schicken Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Mutterhaft warm gestrichene Scheiben lullen dich ein in klingende Winterschals gross wie der grösste Winterschal der Welt. Ein Wespennest von Trommeln lässt dich springen. Hirsche röhren aus dem Ostwald, Eichhörnchen aus Übersee wecken die Kinder.

Magier setzen Nadelstiche aus dem Burgfenster, Insulaner befeuern im Stamm die Hütte – schamanistische Rituale am Holzbalken.
Der Spass ist golden, die Weile nie lang, sind die Becher kurz. Der Strohhalm im Glas mehr als der letzte zum danach greifen; ein Periskop aus dem Untergrund. Treibende Eisschollen vor Kuba. Limette wäre ein schöner Mädchenname: „Limette, schwimm nicht zu weit raus!“
Das Lichtspiel ein Laserschwertkampf unter rotierenden Kratern; grellen, strahlenden Kratern. Keine Lichtschranken im Trockeneis – Einladungen. Der Rauch eine Watte, schemenhaft gezeichnete Helden im Nebel ringen um Ruhm und Ehre. Das Holde verzückt, das Verzückte wedelt.
Einvernehmliches Verlorengehen, poröse Lippenbekenntnisse und dann dort, irgendwo dort unter den schwammigen Hülsen: Wahres, erträumt Wahres.
Und die Torwärter prüfen an der Pforte die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist sich die Schlange als würdig, zischt sie am Tresen mit den Flaschen, den Dosen.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, die Zeit eine Ausgeschlossene. Eben nicht gefragt. Das Licht am Ende tut das ihrige, das Licht am Ende ist weit weg.
Die Minute sechzig Blicke, die Stunde sechzig Berührungen, der Takt Stromstösse aus allen Winkeln des Runds. Aus allen Ecken des Eis. Ein Abstellraum im Innenhof, ein Lokal an der Ecke, ein Keller im Hinterhof, ein Zimmer um die Ecke. Stolze Pauken, kraulende Tasten, wimmernde Maschinen, alle Saiten aller Medaillen. Kein Mitgehen ohne Abholen. Sie holt dich ab.
Und ihre Torwärter prüfen die Anwärter auf die Reinheit ihres Vorhabens. Erweist du dich als würdig, ist sie dein Freund.

– Tinguely Dä Chnächt

DIE NACHT VON MORGEN IST DER SCHÖNSTE TAG DEINES LEBENS

Exil-Texte
No 4

Spätestens irgendwann gegen Ende 20 rum kommt den meisten von uns die grandiose Idee, den Lebensstil anpassen zu müssen. Velo statt 4i-Tram, paar grundsätzliche Konsumfragen klären, bitz Salat, schlafen in der Nacht, wach sein am Tag. Rhythmus halt.

Nun sind meine Freunde nicht grad bekannt dafür, einen wahnsinnig beständigen Lebenswandel zu führen. Zum Glück. Denn für mich sind eher jene Menschen irgendwie verdächtig, die nicht ab und zu mal gehörig aus der Reihe tanzen. Meine Eltern beispielsweise. Sehr verdächtig. Das Nachtleben mit meinen Freunden also sorgt deshalb seit Jahren für eine beeindruckend stabile Bilanz der Unbeständigkeit. Und da legen wir grossen Wert darauf.

Anfangs Jahr meinte dann aber tatsächlich mal einer unserer Freunde beim Verlassen eines Clubs morgens um 10, ja, was meinte er eigentlich? Er meinte, und jetzt kommts, dass man durchaus auch wie normale Menschen um diese Zeit aufstehen und den Beck für ein Gipfeli besuchen könnte. Normale Menschen, haha. Anstelle von – wie wir es grad taten – den Beck um diese Zeit auf dem Heimweg von einer Party zu besuchen und dann zu Bett zu gehen. Oder zur nächsten Afterhour. Das sagte der einfach so. Der kleine Verräter. Er hat sich dann aber wieder erholt.

Ich glaube, wir alle haben schonmal so unsere Versuche gestartet mit dem eingangs erwähnten Rhythmus. Heute war ich beispielsweise zu Gast an einer Vorstellung unseres nationalen Lieblingszirkus’. Sunntig am halbi elfi. Normal. Meinen Eltern und den restlichen Besuchern war das aber offenbar noch nicht genügend Beweis für meinen Rhythmus. Nein. Sobald das Orchester auch nur Ansätze von Takten in einem Stück anspielte, versuchten die Zuschauer wie wild rhythmisch mitzuklatschen. Eine Zeitlang ging das gut, irgendwann geriet dann aber selbst das Orchester aus dem Takt. Zumindest hab ich mir das innigst gewünscht.

Ich wünschte mir eine Zeitlang übrigens auch mal einer Yogaklasse anzugehören. Halbi sibni am Morge, drümal ide Wuche. Ausschliesslich junge Leute, beständiger Lebenswandel, gutaussehend, um diese Uhrzeit. Und ich war mitten unter ihnen. Checkt meinen Rhythmus, Leute! Das ritusähnliche Getrampel der Yogagirls zwischen den einzelnen Figuren hat mich dann aber nachhaltig in meinem inneren Frieden gestört. Ernsthaft, ich war nach den Lektionen weniger entspannt als zuvor.

Immerhin aber holte ich mir anschliessend amigs ein Gipfeli beim Beck und ging mit Z’morge ins Büro. Wie normale Menschen. Geil. Ansonsten verstehe ich unter Rhythmus zuallererst immer noch Musik. Ob am Tag oder mitten in der Nacht. Von morgen. Da bin ich dann sehr beständig. Chreis Foif, Exil, Babe!

Und im siebten Jahre erschufen wir die Nacht von Morgen

Exil-Texte
No 3

Sonntag war jetzt nie so mein Lieblingstag. Aus einfach zu erahnenden, irdischen Gründen. Bis ich ihn irgendwann kurzerhand zur verlängerten Samstagnacht erklärt hab. Ich hab ihn heilig gesprochen. Und mit ihm das ganze Wochenende.

Religion ist ja alles chli. Crossfit. Ripped Jeans. Yoga. Golf zum Beispiel, nöd? Und ich war kürzlich joggen, auch eine Religion. Bin weit ausserhalb des Chreis Foif am Dolder vorbeigejoggt. Das heisst, ich nahm kurz vorher mal easy schnell die Abzweigung. Wiese, Wald, Strässli, und weg. Aber: Es war ein Golfplatz! Und ich habe damit gleich einen regelrechten Glaubenskrieg losgetreten. Golfkrieg. Jogger. Golfer. Er hat mich angeschpoizt. Ich habe seinen Ball ins hohe Gras geworfen. Handicapiertes altes Eisen.

Wahrscheinlich werden diese Vorbehalte zwischen Religionen schon von klein auf zementiert. Respektive zumindest mit Schpoiz angerührt. Wart ihr mal an einem Kindergeburtstag? Ich schon. Der Sohn meiner Nachbarin wurde vor einigen Monaten drei. Seither glaube ich, Kindergeburtstage sind die Treffen neuer, geheimer urbaner Sekten. Alles folgt strikten Regeln: Geschenke, Dekoration, Unterhaltung. Kerzen ausblasen. Eines der Kiddies hatte dann die Idee, diese mit Schpoizen auszulöschen. Alle fanden sie gut. Anfänglich. Vielleicht war es ein Racheakt aufgrund des falschen Geschenkpapiers.

Auch einer Gruppe junger Rekruten habe ich schon beim Schpoizen zugeschaut. Sie kamen recht weit. Es sah so lustig aus, ich musste es filmen. Einer ist mir dann nachgerannt und ich musste den Film löschen. Das Militär sieht sich eben auch chli als was Unantastbares. Eine Religion. Jedes Jahr werden neue anständige Ministranten gesucht. Das neue Gepäckset dieser Ministranten sieht übrigens bitz aus wie eine Golftasche.

Es hat aber immerhin einen coolen Weekender dabei. Für heilige Wochenenden. Inklusive Sonntag. Wobei der Montag irgendwann dann doch kommt. Und der war noch nie so mein Lieblingstag. Vielleicht muss man diesen Tag dann ebenfalls mal noch zur verlängerten Samstagnacht erklären. Und damit heilig sprechen.
Bei uns im Chreis Foif, 7 Jahre Exil, Babe!

Die Königin der Nacht von morgen

Exil-Texte
No 2

Irgendwie sind Musikschulen die wahren Problemzonen. Diejenigen einer Kindheit im Chreis Foif zumindest. Denn es galt noch nie als besonders cool, nach der Schule gleich nochmals in eine Lektion reinzusitzen. Freiwillig. Da wird ja eh nur Flöte, Geige und Klavier unterrichtet. Und wer wollte schon später mal im Chreis Eis auf irgendeiner spiessigen Bühne ein Geigenkonzert geben.

Eine Flötentasche mit sich zu herumzutragen war deshalb die sicherste Methode zum Popularitäts-Selbstmord. Eine Freundin von mir hat’s sogar mal mit einem Akkordeon versucht. Eine Handorgel! Fuck! Man muss sich das mal vorstellen! Das ist wie Bruce Willis in Harlem. Ich musste zwischenzeitlich Abstand nehmen von ihr. Unsere Wege haben sich dann auch getrennt. Sie drehte ihre Ausbildung Richtung Konservatorium, ich die Musik lauter, meine Zigaretten selbst, Lehre machen, tschüss.

Natürlich hatte Musik nie etwas uncooles an sich. Im Gegenteil. Wir waren die Michael Jacksons, die Madonnas, die Salt’n’Pepas, die Run DMCs und die Kurt Cobains des Pausenplatzes. Eben die, die sich Schlagzeug und Gitarre dann später easy mal selbst beibrachten, regelmässig mit blutigen Fingern zur Schule kamen.

Und dann waren da die Anderen. Mir bleibt nach wie vor verborgen, was die so für Musik hörten. Und machten. Ich bin mir aber sehr sicher, dass es dazumals peinlich sein musste. Eine mindestens ebenso schwere Bürde, wie ein Akkordeon quer über den bevölkerten Schulhof zu tragen.

Sie, meine Freundin von damals, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Akkordeonspielerinnen der Gegenwart. Sie stand schon mit Tom Waits auf der Bühne. Sie schrieb Songs mit Bob Dylan. Und kürzlich wurde sie vom Rolling Stone Magazine im Rahmen einer Upcoming Talents Serie portraitiert.

Natürlich ist das alles gelogen. Aber sie ist wirklich verdammt gut. Sie spielt weniger auf den Spiesser-Bühnen des Chreis Eis als vielmehr in etablierten Kulturlokalen europaweit. Und tanzt bei uns in die Nacht von morgen. Chreis Foif, Babe! Da unterrichtet sie jetzt übrigens auch an irgendeiner Musikschule.

Wo sich Fuchs & Hase gute Nacht von Morgen sagen

Exil-Texte
No 1

Städter sind ausgesprochen territorial. Seinem Revier braucht man hier nicht abtrünnig zu werden. Denn zwischen Eisenbahnlinie und Asphaltdschungel herrschen hervorragende Lebensbedingungen.

Aber für einige Stadtfüchse liegt Escher Wyss, so nennt sich unser Quartier, schon fast ausserhalb des Pirschbezirks. Wenn nicht grad schon in der Agglo. Mit rauer Flora. Und argloser Tierwelt. Daran ändern auch ein paar kürzlich hierher umgesiedelte junge Kreative nichts. Da draussen herrschen die Gesetze der Wildnis. Wir, an deren Grenze, sind der letzte Bau der Zuflucht. Da man ab hier jederzeit dem Hungertod zum Opfer zu fallen droht. Selbst der Autoverkehr in der Stadt ist eine weitaus kalkulierbarere Gefahr, als in freier Natur vor eine Flinte zu geraten. Wir, das städtische Bollwerk gegen den reellen Einbruch der Wildbahn Gefahren.

Auf der anderen Seite befinden wir uns inmitten einer tollwütig grassierenden Gentrifizierung. Heute fressen Baumaschinen Ateliers, Studios und kreativen Wohnraum. Morgen gestaltet hier die gutbezahlte Mittelschicht im gutbezahlten Wohnraum das übermorgen noch nicht vorhandene Quartierleben.

Nun ja. Vor wenigen Jahrzehnten hat man hier noch das Heu gekehrt und eingetragen. War irgendwie auch beschissen. Also hat mit der einkehrenden adligen Industrie ja im Entferntesten auch eine Art Gentrifzierung stattgefunden. Heute können wir da tanzen. Und selbst der reviertreuste Stadtfuchs ist am nächsten Morgen schon mal weit ausserhalb seines Territoriums aufgewacht.